Die Anlegerinnen und Anleger in der Schweiz vertrauten der Fondsindustrie im Januar 2017 914.7 Mrd. CHF (Dezember 2016: 911.5 Mrd. CHF) an. "Die Mehrheit der relevanten Börsenplätze tendierten im Berichtsmonat leicht nach oben. Entsprechend nahm auch das Fondsvolumen zu und erreichte das Allzeithöchst von 915 Mrd. CHF vom August 2016. Erfreulicherweise wurden nach einigen Monaten mit Mittelrückzügen im Januar 2017 wieder neue Gelder in Fonds investiert. Die meisten Mittel flossen dabei in Obligationen- und Aktienfonds“, erklärte Markus Fuchs, Geschäftsführer der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA. Zum Vergleich ausgewählte Indizes im Januar 2017 (Vormonat in Klammern): Dow Jones 0.51% (3.34%), S&P 500 1.79% (1.82%), EURO STOXX 50 -1.82% (7.83%) und SMI 0.87% (4.38%). Gegenüber dem Euro legte der Schweizer Franken um 0.39% zu, gegenüber dem US-Dollar gar um 2.76%.
Die Nettomittelzuflüsse betrugen im Januar 2017 rund 5.8 Mrd. CHF. Dabei lagen Obligationenfonds mit 3.3 Mrd. CHF an der Spitze, gefolgt von Aktienfonds (1.5 Mrd. CHF). Gelder abgezogen wurden aus zwei Fondskategorien – wenn auch nur in geringem Ausmass: Alternative Anlagen (-71.4 Mio. CHF) und Andere Fonds (-29.4 Mio. CHF). In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien gab es keine Veränderungen: Aktienfonds 41.50%, Obligationenfonds 31.36%, Anlagestrategiefonds 11.85%, Geldmarktfonds 7.70%.
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