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Gröschls Mittwochskommentar: 20/2018

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 16.05.2018 11:38 Uhr
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © ARC GmbH
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © ARC GmbH

Eigentlich wäre die Marktbewegung der letzten Tage insbesondere bei den deutschen Zehnjährigen auch schon ein Mittwochsmail wert, aber vor dem Hintergrund des weltpolitischen Aktionismus, der allenthalben stattfindet, ist sie bestenfalls eine Fußnote, auf die ich aus strukturellen Gründen lieber gleich ganz verzichte. ;-) Also weiter im Text…

Offensichtlich hat Herr Kim aus Nordkorea keinen Twitter Account oder aber Herr Trump aus Amerika ist kein Follower seines nordkoreanischen Kollegen, denn wie sonst hätte die offensichtlich über die „traditionellen“ Medien ausgerichtete Besorgnis über die Möglichkeit das bilaterale Treffen tatsächlich nicht stattfinden lassen zu können, das Weiße Haus so in Erstaunen versetzt. Dass Kim in der Vergangenheit nicht immer ganz linientreu war, steht außer Zweifel, wobei er das ja durchaus mit DJ Trump gemein hat, nur, dass seine Historie als Staatschef unwesentlich länger ist. Nicht ganz unnachvollziehbar sind seine Argumente natürlich aber schon;  einen Schritt in seine Richtung werden die USA schon machen müssen. Die aktuell stattfindenden gemeinsamen Manöver mit Südkorea wären da wohl eine Chance gewesen.

Abgesehen von der aktuellen Korea Krise spottet das allumfassende Chaos, das Trump momentan anrichtet, jeder Beschreibung. Wobei zu befürchten steht, dass der politische Show Down nicht mehr ewig lange auf sich warten lassen wird können. Dieser wird, überraschender Weise, aber wohl zwischen Europa und den USA stattfinden müssen, weil die anderen Fronten (USA vs. Iran, Russland, Nordkorea und bis zu einem gewissen Grad China) ziemlich klar sind. Mit dem Aufkündigen des Iran Deals und dem Commitment Europas vertragstreu zu bleiben, legen wir uns, will man die Angelegenheit simplifiziert betrachten (also mit den Augen von Hrn. Trump ;-)), mit dem größten Terrorfinanzierer und Staatsfeind Nr. 1 von Israel, gemeinsam ins Himmelbett. Wird für ihn, denk ich recht schwer sein, das einfach hinunter zu schlucken. Abgesehen davon muss es über kurz oder lang zu direkten US-Sanktion gegen europäische Unternehmen kommen, was wiederum von den Europäern eigentlich nicht zu akzeptieren sein kann. 

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Wäre zu erwarten, dass Europa mit einer Stimme spricht und auch fähig und willens ist Entscheidungen zu treffen, könnte man gemeinsam mit China etc. den Spieß unter Umständen umdrehen und Herrn Trump endlich in die Schranken weisen. Nur, als gelernter Europäer darf man ein starkes Auftreten, noch dazu vor dem Hintergrund des BREXIT und den damit einhergehenden Verhandlungen über zukünftige Beitragszahlungen, wohl nicht erwarten. Wie hier eine mögliche Lösung ausschauen könnte, liegt jenseits meiner Vorstellungskraft, aber drum sitz ich auch in meinem kleine Bureau in Wien und nicht irgendwo an den Hebeln der Macht. Gott sei Dank (oder wem auch immer Dank gebührt..) würde meine Frau wohl sagen. *lol*

Wozu ich allerdings schon einen Vorschlag hätte, wobei der auch nicht mehr ganz neu ist, wäre, wie man die Mitglieder der EU, die sich nicht an das gemeinsame Regelwerk halten, zur Raison bringen könnte, insbesondere, wenn sie Nettoempfänger sind. Um mit Niki Lauda zu sprechen: Das ist relativ einfach! :-) In der Finanzbranche hat sich dafür folgender Terminus eingebürgert: Comply or die! oder anders: Förderungen kann nur das Land beziehen, das sich an die Spielregeln hält, andernfalls wird mittels Schnellverfahren (eventuell im Rahmen einer Art Einstweiligen Verfügung) der Geldhahn einfach abgedreht… So, oder wir lassen´s doch einfach bleiben. Persönlich ist es mir jedenfalls unbegreiflich wie ein Land in dem mafieske, quasi diktatorische Zustände herrschen aus einem Topf, in den auch ich einzahle, 2016 über 4,6 mrd Euro (Quelle: http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70580/nettozahler-und-nettoempfaenger?zahlenfakten=detail) bekommen kann. 

Der Markt scheint jedenfalls von alle dem weitestgehend unbeeindruckt, wobei es natürlich in der aktuellen Gemengelage ziemlich schwer ist den kursbewegenden Faktor zu identifizieren und wir offensichtlich, bevor wir das Kind mit dem Bade ausschütten, lieber noch ein bisserl den Kopf in den Sand stecken. Ob und wann der sprichwörtliche Tropfen das Fass zum Überlaufen bringen wird, steht natürlich in den Sternen, allerdings ist wann, wenn nicht jetzt Zeit, ein Bisserl Pulver trocken zu halten. :-)

Bei Interesse gebe ich gerne jederzeit „professional Bullshitting“ Kurse für Anfänger & Fortgeschrittene... *lol* Glück auf!

Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH


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Florian Gröschls obiger Kommentar stellt eine Markteinschätzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und persönlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und/oder Florian Gröschl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.

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