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Die alte Welt wacht wieder auf

In der neuen Welt der Emerging Markets waren zuletzt Probleme zu beobachten. Das Wachstumsbild in der Welt hatte sich verändert und die alte Welt wacht wieder auf. Sind Wendepunkte in Sicht? Wie sich die nordischen Länder entwickeln und welche Auswirkungen sich auf den Euro ergeben, erläutert Helge J. Pedersen, Global Chief Economist von Nordea. Markets | 24.10.2013 02:00 Uhr
Hat die EZB die Lage im Griff?

Durch die Zusicherung, alles für die Rettung des Euro zu tun, und die positive Reaktion der Märkte erweiterte sich der Spielraum der EZB deutlich. Helge Pedersen: "Die Risikowahrnehmung befindet sich auf einem historischen Tief. Wir messen dies anhand des Nordea Risk Perception Index und dieser zeigt seit 2008 deutlich nach unten. Nahezu alle Regionen der Welt werden 2014 wachsen." Nordea prognostiziert für 2014 ein weltweites Wirtschaftswachstum von +3,8 Prozent (real), wobei die BRIC Staaten mit +6,1 Prozent immer noch stark wachsen.

Zinsen weiterhin auf tiefem Niveau

Die auch vom EZB Rat kommentierte "breit angelegte Schwäche in der Realwirtschaft" und die "gedämpfte monetäre Dynamik" werden in Kombination mit niedriger Inflation und hoher Arbeitslosigkeit dafür sorgen, dass die Zinsen weiterhin niedrig bleiben sollten.

Upside und Downside Risiken?

Pedersen: "Auf der Upside sehen wir möglicherweise das Risiko, dass sich die Konjunktur noch stärker erholt und die Ölpreise stärker sinken. Auf der Downside gibt es ebenfalls das Risiko, dass sich die Ölpreise volatil entwickeln und durch politische Krisen in der MENA-Region stark ansteigen. Ein starke Abschwächung in den Schwellenländern wäre auch nicht positiv."

Nordische Länder und Produktivität

Das Wachstum in den nordischen Ländern war in den letzten Jahren unterschiedlich. Nordea schätzt das reale Wirtschaftswachstum von Dänemark in der Periode 2012 bis 2017 auf +1,4 Prozent (Finnland: +2,2 Prozent, Schweden: +2,7 Prozent und Norwegen: +3,6 Prozent). Im Vergleich dazu sollte Deutschland +1,7 Prozent und USA +2,7 Prozent erzielen.

Norwegen entwickelt sich nach Einschätzung von Pedersen mehr und mehr zu einer "Mono-Ökonomie", die immer stärker vom Öl abhängig wird. Die internationalen Rankings, wie beispielsweise The Global Competitiveness Index, zeigen die nordischen Länder immer noch in Spitzenpositionen, doch höhere Kosten und ein teurer Wohlfahrtsstaat könnte in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Zum Vergleich: der durchschnittliche Stundenlohn einer Niedriglohnbeschäftigung liegt in Dänemark bei EUR 15,80, in Schweden bei EUR 12,13 in Finnand bei EUR 11,- und in Deutschland nur bei EUR 9,54 bzw. in Österreich bei EUR 9,76. In Litauen jedoch liegt dieser Wert bei EUR 1,67 und in Polen bei EUR 2,13.

Die nordischen Länder sind weiterhin in einem positiven wirtschaftlichen Umfeld.

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