Etwas mehr als zwei Drittel der Österreicher, genau: 68%, haben den Großteil ihrer Ersparnisse auf dem Sparbuch bzw. Sparkonto. Dabei ist der Frauenanteil mit 74% deutlich höher als der Männeranteil mit 62%. Regional betrachtet sind wohl die Salzburger mit ganzen 79% die größten Sparbuchfans. Die Tiroler haben mit 64% den geringsten Anteil.
Für die meisten ist das Sparbuch schlicht und einfach eine bequeme Variante. „Das Sparbuch ist für mich immer noch die angenehmste Veranlagungsform“, sagten 64% der Befragten, aber immerhin 33% stimmten dem nicht zu.
Treue zum Sparbuch versus Liebäugeln mit Alternativen
Die meisten Österreicher halten dem Sparbuch die Treue – und das bewusst. Denn immerhin sagen ganze 76%, dass sie sehr wohl wüssten, dass es Alternativen zum Sparbuch gäbe.
Und tatsächlich möchte demnächst auch mehr als jeder Vierte (27%) eben solche Alternativen in Betracht ziehen und diese konkret prüfen.
Das größte Interesse an alternativen Veranlagungsformen zeigen die Vorarlberger (31%) sowie Menschen um die 50 (33%). Männer zeigen sich auf der Suche nach Alternativen mit 34% wesentlich aktiver als Frauen mit 20%.
Geringes Interesse an anderen Spar- und Veranlagungsarten als dem Sparbuch zeigen die Burgenländer: 82% möchten bei ihrem Sparbuch bleiben.
Auch Fonds als Alternative immer beliebter
„Fonds sind eine zunehmend beliebte Variante der Veranlagung. Die Einstiegsschwelle ist sehr niedrig, man kann bereits mit geringen Beträgen veranlagen und Fonds können – natürlich abgesehen von Kursschwankungen – mit einem längeren Veranlagungszeitraum durchaus attraktiv sein. Da sie als Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft gelten sind die Anleger abgesichert, denn im Insolvenzfall erhält man das investierte Kapital zurück. Fonds sind zudem in den meisten Fällen leicht handelbar und verkäuflich, sodass man bei Bedarf jederzeit an sein Geld kommen kann“, führt Kozarits aus.
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