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Wiener Privatbank: Halbjahres Ergebnis belastet

Volatile Aktienmärkte belasten Ergebnis +++ Hohe Nachfrage bei Immobilien-Direktinvestments +++ Ausbau der Kerngeschäftsfelder weiter im Fokus Markets | 30.08.2012 09:16 Uhr
Die Wiener Privatbank SE konnte sich im ersten Halbjahr 2012 den für Banken allgemein schwierigen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen der volatilen Börsen nicht entziehen. Das Periodenergebnis ohne Fremdanteile reduzierte sich in diesem Umfeld auf  EUR -0,47 Mio., nach EUR 1,39 Mio. im ersten Halbjahr 2011. Mit einer Eigenkapitalquote von rund 33 % per 30. Juni 2012 verfügt die Wiener Privatbank über eine ausgezeichnete Kapitalausstattung.

Helmut Hardt, Geschäftsführender Direktor: „Angesichts der Schuldenkrise und der Kursverluste an den Aktienmärkten verharrten Anleger unverändert bei sicherheitsorientierten Investments. In diesem Umfeld waren wir mit unserem Angebot an Immobilien Produkten & Dienstleistungen sehr erfolgreich. Die Nachfrage nach Aktien- und Fondsinvestments entwickelte sich hingegen erneut rückläufig.″ Eduard Berger, Geschäftsführender Direktor, ergänzt: „Trotz der immer wieder stürmischen Großwetterlage an den Börsen sehen wir im Bereich Corporate & Private Banking mittel- bis langfristig große Wachstumschancen für die Wiener Privatbank und behalten daher den strategischen Ausbau dieses Geschäftsfelds bei.

KENNZAHLEN-ENTWICKLUNG

Der Ergebnisrückgang resultierte insbesondere aus dem Handelsergebnis (EUR -0,55 Mio., nach EUR 0,47 Mio. 1-6/2011) und dem niedrigeren Ergebnisbeitrag des Dienstleistungsgeschäfts im Sonstigen betrieblichen Erfolg (EUR 3,23 Mio., nach EUR 4,31 Mio. 1-6/2011). Auch der Zinsüberschuss reduzierte sich in Folge des historisch niedrigen Zinsniveaus. Positiv entwickelte sich hingegen der Erfolg aus Bauleistungen und Immobilienhandel, der Provisionsüberschuss konnte weitgehend stabil gehalten werden. Insgesamt sank das Betriebsergebnis von EUR 2,39 Mio. auf EUR -0,26 Mio. im ersten Halbjahr 2012. Dementsprechend reduzierte sich das Ergebnis vor Steuern auf EUR -0,19 Mio., nach EUR 2,69 Mio. im Vergleichszeitraum. Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Halbjahr 2012 EUR -0,11, nach EUR 0,33 in der Vorjahresperiode.

Die IFRS-Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 94,36 Mio., nach EUR 90,72 Mio. zum 31. Dezember 2011. Das Eigenkapital (exklusive Minderheiten) reduzierte sich infolge der  Dividendenausschüttung im zweiten Quartal auf EUR 31,26 Mio., nach EUR 35,98 Mio. zum 31. Dezember 2011. Die Eigenkapitalquote belief sich per 30. Juni 2012 auf rund 33 % (gegenüber 40 % per Ende 2011). Die Kernkapitalquote befand sich zum Stichtag auf dem hohen Niveau von 307 %, nach 335 % Ende des Geschäftsjahres 2011.

AUSBLICK

Trotz der Sorgen um die Stabilität der Eurozone rechnet die Wiener Privatbank mit einer mittelfristigen Lösung der Krise sowie einer schrittweisen Rückkehr des Anlegervertrauens. So konnten die Aktienmärkte im dritten Quartal bereits die Verluste des Vorquartals wettmachen. Das Marktumfeld bleibt dennoch schwierig und somit zumindest kurzfristig in erster Linie für sicherheitsorientierte Veranlagungsmöglichkeiten wie Immobilien- und Goldinvestments aussichtsreich.

Für das zweite Halbjahr 2012 hat die Wiener Privatbank neue Immobilien-Vorsorgeprojekte in der Pipeline. Im Bereich Corporate & Private Banking sieht das Management weitere Wachstumschancen. Durch die 75%-Beteiligung an Matejka & Partner wird die Börse- und Asset Management-Kompetenz noch einmal erweitert und die Positionierung der Wiener Privatbank als ein führendes Institut in diesem Bereich weiter gestärkt. Das Closing der Transaktion wird nach Behördenzustimmung noch für das dritte Quartal 2012 erwartet. Für das zweite Halbjahr werden zudem innovative Private Equity Produkte für private und institutionelle Investoren vorbereitet. „Die mit dem dritten Quartal eingesetzte Erholung der europäischen Börsen stimmt uns für das laufende Quartal zuversichtlich. Unsere Stärken im Bereich Corporate & Private Banking werden wir jedoch erst bei einer nachhaltigen Erholung der Weltbörsen und dem damit zurückkehrenden Anlegervertrauen in die Kapitalmärkte voll ausspielen können.″, so Eduard Berger.

Für das zweite Halbjahr 2012 geht das Geschäftsführende Direktorium daher aufgrund der vorherrschenden Marktlage von einer weiterhin moderaten Entwicklung in den Kerngeschäftsfeldern aus. Das negative Ergebnis des ersten Halbjahres 2012 sollte bis Jahresende jedoch zumindest aufgeholt werden.
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