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Gröschls Mittwochskommentar: 26/2019

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 26.06.2019 11:46 Uhr
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto
Florian Gröschl, Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto
Some like it hot! – Ich ja nicht so! :-) Man darf davon ausgehen, das Marilyn, Tony und Jack 1959, sich damals völlig unbedarft über heiße Tage gefreut haben. Ganz im Gegensatz zu uns heute, die wir die Klimaveränderungen mehr oder weniger deutlich vor Augen haben. Nun wissen wir aus der Finanzindustrie, dass es zwei fundamentale Bewegungsmuster gibt: Zyklen und Trends. Gewöhnlich setzen sich Erstere aus Zweiteren zusammen, um an den Wendepunkten zu brechen und sich dann wieder zu etablieren. Das sagt uns wiederum, ohne hier mangels wissenschaftlichen Backgrounds auf die Ursachen eingehen zu können, dass wir uns einerseits in einem Erwärmungszyklus befinden und sich andererseits der Trend fühl- und messbar beschleunigt. Bleibt nur zu hoffen, dass wir uns nicht erst am Anfang des gegenwärtigen Zyklus befinden, weil sonst wird´s wohl noch zu unseren Lebzeiten recht ungemütlich. Die zweite Hoffnung, die uns bleibt (und ja ich weiß, die stirbt immer zuletzt! ;-)) ist, dass die Klimaveränderung human induziert ist. Diesfalls gibt es nämlich eine Chance, dass wir doch noch was ändern. Bewegen tut sich nämlich von Traiskirchen über Wolfsburg nach London etwas… Soweit das Wort zum Mittwoch! :-)

Nun zu profaneren Dingen! Zwei von drei großen Zentralbanken haben sich in den vergangenen Tagen in Richtung Zinssenkung geäußert. Stellt sich die Frage warum, wenn´s eh überall soo gut läuft? Die Geschichte mit den Trump´schen Zurufen, glaub ich erstmal nicht. Auch die FED weiß, dass es ein Leben nach Trump geben wird (hoffentlich! ;-)). Die EZB ist sowieso eine eigenständige politische Kraft mit (noch) einem Italiener an der Spitze, da bedarf es keinerlei Einsagern. Obwohl die beiden Wirtschaftsräume durchwegs unterschiedlich sind, sind sowohl die FED als auch die EZB beim Generieren von Inflation nachhaltig gescheitert. Die BOJ kennt das Gefühl ja schon seit den 80er Jahren. Soweit so ungut. Die Ursachen werden noch Heerscharen von Akademikern und Verschwörungstheoretikern (das globale Kalifat an den Finanzmärkten. ;-)) beschäftigen.

Die Frage, die sich allerdings zukunftsgerichtet stellt ist, wie wir jetzt insbesondere im Hinblick auf die Altersvorsorge vor allem bei Anleihen basierten Systemen umgehen? Sicher ist, dass ich wenn ich heute in einen 10 Jährigen deutschen Bund bei -0,32% nomineller Rendite investiere, ich in zehn Jahren weniger haben werde als heute. Man könnte natürlich alle Pensionskassen dazu zwingen, deutliche höhere Anteile in Aktien zu veranlagen, aber, wenn wir dann alle Amazons mit KGVs von über 80 im Portfolio haben, wird das zur Kontinuität des Auszahlungsprofils auf Dauer wohl auch nicht beitragen, weil – und you can trust me on that ;-) - alles hat ein Ende, nur die Wurscht hat zwei! Wobei bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich möchte keinesfalls eine Meinung zu Amazon abgeben, nur darauf hinweisen, dass 80 Jahre eventuell ein etwas weiter Zeithorizont sind, um irgendwas (wirtschaftliches) voraus zu sehen.

Hat sich unser System also überlebt? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Eventuell sind wir nur der freien, bedingungslosen, möglicherweise irgendwann geldlosen, Grundversorgung, einen Schritt näher gekommen. Weil, wo ist tatsächlich der Unterschied, ob zentral letztendlich vollkommen wertloses Geld ad libitum gedruckt wird oder ob es direkte Versorgung der Bevölkerung mit Grundlegendem gibt. Leisten können wir uns eigentlich beides nicht. :-) Es gilt auch hier wieder: Zyklen, Trends & natürlich die Wurscht! :-)

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Summa summarum steht uns wohl nicht nur ein heißer Sommer, gefolgt von einem heißen Herbst (politisch & hier zulande) ins Haus, sondern auch herausfordernde Jahre in wahrscheinlich den meisten Aspekten unserer gewohnten Bahnen. Schleichende Veränderungen haben den Nachteil, dass man ihre volle Tragweite meist erst dann erkennt, wenn sie schon recht weit fortgeschritten sind.

Mit diesen aufmunternden Worten ;-), darf sich das Mittwochsmail in die Sommerpause verabschieden, sollte es widererwarten nächste Woche doch was zu berichten geben, meld ich mich vielleicht doch noch, ansonsten gibt’s das nächste tourliche Mail am 31. Juli! Schönen Sommer!!!!

Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH

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