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Rückblick: CFO Forum 2018 (inkl. Fotogalerie)

Unter dem Titel "The future CFO: Less finance. More strategy!" fand am 19. und 20. April 2018 die mittlerweile 15. Ausgabe des etablierten CFO Forums im burgenländischen Stegersbach statt. Die wichtigsten inhaltlichen Highlights sowie besten Fotos im Überblick: Markets | 24.04.2018 11:40 Uhr
von links: Daniel Cronin, Reinhard Florey, Barbara Bertolini, Gerhard Pichler, Andres Indset, Dieter Bornemann / ©  Barbara Bertolini
von links: Daniel Cronin, Reinhard Florey, Barbara Bertolini, Gerhard Pichler, Andres Indset, Dieter Bornemann / © Barbara Bertolini

„Digitale Transformation ist keine Frage der Technologie, sondern eine Frage des Managements und der Kultur“, so Mag. Gerhard Pichler, Geschäftsführer von Business Circle und Initiator des CFO Forums, welches bereits zum 15. Mal im idyllischen Stegersbach (Burgenland) stattgefunden hat. „Digital heißt schnell, agil und flexibel: für Unternehmen bedeutet das eine grundlegende Veränderung im Denken und Handeln. Der Markt und die Kunden bestimmen die Art und Weise, wie künftig Wertschöpfung im Unternehmen betrieben werden muss“, so Pichler weiter. Und genau dieses Thema, also Strategien für die digitale Transformation wurde von namhaften CEOs und CFOs am 19. und 20. April 2018 eingehend diskutiert.

Culture eats Strategy for breakfast

Unter dem Motto „Culture eats Strategy for breakfast“ ging es beim Eröffnungsplenum um Flexibilität als eine steigende Rolle in der Unternehmenssteuerung und über deren Auswirkungen auf die Strategie, die Kultur und die Organisation von Unternehmen.

Hier zu diskutierten Finanzvorstand der OMV, Reinhard Florey, Wirtschaftsphilosoph Anders Indset und Daniel Cronin, Board Member von Austrian Start-ups. Moderiert wurde das Panel von Dieter Bornemann, ORF.

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OMV-Finanzboss Florey ist überzeugt, dass der Finanzverantwortliche immer mehr die Rolle eines „Change-Managers“ übernimmt. „Er hat viele Aufgaben, die bis in die IT gehen.“ Dabei betonte Florey, dass auch zukünftige Unternehmensstrategien in den Aufgabenbereich eines CFOs fallen. „Die Kunst ist, dass alte mit dem neuen zu verbinden, ohne das Kerngeschäft zu verlieren. Die Expertise muss mitgenommen werden aus der alten Welt. Das Thema Strategie und Kultur müssen miteinander verknüpft werden.“ Dennoch gäbe es auch Basismodelle die komplett verändert werden müssen. „Wir müssen beispielsweise in Robotings investieren“, appelliert Florey an seine Funktionskollegen. „Bei der OMV haben wir bereits 145 Automatisierungskandidaten verteilt über Finanzprozesse. Das System läuft quasi 24/7.“

Brexit und zu viele Emotionen

Großes Interesse bei den CFOs fand der Fachvortrag von Alexander von zur Mühlen, Co-Head of Global Capital Markets von der Deutsche Bank in London. Er referierte über die aktuelle Entwicklung und über die wirtschaftlichen Folgen für die EU im Zuge des Brexits.

„Für UK schaut es deutlich düsterer aus, als für die 27 Länder, die in der EU bleiben werden. Deutschland und Kroatien haben am wenigsten negative Auswirkungen. Zypern, Luxemburg und Malta haben die Achse sehr stark nach England eingegliedert. Die wird es härter treffen“, ist der Kapitalmarktexperte überzeugt. Es seien derzeit viele Emotionen am Werk. „Das Pamphlet vor drei Wochen ist nur dazu da, um die Nerven zu beruhigen“, so von zur Mühlen weiter. „Vor zwei Jahren war das Referendum, vor einem Jahr hat Theresa May auf den Knopf gedrückt. Zwei Drittel der Zeit ist schon um und so viel ist bis jetzt nicht passiert.“

In der nachfolgenden Fotogalerie hat Ihnen e-fundresearch.com einige Impressionen des CFO Forums 2018 zusammengefasst:

Neues Denken gefragt

Wie sich aber nun Banken einer Lösung annähern, führt von zur Mühlen mit drei Punkten aus. „Erstens muss es zu einer Umsetzung und zu einer Erneuerung in der Finanztechnik kommen, sowohl in der Technologie als auch in der Infrastruktur. Zweitens, gilt es, sich den juristischen Part akribisch anzuschauen – also, wie kann ich mit Kunden in Zukunft agieren und drittens, wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern um?“

Beim Blick hinter die Kulissen zeigte der Kapitalmarktexperte auch seine Sicht über neue Finanzplatzmärkte auf. „Die Arbeitsmarktregulierung ist in London einfacher. Je mehr man in den Süden kommt, umso schwieriger wird es, wie beispielsweise in Italien. Paris ist attraktiv. Aber bisher wollte keiner dieses Wagnis eingehen. Wobei es aber Macron in der Tat schaffen könnte – auch wenn derzeit weder „push noch pull“ stattfindet im engeren Sinne. Es hatte einen Grund, warum man bisher sich in London niedergelassen hatte. Dennoch, alles passiert derweil noch mit hochgebremstem Schaume.“ Von zur Mühlen ist zudem überzeugt, dass jeder der in Zukunft mit London handeln müsse, dieser viele und gute Juristen an seiner Seite brauche. 

Frankfurt am Main wird das neue London

Dabei stellt sich für Alexander von zur Mühlen auch die Frage, was passieren würde, ‚wenn sich die in Brüssel doch wieder liebhaben‘. „Derzeit haben wir eine Art Beamtenmikado – jeder wartet ab, bis sich jemand bewegt und dann erst wird agiert. Brüssel wird nichts mehr heilen können. Alleine aufgrund der Regulatorien. Den Exit vom Brexit halte ich für vollkommen unmöglich. Es gibt keine Signale dafür. Eventuell wäre es noch vor sechs Monaten möglich gewesen Jetzt ist es zu spät.“ Der Experte ist weiter überzeugt: „London wird nicht mehr der Finanzplatz in der Zukunft sein. London ist auf dem Weg zum Trend nach unten. Der Zug ist abgefahren.“ So würde das neue London nicht in Kontinentaleuropa funktionieren. „Die größten Gewinner sind Frankfurt am Main und New York“, schließt Alexander von zur Mühlen.

Gesehen wurden unter anderem:

Reinhard Czerny, IBM Österreich

Andreas Eichler, fair-finance Vorsorgekasse AG

Romy Faisst, Business Circle

Johannes Gratzl, NOVOMATIC Gaming Industries GmbH

Markus Haushofer, Österreich Werbung

Erika Hochrieser, Frauenthal Holding AG

Markus Hofer, Miba AG

Werner Kofelenz, Plansee Group

Andreas Kolar, Energie Ag

Martin Linsbichler, Franklin Templeton

Barbara Bertolini, Special Public Affairs & Konferenzen

Michael Längle, RAG Rohöl-Aufsuchungs AG

Gerhard Massenbauer, CENSEO Veranlagung

Martin Vörös, VBV – Vorsorgekasse AG

Bernd Schmutterer, A1 Telekom Austria Group

 

Veranstaltungstipp:

 6 und 7. Juni 2018: Institutioneller Altersvorsorge- und Investorengipfel 2018 in Wien

Investoren mit einem verwalteten Vermögen von über 600 Milliarden Euro aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich treffen sich bei diesem jährlichen Entrevue. Unterstützt wird das Spitzentreffen von Golding Capital Partners (Hubertus Theile-Ochel), Wellington (Isaak Better), AviaRent (Dan-David Golla), Robeco (Sandra Michel), Union Investment (Sandra Hofer), Allianz Global Investors (Ernst Riegel), Pimco Deutschland (Alexander Hartl) und Mainfirst (Marco Seminerio).

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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