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Die Rückkehr des Dr. Copper?

Oftmals ist der Aktienmarkt selbst der beste Indikator für die konjunkturelle Entwicklung, so Schlumberger. Leider sagen schwere Aktienmarkteinbrüche ungefähr doppelt so viele Rezessionen vorher wie dann tatsächlich kommen. Diese Erkenntnis hatte bereits der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Samuelson vor vielen Jahrzehnten festgehalten. Es würde auch aktuell viel dafürsprechen, so Schlumberger, „dass sich der Aktienmarkteinbruch 2018 in seiner Vorhersage für eine Rezession in diesem Jahr irrt. Im Gegenteil, spricht nicht die aktuelle Aktienmarkthausse für eine wirtschaftliche Erholung im Jahresverlauf?“, fragt der Investmentprofi. Markets | 14.03.2019 10:34 Uhr
Dr. Manfred Schlumberger, StarCapital AG / © StartCapital AG
Dr. Manfred Schlumberger, StarCapital AG / © StartCapital AG
Auf eine wirtschaftliche Erholung deutet die steigende Kupfernachfrage hin. Empirische Studien haben diesen Zusammenhang bereits belegt. „Die weltweite Nachfrage nach Kupfer fällt rund zur Hälfte in China an. Die steigende Kupfernotiz erlaubt also eine Aussage über die Erwartungen an die chinesische Wirtschaft. Und dass das Wachstum der Volksrepublik ganz entscheidend das Wachstum der Weltwirtschaft determiniert, ist völlig unbestritten“, so Schlumberger. Verstärkt würde der Effekt durch die Bemühungen der chinesischen Führung, eine wirtschaftliche Abschwächung zu verhindern durch bereits angelaufene Maßnahmen, wie die Senkung der Steuerbelastung für Unternehmen und Privathaushalte, Infrastrukturprojekte oder die Verpflichtung von Staatsbanken zur Vergabe günstiger Kredite an kleine und mittlere Unternehmen. 

Die Hoffnung auf eine konjunkturelle Wende und die Erwartung einer Einigung im Handelsstreit haben den chinesischen Binnenmarkt auf über 20 % seit Jahresbeginn steigen lassen. Dass der Indexanbieter MSCI die Gewichtung chinesischer Festlandaktien im Schwellenländerindex von aktuell 0,7 % auf 3,3 % heben wird, hat diese Entwicklung befeuert. „Dies sollte auf Basis von MSCI-Schätzungen zu Mittelzuflüssen von 80 Milliarden USD in chinesische Aktien führen. Der Kursanstieg der letzten Wochen schlug sich im Chart in Form einer „Fahnenstange“ nieder, die den Markt extrem anfällig für technische Korrekturen macht. Angesichts eines KGVs von 11 und eines erwarteten Gewinnwachstums von 10 % in 2019 sollten solche Korrekturen jedoch keine Trendwende einleiten“, so Schlumberger. Auf ein Ende des konjunkturellen Abschwungs  in China warte insbesondere die deutsche Exportwirtschaft begierig. Hiervon würde insbesondere der deutsche Aktienmarkt stark profitieren. 

Die weltweite konjunkturelle Erholung, die der Kupferpreis signalisiert, sollte sich spätestens im zweiten Halbjahr auch in den Frühindikatoren niederschlagen, so Schlumberger. Sein Resümee: „Die Positionierung der meisten Kapitalanleger scheint nach dem Dezembereinbruch immer noch sehr defensiv zu sein. Dies lässt uns trotz möglicher kurzfristiger Kurskorrekturen und vieler noch ungelöster Probleme (Handelskonflikt, Brexit, Italien etc.) zuversichtlich auf die Aktienmärkte in 2019 blicken“. 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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