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Zum Jahreswechsel auch an die Zukunft denken

Wie eine Umfrage unter den heimischen Top-Finanzberatern ergab, ist beinahe die Hälfte der Experten darüber besorgt, dass ihre Kunden dazu tendieren, unangenehme Problemstellungen in ihrer finanziellen Lebensplanung einfach auszublenden. Dem Verband Financial Planners ist es daher ein großes Anliegen, die Österreicherinnen und Österreicher dafür zu sensibilisieren, sich Gedanken über wichtige Weichenstellungen in ihrer Finanzplanung zu machen. Der bevorstehende Jahreswechsel ist ein idealer Zeitpunkt dafür, Überlegungen zur eigenen finanziellen Zukunft und zur Absicherung der Familie anzustellen. Markets | 31.01.2017 14:15 Uhr
Claudia Figl, MAS, CFP®,, TEP,  Vorstandsmitglied Österreichischer Verband Financial Planners / ©  Österreichischer Verband Financial Planners
Claudia Figl, MAS, CFP®,, TEP, Vorstandsmitglied Österreichischer Verband Financial Planners / © Österreichischer Verband Financial Planners

Sich Gedanken zu wichtigen Fragestellungen des Lebens wie der Nachfolgeplanung, der Absicherung der Familie im Todesfall oder auch einer möglichen Berufsunfähigkeit und ihren Folgen zu machen, ist nicht besonders angenehm. „Somit ist es nur allzu gut nachvollziehbar, dass viele Menschen dazu tendieren, diesbezügliche Vorbereitungen und Planungen vor sich her zu schieben – wird man doch dazu gezwungen, sich mit unerfreulichen Szenarien wie Krankheit, Unfall oder der eigenen Vergänglichkeit auseinanderzusetzen“, zeigt Claudia Figl, Vorstandsmitglied Österreichischer Verband Financial Planners und Partnerin bei der Bank Gutmann AG, Verständnis für die Scheu vieler Landsleute. Die Finanzexpertin mahnt aber gleichzeitig zur Tat: „Wer seine eigene Zukunft und die seiner Familie nicht aufs Spiel setzen möchte, muss sich aus der sprichwörtlichen Komfortzone bewegen. Je früher und professioneller man sich damit auseinandersetzt, desto weniger emotional und bedrohlich erscheinen die Problemstellungen aber auch!“

Wissen schützt vor Torheit nicht

 Eine unter den Mitgliedern des Österreichischen Verbands Financial Planners durchgeführte Umfrage lässt die Tragweite des Problems erkennen. Zwar sind knapp 83 Prozent der insgesamt 401 Umfrageteilnehmer – allesamt CFP-Experten oder Diplom Finanzberater – der Überzeugung, dass sich ihre Kunden über ihre finanziellen Lebensziele im Klaren seien. 46 Prozent der Befragten gaben jedoch gleichzeitig zu Protokoll, dass sie fürchten, ihre Kunden würden unangenehme Problemstellungen bei der konkreten finanziellen Lebensplanung komplett oder überwiegend ausblenden. „Diese Diskrepanz lässt entweder auf eine durch Furcht, oder durch eine allzu rosige Sicht auf die Zukunft ausgelöste Ignoranz schließen“, kommentiert Claudia Figl. Letztere These wird auch durch ein weiteres Ergebnis der Umfrage unterstützt, demnach 73 Prozent der Umfrageteilnehmer davon überzeugt sind, dass ihre Kunden optimistisch, beziehungsweise sehr optimistisch in die eigene finanzielle Zukunft blicken.

Konkrete Handlungsempfehlungen

Dabei wäre ein großer Teil der Weichenstellungen recht einfach und schnell zu bewerkstelligen. Versicherungen und Finanzanlagen sollten beispielsweise regelmäßig durchleuchtet werden, um zu überprüfen, ob sie noch den aktuellen Anforderungen entsprechen und sicherzugehen, dass man die definierten finanziellen Lebensziele mit den gewählten Instrumenten auch erreichen kann. „Um dasselbe Ziel zu erreichen, muss man sein Geld heute anders anlegen, als noch vor zehn Jahren“, empfiehlt Claudia Figl und ergänzt: „Hier gilt es genau abzuwägen, ob man das Ziel, oder doch lieber den Weg dorthin ändern sollte.“

Auch dem eigenen Testament sollte vermehrt Bedeutung zugewiesen werden. Obwohl die in Österreich geltende gesetzliche Erbfolge in der Regel für eine entsprechende Absicherung der Erbansprüche von Angehörigen sorgt, macht es etwa in vielen Fällen Sinn, die Errichtung eines Testaments und dessen ordnungsgemäße Verwahrung in einem Testamentsregister in Betracht zu ziehen. Gesetzliche Neuerungen im Rahmen des Erbrechts-Änderungsgesetzes 2015 oder die Europäische Erbrechtsverordnung haben zu verschiedenen Änderungen geführt, deren Auswirkungen der breiten Bevölkerung großteils noch nicht bekannt sind. Hier wären etwa die Vorschriften bei der Errichtung eines fremd- oder eigenhändig erstellten Testaments oder die Rechtswahlklausel bei internationalen Anknüpfungspunkten zu nennen. 

Ein weiterer Punkt, der in der Vorbereitung für etwaige Risikoszenarien Berücksichtigung finden sollte, ist die Erstellung einer Vorsorgevollmacht. Mit 1. Juli 2018 tritt das neue Erwachsenenschutzgesetz in Kraft. Sachwalter werden damit zu Erwachsenenvertretern. Bereits in den letzten 12 Jahren hat sich die Anzahl an Sachwaltern mehr als verdoppelt und die fortschreitende Überalterung der Bevölkerung sorgt für einen weiteren Anstieg. „Doch nicht nur im Alter ist es vorteilhaft, bereits im Vorfeld festgelegt zu haben, wer einen in verschiedenen Situation des Lebens vertreten und für die Wahrung der eigenen Interessen verantwortlich sein soll“, appelliert Claudia Figl auch an die jüngeren Generationen.

„Um erfolgreich durch das eigene Finanzleben navigieren zu können ist es ratsam, sich von bestens ausgebildeten und vertrauenswürdigen Experten unterstützen zu lassen. Diese stehen beratend zur Seite und zeigen etwaige Handlungserfordernisse rechtzeitig auf“, empfiehlt das Vorstandsmitglied des Österreichischen Verbands Financial Planners abschließend.

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