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Fleischproduktion aus der Sicht eines nachhaltigen Investors: Wenn weniger mehr ist

„Augen auf“ gilt laut Walter Hatak, Head of Responsible Investments bei der Erste Asset Management, nicht nur beim Einkauf von Lebensmitteln sondern auch bei Investitionsentscheidungen. Markets | 15.07.2019 09:06 Uhr
© Pixabay
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Der globale Fleischkonsum ist nicht nur für nachhaltige Investoren ein wichtiges Investmentthema: Die Entwicklung der Welternährung ist durch stetig wachsende Nachfrage nach Produkten aus Tierhaltung geprägt.  

 Die sogenannte Food Revolution – die Art und Weise wie wir uns ernähren -  findet vor allem in Entwicklungsländern statt, die den größten Anteil am Bevölkerungswachstum tragen. Der Fleischkonsum steigt nach Erhebungen der Welternährungsorganisation Food and Agriculture Organization (FAO) jährlich um 5 bis 6 Prozent. 

Fleischproduktion seit 1965 vervierfacht

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Laut FAO hat sich die weltweite Fleischproduktion seit 1965 von damals 84 Millionen Tonnen auf 335 Millionen fast vervierfacht. . Der Verbrauch und die Produktion von Fleisch könnten bis 2050 um 120 Prozent steigen. 

Der großflächige Anbau von Futtermitteln verdrängt Primärwälder, die als wichtiger CO2- Speicher dienen. Darüber hinaus ist der Einsatz von Kunstdünger sowohl CO2- als auch energieintensiv und belastet andere Ökosysteme wie Fließgewässer. 15% der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen sind zudem direkt auf die Viehzucht zurückzuführen.  

 „Zusätzlich führt der starke Einsatz von Antibiotika in der industriellen Landwirtschaft zu einer steigenden Anzahl an resistenten Bakterien. Wer trotzdem gerne Fleisch isst, sollte sich deshalb für weniger und vor allem höherwertig produziertes Fleisch entscheiden“, sagt Walter Hatak, Head of Responsible Investments bei der Erste Asset Management. 

“Augen auf“ bei Investitionsentscheidungen 

Es besteht dringend Handlungsbedarf, die Folgeschäden durch exzessive Massentierhaltung einzudämmen. Investoren können einen erheblichen Teil beitragen.  

„Nachhaltige Investoren beginnen mit ihrer Analyse dort, wo traditionelle Investoren oft aufhören. Die ökonomische Beurteilung ist die Grundvoraussetzung um einen Titel als investierbar zu klassifizieren. Zusätzlich muss das Unternehmen aber auch bei nachhaltigen Kriterien überzeugen“, betont Hatak.  

Dadurch stellen sich im Segment der Fleischproduzenten die folgenden Fragen: Wie schneidet das Unternehmen im Umgang mit seinen Mitarbeitern und der lokalen Bevölkerung ab? Diese Frage ist ausschlaggebend für die Überprüfung von ESG-Nachhaltigkeitskriterien (Environment, Social und Governance). 

Wie sieht es bei Viehzuchtunternehmen mit dem Tierwohl und der Entsorgung von verunreinigten Abwässern und Tierfäkalien aus? „Es geht bei der ESG-Analyse darum, Chancen und Risiken bei Unternehmen identifizieren zu können. Deswegen haben wir ein großes Team an erfahrenen ESG-Analysten, die Themen kritisch hinterfragen“, so Hatak. 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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