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Gröschls Mittwochskommentar: 45/2018

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 07.11.2018 14:10 Uhr
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © ARC GmbH
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © ARC GmbH
A “blue wave” — but not the tsunami some had hoped for. – So wie es die FT heute Früh geschrieben hat, ist dem eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wie immer feiern alle Seiten ihren Sieg, wozu sie diesfalls wohl sogar einigermaßen berechtigt sind. :-) Wie´s weitergeht wird man sehen. Einfacher wird´s für DJ Trump wohl nicht werden, insbesondere was die diversen Ermittlungsverfahren bis hin zu einem möglichen Impeachment angeht. Gefühlsmäßig müssen sich die Demokraten ihrer Sache aber schon recht sicher sein, weil die Unterstützung für Trump unter den einfacheren Geistern, die ja bekanntlich die Mehrheit des Wahlvolks stellen ;-), schon recht hoch ist. Scheitern ist hier nicht erlaubt… Andererseits ist Herr Trump, wie es der aktuelle US ORF Korrespondent (Name vergessen sorry!) so treffend formuliert hat, ja völlig frei von irgendeiner Ideologie. Es ist mithin nicht ausgeschlossen, dass er auch mit dem - jetzt demokratischen - Haus irgendeinen Deal macht. Die Märkte scheinen indes wenig aufgeregt, wobei das nach dem doch recht anspruchsvollen Oktober, wo gefühlsmäßig endlich alles, was sich irgendwo am Horizont abgezeichnet hat, abgehandelt wurde, vielen nicht unwillkommen sein dürfte. Was uns jetzt wiederum fehlt, sind neue Impulse, die nicht zuletzt aufgrund der geänderten politischen Machtverhältnisse in alle möglichen Richtungen ausfallen können.

Die realwirtschaftlich größte Bedeutung hat dabei sicher der zukünftige Umgang Chinas und der USA miteinander. Ob es hier kurzfristig zu einer Annäherung kommt, lässt sich aufgrund der vielfach besprochenen, charakterlichen Buntheit des US Präsidenten natürlich schwer einschätzen, aber wie alle Narzissten mag er dann schon, wenn man ihn mag, und das dürfte durch weitere Konfrontationen möglicherweise nicht so leicht zu erreichen sein. Außerdem hat er ja noch den Iran, der den USA zumindest wirtschaftlich überhaupt gar nicht wehtut. Im Gegenteil schafft bzw. hat er sich und den amerikanischen Unternehmen durch die revolvierenden Sanktionsdrohungen gegen alles und jeden, der Geschäfte mit dem Iran macht, vor möglichen Wettbewerbsnachteilen geschützt. Nicht schön, aber effektiv, würde ich meinen.

Das alles kommt zu einer Zeit in der Europa und vor allem Deutschland mehr oder weniger Führer-los (es gab Zeiten da hätte man sich das ja durchaus gewünscht ;-)) durch die Gegend treibt. Noch blöder geht´s eigentlich nur mehr den Briten, die zwar eine Leitkuh (bitte das nicht despektierlich zu verstehen!!!) haben, die Herde aber dieser nicht zu folgen scheint, weil sie (die Herde :-)) - möglicherweise zurecht - nicht sicher ist, ob sie (jetzt die Leitkuh) tatsächlich einen folgenswerten Plan hat. Meiner Ansicht nach darf insbesondere für die Briten ein Scheitern nicht erlaubt sein und das sollte eigentlich auch die EU wissen bzw. weiß sie es natürlich. Die Frage ist – und diese ist bereits natürlich hinlänglich diskutiert worden – wie man aus der Sache rauskommt, ohne, dass eine Seite das Gesicht verliert (nicht nur Trump ist ein Narzisst ;-)) und auf der anderen Seite zukünftigen Versuchen der Schurkenstaaten unter den EU Mitgliedern nicht Tür und Tor für Unflätigkeiten öffnet….

Summa Summarum mehren sich die Anzeichen, dass wir nach zehn Jahren des Wiederaufbaus nach der Finanzkrise, in der die Banken als allgemeiner Staatsfeind Nummer Eins, so ungefähr für alles verantwortlich gemacht werden konnten und es mithin einen gemeinsamen Feind gegeben hat, in etwas unruhigere Fahrwasser kommen könnten. Die Konjunktur ist, vor allem in der alten Entwickelten Welt, schon recht reif, die klassischen Emerging Markets (Ex China) sind nach wie vor ein bisserl chaotisch ( ;-) ) und ob China bereit ist, in letzter Konsequent eine globale Führungsrolle zu übernehmen, darf aufgrund des doch nicht immer ganz so leicht verdaulichen, ideologisch geprägten Management-Stils durchaus bezweifelt werden. Aber bis der Winter kommt genießen wir die schönen, goldenen Herbsttage so lange es geht, oder? :-)

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Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH


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Florian Gröschls obiger Kommentar stellt eine Markteinschätzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und persönlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und/oder Florian Gröschl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.

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