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Highlights: Nordic Investment Managers Forum 2015 (inkl. Fotogalerie)

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr fand das Nordic Investment Managers Forum im Oktober 2015 zum zweiten Mal in Luxemburg statt. Wiederum fanden die skandinavischen Vermögensverwalter Sparinvest, Origo, DNB, East Capital sowie Danske Invest zusammen, um mit einer ausgewählten Gruppe von rund 100 professionellen Investoren wichtige Markttrends und Anlagethemen zu diskutieren. e-fundresearch.com - offizieller Medienpartner - fasst für Sie die Schwerpunkte des diesjährigen Forums zusammen. Markets | 19.10.2015 16:00 Uhr

Das Nordic Investment Managers Forum in Luxembourg versteht sich als Plattform für professionelle Anleger, um neue Anlageideen zu diskutieren. Sparinvest, Origo, DNB, East Capital sowie Danske Invest sandten je einen Experten zum Forum um ihre Themen und Ansichten zu präsentieren. Jonathan Boyd, Herausgeber des Magazins Investment Europe und Moderator, beschreibt die Veranstaltung wie folgt: „Das Nordic Investment Managers Forum ist die Art von Anlass, von welcher wir in Zukunft mehr sehen werden. Asset Manager agieren aufgrund der Harmonisierung in Europa vermehrt grenzüberschreitend. Letztlich sollte dies begrüßt werden, da es den Zugang von Investoren zu Produkten, aber vielleicht noch wichtiger, zu den Spezialisten erleichtert". 

Globaler Ausblick: Chinas Einfluss auf die Weltwirtschaft

Kim Asger Olsen, Managing Partner von Origo, sprach über die Auswirkung von China auf die globale Wirtschaft. Sorgen über den Zustand der chinesischen Wirtschaft sind in aller Munde und vor allem an den Märkten das zentrale Thema. Chinas Wachstum scheint ins Stocken geraten zu sein. „China wächst und ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. So ist es logisch, dass die dortige Entwicklung im globalen Kontext zunehmend wichtiger wird. Allerdings ist China immer noch ungenügend auf globaler Wirtschaftsebene integriert. Das bedeutet, dass die Auswirkungen von wirtschaftlichen Veränderungen schwierig vorauszusehen sind", erläutert Olsen. Chinas Führung ist fest entschlossen, eine schwere Krise zu vermeiden. Für Olsen ist die Frage, ob ihr die Mittel zur Bekämpfung der Krise zur Verfügung stehen.

Frontier-Märkte: Tiefere Volatilität als in den entwickelten Ländern

Emre Akcakmak, Mitglied des Portfoliomanagement-Teams für Osteuropa und Global Frontier Markets bei East Capital, warf einen umfassenden Blick auf die globalen Frontier-Märkte. „Entgegen der landläufigen Meinung weisen diese einzigartige Möglichkeiten auf. Im Vergleich zu den Schwellen- und Industrieländern ist die Volatilität durchwegs tiefer ausgefallen", sagt Akcakmak. East Capitals Ziel ist es, frühzeitig über das etablierte Universum hinaus in die nächsten Frontier-Märkte zu ziehen, was bedeutet, in so unterschiedliche Länder wie Saudi Arabien, Ruanda oder Kambodscha zu investieren. Akcakmak sucht zusätzlich zu den traditionellen Emerging-Markets-Anlagethemen wie Banken und Telekommunikation nach Chancen im Lebensmittel- und Mode-Detailhandel, in der Automobilindustrie, in der medizinischen Versorgung, in der Versicherungsbranche und beim Flugreisegeschäft. Akcakmak weiter: „Frontier-Märkte sind die nächste Generation der Emerging Markets. Reformen und Konvergenz-Stories mit starkem Wachstum finden dort derzeit statt. Gleichzeitig unterstützt die Demographie das Wachstum. Alles in allem repräsentieren sie einzigartige Möglichkeiten zur Diversifikation".

Technologie-Sektor: Berge von Bargeld bei den Unternehmen

Anders Tandberg-Johansen, Head of Global Technology Aktien sowie Portfoliomanager des DNB Technology und des DNB TMT Absolute Return Fonds, sprach über Technologie-Investitionen. Laut Tandberg-Johansen sitzen Manager nicht mehr auf ihrem Geld, sondern geben es in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden zurück an die Aktionäre. Die Wachstumschancen bleiben ebenfalls hoch. Die Unternehmen im MSCI World Information Technology Index schätzen das Wachstum der operativen Gewinne im laufenden Jahr auf 16 Prozent. Globale Aktien erreichen mit 2 Prozent lediglich einen Achtel davon. „Die Ziele sind hoch, aber erreichbar", weiß Anders Tandberg-Johansen. Nach Angaben des DNB Asset Management Fondsmanagers haben skalierbare Geschäftsmodelle an Boden gewonnen, da Schlagworte wie das "Internet der Dinge" und "Big Data" Realität geworden sind. Traditionelle Geschäftssparten werden von Technologie-Unternehmen wie Google oder Apple herausgefordert. Tandberg-Johansen: „Technologie macht vor keinem Wirtschaftszweig halt. Es gibt so viele gute Geschichten da draußen. In unserem Anlageverfahren konzentrieren wir uns auf die Bewertung und die zugrunde liegende Cashflows."

Dänische Hypothekenanleihen: Kein Zahlungsausfall seit 218 Jahren

Stig Brammer, Produktspezialist bei Danske Invest, erklärt, warum dänische Hypothekenanleihen eine attraktive langfristige Investition mit AAA-Rating sind, die mit 350 Basispunkten über Staatsanleihen rentieren. Brammer: „Dänische Hypothekenanleihen hatten seit 128 Jahren keinen Zahlungsausfall. Können Sie mir einen anderen Anleihenmarkt mit dem gleichen Leistungsausweis nennen?" Dies liegt an einem einzigartigen System mit dem Namen Balance Principle, bei welchem Kapitalflüsse zwischen dem Anleger und dem zugrundeliegenden Kredit zu 100 Prozent abgeglichen werden. Deshalb dienten dänische Hypothekenanleihen während der internationalen Finanzkrise als sicherer Hafen. Jetzt haben gesetzliche Bestimmungen den Repo-Markt gezwungen, Kreditlinien zu kürzen und dies ist einer der Faktoren, warum der internationale Anleihemarkt an Liquidität verloren hat. Dies ist international, aber natürlich auch in Dänemark ein Problem für viele Anleger, die in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Die Auswirkungen auf den dänischen Hypothekenmarkt waren ein Ausverkauf und eine Erweiterung der Spreads. Dies macht es sogar noch attraktiver in Fonds mit dänischen Hypothekenanleihen zu investieren.

Factor Investing: Den Markt systematisch übertreffen

David Bakkegaard Karsbøl, Chefstratege von Sparinvest und verantwortlich für sechs Blend Fonds des Unternehmens sowie den zu 100 Prozent auf Factor Investing basierten Aktienfonds EQUITAS, sprach über Factor Investing: „Das Vorhandensein von Faktoren – also systematischen Marktanomalien – war während des letzten Jahrhunderts bemerkenswert beständig ", so Karsbøl. Ihm zufolge können Anleger davon profitieren. Da die meisten der Faktoren, auf denen strategisches quantitatives Investing basiert, über lange Zeiträume bestehen, ist es möglich den Markt systematisch zu schlagen. Sparinvest nutzt drei Faktoren: die Outperformance von Small und Mid Caps, die Bewertung und das Momentum. „Es hat sich aber gezeigt, dass Investoren, die mehrere Faktoren konstant berücksichtig haben, eindeutig profitierten. Darüber hinaus, wenn die einzelnen Anlageobjekte jeweils mehrere Faktoren gleichzeitig aufweisen, neigen sie dazu, noch bessere Renditen zu liefern.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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