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Steuerabkommen mit der Schweiz: Chance für Österreichs Privatbanken

Nach dem am letzten Freitag in Bern beschlossenen Steuerabkommen mit der Schweiz hoffen die österreichischen Privatbanken auf neue Kunden und die Verwaltung ihrer Vermögen. „Nach allem, was wir bisher über das Abkommen mit der Schweiz wissen, ist eine Rückführung von Vermögen jedenfalls billiger als es in der Schweiz zu belassen,“ erklärt Heinrich Weninger, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des StiftungsOffice bei der Kathrein Privatbank. Markets | 17.04.2012 09:43 Uhr
Abgesehen von einem günstigeren Steuersatz, der bei einer Selbstanzeige im Inland zu erwarten ist, liegen auch andere Vorteile auf der Hand, so  Weninger: Erstens seit das Geld vor Ort mobiler und leichter behebbar und zweitens sei auch die Spesenbelastung bei Schweizer Banken in der Regel wesentlich höher als bei Österreichs Instituten.

Anonymität überholt

Nicht zuletzt sei die Anonymität, die auf Schweizer Konten auch weiterhin versprochen wird, längst überholt, denn spätestens bei Verwendung des Geldes sei gegenüber den österreichischen Behörden im Sinne der „Know-your-customer“-Pflicht eine Offenlegung die logische Folge. Auch die in vielen Fällen vorliegenden historischen Beweggründe für Konten in der Schweiz, etwa das Sicherheitsdenken in Zeiten des Kalten Krieges, seien obsolet. Und außerdem würde der Druck der internationalen Finanzcommunity auf verbleibende "Steueroasen"  sicherlich weiter wachsen, gibt Weninger zu bedenken.  

Nutzen für Banken und Volkswirtschaft

Über die Höhe des außerhalb Österreichs angelegten Geldes gibt es nur Schätzungen, die derzeit bei rund 20 Milliarden Euro liegen. Jedenfalls würde aber der österreichische Bankenplatz von einer Rückführung von im Ausland geparkten Vermögen ebenso wie die inländische Volkswirtschaft massiv profitieren: etwa durch neue Arbeitsplätze, Geld für Investitionen und Konsum sowie durch eine höhere Wertschöpfung im Bankensektor. Auch die politische Grundstimmung für  Steuerehrlichkeit sei – nicht nur freiwillig – gestiegen, da die gesetzlichen Bestimmungen weltweit zunehmend engmaschiger werden. Die wenigen Länder, die davon noch die Ausnahmen bilden, seien allein geografisch von Österreich weit entfernt und das Handling dortiger Vermögen sei sehr aufwändig, sagt Weninger: "Alleine die Verfügbarkeit des Geldes in Übersee stößt auf völlig neue Anforderungen – und wenn es nur der Reiseaufwand ist, der alleine mehrere Tage in Anspruch nimmt. Viele Leute denken jetzt gar nicht daran, und, wie die Erfahrung lehrt, ist mit zunehmendem Alter auch schon die Schweiz ´weit weg´. Vermögen an einem entfernten Ort darf daher nichts sein, was rasch und sicher verfügbar sein sollte.“

„Wer nicht deklariertes Vermögen im Ausland hat, sollte nun rasch handeln und das Gespräch mit einer Privatbank in Österreich suchen,“ so Christoph Kraus, Vorstandsvorsitzender bei Kathrein. Die Kathrein Privatbank beschäftigt sich seit zwei Jahren intensiv mit der Thematik und hat mit der Vermögensrückführung aus den Ausland bereits viele Erfahrungen gesammelt. „Wir haben die besten Steuerberater dieser Materie an der Hand und mit diesen gemeinsam bereits für viele Kunden eine gute Lösung gefunden,“ sagt Kraus.
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