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Gröschls Mittwochskommentar: 51/2018

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 19.12.2018 09:51 Uhr
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto
And now the End is near, the final curtain. My friend, I´ll say it clear, I´ll state my case, of which I´m certain. Faszinierend wofür man Ol´Blue Eyes alles missbrauchen kann. :-) Mit Mittwochsmails war es das jedenfalls für heuer. Rückblickend war es wohl ein Jahr der Baustellen, wobei die Abschlüsse gefühlsmäßig eher in der Minderzahl waren. Ehrlich gesagt fällt mir aktuell nicht ein einziges Problem ein, das heuer final gelöst wurde. Außer vielleicht der Budget-Streit EU gegen Italien, aber dort dürfte es sich wohl so verhalten wie mit dem Wahlkampfbudget in Österreich… Die italienische Regierung sagt: Na gut, wir haben nochmal nachgerechnet, wir machen doch nur 2,04 % Defizit und die EU freut sich. Selbstredend, dass beide Seiten genau wissen, dass das Defizit nie und nimmer auch nur in der Nähe von zwei Prozent sein wird. Aber sei´s drum, Frankreich macht ja auch mehr Schulden wegen der Gelb-Westen. Aufzählen tu ich´s jetzt nicht, es kann ja jeder in sich gehen und in größer werdenden konzentrischen Kreisen um sich schauen, wo´s denn am meisten hakt. Die Aussichten, dass wir uns mit den meisten Imponderabilia, die uns bis dato begleiten, auch noch 2019 werden beschäftigen müssen, ist jedenfalls keine besonders erbauliche. Wobei, mit den ganzen Schwänen, die da jetzt schon im Teich rumschwimmen, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich irgendwo ein schwarzer rumtreibt, den wir übersehen haben könnten, doch beträchtlich. Das scheint im Übrigen auch der Markt zu denken, haben wir es doch mit einem nahezu bilderbuchreifen Salami-Crash zu tun.

Der Blick in mein blaues Glaskugerl (wer´s kennt. ;-)), das seit Jahren auf meinem Tischerl  steht, verrät mir für 2019 folgendes: Die Aussichten sind im Großen und Ganzen eher trüb und diffus, hie und da kommt es zur Blasenbildung, wenn die Kugel runterfällt, dann ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit kaputt. :-) Aber mal Scherz beiseite. Was kann wirklich passieren?

  • Die Briten kommen unter einer Labour Regierung zu einem neuen Referendum zusammen und stimmen für einen Verbleib in der EU ab. Persönlich würde ich dann auch gleich das Pfund abschaffen und sie voll integrieren, was aber schwierig werden könnte…
  • Donald Trump stolpert doch noch über seine eigenen Füße, wird impeacht und muss ins Exil in das neue Trump-Resort an der Nord Koreanischen Küste.
  • China lässt sich was einfallen, wie es die USA überzeugen kann, dass die Führungsrolle, die es ja ohnehin schon eingenommen hat, legitim ist und es sie nicht zum Nachteil der anderen (wie so mancher davor ;-)) ausnutzen wird.
  • Europa stellt sich auf die Hinterbeine, bekommt seine internen Probleme in den Griff und nimmt endlich die Rolle auf der Weltpolitischen Bühne ein, die es aufgrund seiner Position als unangefochten potentester Wirtschaftsraum eigentlich einnehmen sollte.
  • Die Deutsche Bank verschwindet endgültig vom Kurszettel. Vielleicht ja auch als neues Mitglied der Commerzbank Gruppe…
  • Die blau-türkise Regierung besinnt sich eines Besseren und färbt sich von hellblau auf zuckerl-rosa um.

Die Liste ließe sich natürlich ad infinitum fortsetzten, aber wir wollen doch anderen begnadeten Prognostikern auch noch die Möglichkeit geben, unvoreingenommene Vorhersagen zu machen. Fest steht, dass die Zeichen für 2019 eher auf Sturm stehen, wir uns nach den USA auch in Europa zum ersten Mal seit 2008 mit monetären Tighting-Maßnahmen konfrontiert sehen und die Konjunktur sich abzuschwächen beginnt. Alles in allem also keine besonders positive Grundlage um von einem weiteren Fortschreiten der Asset-Price-Inflation auszugehen…

Wir werden sehen! :-) Bis dahin wünsch ich ein besonders frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Alles weitere, bei Interesse, ab 9. Jänner 2019, hier auf diesem Kanal….

Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH


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Florian Gröschls obiger Kommentar stellt eine Markteinschätzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und persönlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und/oder Florian Gröschl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.

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