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Das war der Altersvorsorge Herbstdialog (inkl. Fotogalerie)

Barbara Bertolini lud zum Institutionellen Altersvorsorge Herbstdialog unter dem Motto „Pensionsvorsorge am Wendepunkt“ und 60 Experten aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Norwegen, mit einem veranlagten Vermögen von über 320 Milliarden Euro, folgten der Einladung nach Wien, um mit Wirtschaftswissenschaftlern und hochrangigen Vertretern der EU, sowie der Aufsichtsbehörde zu diskutieren. Markets | 28.10.2016 12:05 Uhr
Barbara Bertolini, Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Ronja Gianna Bertolini / ©  Barbara Bertolini
Barbara Bertolini, Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Ronja Gianna Bertolini / © Barbara Bertolini
Ziel der Konferenz war ein Austausch über die Notwendigkeit, die betriebliche Altersvorsorge als Ergänzung zur staatlichen Pension zu sehen und dies außer Streit zu stellen. Dr. Ulrich Schuh vom Wirtschaftsinstitut Eco Austria zeigte auf, dass die staatliche Pension in keinem europäischen Land so dominant ausgeprägt sei wie in Österreich und daher an ihre Grenzen stößt. „Unter Berücksichtigung der diversen Pensionsreformen der letzten Jahre, werden die Pensionen in Zukunft daher wesentlich geringer ausfallen. Daher wäre Ehrlichkeit der Politiker gefragt, dies auch offen zu kommunizieren. Die betriebliche Altersvorsorge muss daher eine notwendige Ergänzung sein, um den Wohlstand im Alter erhalten zu können“, so Schuh. Auch die Jugend kann man dafür gewinnen so Heribert Karch von der MetallRente in Deutschland, der anhand einer Jungendstudie aufzeigte, dass junge Menschen bereit sind fürs Alter zu sparen, wenn dies institutionalisiert angeboten würde. Im Niedriglohnsektor sollte jedoch die Politik hierfür Unterstützung leisten. Wie ein nachhaltiges Pensionssystem in der Schweiz und Norwegen schon lange funktioniert, zeigten Hanspeter Konrad vom schweizerischen Pensionsverband ASIP und Bjørn Hamre vom Norwegischen Pensionsfonds KLP auf. In beiden Ländern erzielen die Pensionisten ihre Renten selbstverständlich aus einer staatlich-betrieblich und einer privat aufgebauten Pensionssäule. Diskussionen über weitere Adaptierungen erfolgen dort emotionslos. „Auch das Niedrigzinsumfeld kann so gemeistert werden, dass Renditen erwirtschaftet werden“, deponiert Hamre. „Der große Vorteil in der Schweiz bestehe auch darin“, so Konrad, „dass man Änderungen im Pensionssystem einem Volksentscheid unterziehen muss. Daher ist die Politik gezwungen, die Notwendigkeit und vor allem auch Nachhaltigkeit des Vorschlages genau erklären zu müssen.“ Davon träumt man in Österreich, denn bis heute – so ist man sich einig – verweigert die Politik klare Informationen und finden Pensionsreformen, sofern man sie als solche bezeichnen kann, stets unter dem Blickwinkel der Wählermaximierung und nicht der Nachhaltigkeit statt. Einen interessanten Beitrag lieferte Alexander Graf Lambsdorff vom Europäischen Parlament, der über die Risiken des Brexit für den Kapital- und Immobilienmarkt in Europa und Großbritannien referierte. Darüber hinaus deponierte er, dass die Zukunft der EU von Fragen der Sicherheit, dem Wachstum und vor allem auch von der Fairness abhängen wird. „Denn es kann z.B. nicht sein, dass KMUs ihre Steuern im Land abliefern, die multinationalen Gesellschaften es sich aber richten können. Da ist eine europäische Regelung nötig.“ Alle waren sich einig, dass ein politischer Grundkonsens eingefordert werden muss, um endlich ohne Emotionen, Scheuklappen und Klienteldenken eine breite Diskussion über eine staatliche, betriebliche und private Altersvorsorge zu ermöglichen. „Denn im Vordergrund muss der Wohlstand im Alter und nicht die Altersarmut stehen“, deponiert Barbara Bertolini. Neben den interessanten Referaten und Podiumsdiskussionen zum Thema Betriebliche Altersvorsorge, dem Niedrigzinsumfeld und politischen Entwicklungen stellte der Altersvorsorge Herbstdialog eine ideale Plattform dar, um Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Beim abschließenden Galadinner begeisterte die hervorragende russische Pianistin Zlata Cochieva die Teilnehmer. [chartGalerie id="118" bigText="true" title="Herbstdialog 2016 - Gala Dinner" button="Galerie: Altersvorsorge Herbstdialog 2016 | Gala-Dinner" copyright="Barbara Bertolini" length="470"] Gesichtet wurden u.a.:
  • Dr. Christian Lückl, Leiter betriebliche Vorsorge, Sparkassen Versicherung AG, Vienna Insurance Group
  • Mag. Albert Reiter, Geschäftsführer, e-fundresearch.com und investRFP.com 
  • Dr. Adam Lessing, Head of Central and Eastern Europe, Fidelity International 
  • Dr. Wolfgang Herold, FMA-Finanzmarktaufsicht 
  • Dr. Wolfgang Habermayer, GF Merito Financial Solutions GmbH 
  • Dr. Wolfgang Huber, Vorstand Bonus Pensions- und Vorsorgekasse-Victoria Volksbanken 
  • Mag. Gernot Heschl, Vorstand, VBV – Pensionskasse AG 
  • Werner Summer, Vorstand, ÖBV Versicherung
  • Mag. Gerald Loacker, Abgeordneter zum Nationalrat und Sozialsprecher der NEOS
  • Hagen Hügelschäffer, GF AKA, Arbeitsgemeinschaft für kommunale und kirchliche Altersversorgung
  • KR Mag. Christian Böhm, CEO APK Pensionskasse AG, Fachverband der Pensionskassen, PensionsEurope, Wien und Brüssel
  • Dan-David Golla, CEO AviaRent, Hamburg
  • Andreas Hilka, Vorstand Pensionskasse der Mitarbeiter der Höchst-Gruppe, Frankfurt
  • Dr. Thomas Kressin, Portfoliomanager und Leiter des europäischen Währungsteams, PIMCO Deutschland
  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer, GF Special Public Affairs GmbH
Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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