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Gröschls Mittwochskommentar: 18/2018

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 02.05.2018 11:40 Uhr
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / ©  ARC GmbH
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © ARC GmbH

Da die letzten Mittwochs sozusagen Gott und der Welt gewidmet waren, ist´s heut wieder einmal Zeit für ein Fondsmanagement und  Markt-Special! Zum Anfang mal was Grundsätzliches: Eigentlich sollte Fonds- bzw. Portfoliomanagement aus 90%  Inspiration und 10% Transpiration bestehen. Das gilt zumindest für alle diskretionären Portfoliomanager, die Quants scheinen generell ein bisserl mehr zu transpirieren. ;-) Wobei das natürlich nicht der Punkt ist. Seit der GFC (Global Financial Crisis) hat sich in der Arbeitszeitverteilung nahezu aller Geldverwalter dieses Verhältnis wohl grundlegend geändert. Aktuell dürften wir eher bei 90% Administration, 5% Transpiration, ob wir eh alles richtig administriert haben und, wenn dann noch Zeit bleibt, die restlichen 5% darauf verwenden uns darüber Gedanken zu machen, was jetzt eigentlich gut sein könnte für´s Portfolio. Oft wird´s dann so sein, dass Frau/Mann bereits so zufrieden mit dem verwaltungstechnischen Tagewerk ist, dass sie/er die inhaltliche Entscheidungen gleich auf morgen vertagt…  Dass, das (hoffentlich ;-)) ein wenig überzeichnet ist, versteht sich, aber die Richtung stimmt, fürcht ich.

Umso wichtiger ist es dann natürlich die Zeit, die bleibt super intensiv zu nutzen und nur richtige Entscheidungen zu treffen. *lol* Das wiederum ist umso wahrer, als durch die fehlende Geldmarktverzinsung (Carry) viele Strategien mit eher unscheinbaren Risikobudgets zu arbeiten haben. Kommt dann noch ein Niedrig-Volatilitätsumfeld - wie zb letztes Jahr – hinzu, dann wird der Raum für Fehler schon recht eng. Dass wir in der Theorie richtige Entscheidungen treffen können bzw. davon überzeugt sind, dass wir es können, ist selbstredend, andernfalls müsste man sich ja wegen sportlicher Wertlosigkeit sofort aus dem Spiel zurückziehen…

Ziel muss also sein möglichst wenige, möglichst richtige Entscheidungen zu treffen. Nun wenigstens das hat sich nicht verändert, schafft man es eine oder noch besser zwei der größeren Bewegungen, die eigentlich (fast) jedes Jahr stattfinden richtig zu erwischen und dazwischen möglichst wenig zu versemmeln, ist die Geschichte gewöhnlich (positiv) erledigt.  Nun nähern wir uns schließlich des Pudels Kern. Jeder Wette (ein böses Wort, dass man in eigentlich nie verwenden sollte, insbesondere im Kontakt ;-)) liegt eine, im Sinne der Eintrittswahrscheinlichkeit mehr oder weniger quantifizierte, Überzeugung zugrunde eine Position aufzubauen. Was aber, wenn die Überzeugung fehlt, das Mojo verloren gegangen ist und die Kristallkugel nur mehr Nebel zeigt. Dann wird´s schwierig, insbesondere wenn man für´s nichts Tun (Cash halten) bestraft wird… Nicht so gut!

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Was könnte also ein viel versprechender Trade für 2018 sein? Nun die europäische Gemeinschaftswährung bzw. im Wesentlichen alle anderen, allen voran der USD, bieten sich da, wie ich finde, an. Abgesehen von der massiven Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa/Deutschland, der durch den Öl induzierten Basiseffekt in der US Inflation und dem wesentlich weiter fortgeschrittenen Zinsanhebungszyklus jenseits des großen Teiches, hat Europa seine Probleme in den letzten Jahren recht gut versteckt, aber nicht gelöst. Natürlich wäre der Nowcast bei den üblichen Problemkindern jetzt ein erfreulicherer als zB 2011, nur ob und wie gut Portugal, Spanien, Italien, Griechenland etc mit steigenden Zinsen zurecht kommen würden, ist im besten Fall fraglich. Politisch sind die Gräben zwischen den einzelnen Nationalstaaten so groß wie selten zuvor. Die zwei Faktoren, die Europa momentan einen, sind die noch eigenwilligeren Briten und DJ Trump. Wären die nicht und Europa würde im eigenen Saft schmoren müssen, würde der uns wohl bis zur Oberkante Unterkiefer stehen…. Eine gesunde Fremdwährungsposition könnte sich nach Jahren des Schmerzes also vielleicht endlich wieder auszahlen.

Was die Märkte sonst noch so machen, entzieht sich über weite Teile nach wie vor meinem Verständnis, was aber deutlich seltener zu hören ist als vor rund einem Jahr, sind „Aktien alternativlos“ Proponeten. Ob das ein Zeichen ist? :-)

Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH


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Florian Gröschls obiger Kommentar stellt eine Markteinschätzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und persönlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und/oder Florian Gröschl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.

 

 

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