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Gröschls Mittwochskommentar: 33/2019

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 14.08.2019 12:15 Uhr
Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto
Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto

Heut beschäftigen uns/mich ;-) mehrere, mehr oder weniger wichtige Themen, wobei es grundsätzlich dabei nichts Neues gibt. Drum fangen wir am besten hier ganz in der Nähe an, wo es Medienberichten zufolge unter anderem bei unseren beiden lokalen Lieblingsschurken, den Herren Strache und Gudenus, Hausdurchsuchungen gegeben hat. Vor dem Hintergrund der Zusicherung, dass der Herr Graf eh alle zahlt, scheinen diese natürlich grundsätzlich gerechtfertigt, gehen wir davon aus, dass die Bestellung von Herrn Bezirksrat(:-)) Sidlo zum Finanzvorstand der Casinos Austria nicht nur seiner, sicherlich außergewöhnlich hohen, Qualifikation für die Position geschuldet ist. Dass Graf wirklich alle zahlt, hätte man aber spätestens bei der Anstellung von Frau Glawischnig ahnen können…. Jedenfalls liegt die Vermutung nahe, dass nämliche Durchsuchten sämtliches belastendes Material (so es denn ein solches gibt) bereits irgendwohin verbracht haben, wo es nicht mehr ganz so leicht zu finden ist. Wobei, wer weiß, so ganz g´schickt sind sie ja in der Vergangenheit auch nicht immer gewesen…..

Ob der Unaussprechliche am Thron der USA von ähnlicher Qualität ist, wie unsere Delinquenten wird die Geschichte zu beurteilen haben. Jedenfalls sind seine Cover-Ups besser. Ein bisserl schaut es momentan allerdings so aus, als hätte er den Zenit seiner Macht bereits überschritten. Natürlich gibt es dafür noch keinen hard Evidence, folgt man aber einerseits seinen Tweets und summiert andererseits die von ihm getroffenen Entscheidungen bzw. Ankündigungen, stellt man fest, dass das Getöse immer erratischer wird und die Umsetzungen immer schleppender. Insbesondere im Handelskonflikt mit China, aber auch mit Europa, wurde wenig von den zuletzt ausgesprochenen Drohungen tatsächlich umgesetzt. 

Natürlich zieht sich das durch seine gesamte Präsidentschaft, aber bisher war´s egal, weil zuhause eh alles gut war und allenthalben Wohlstand geschaffen wurde. Nun scheint ihm die Erkenntnis zu dämmern, dass der Aktienmarkt ein durchaus selbständiger Organismus ist, den man nur auf seiner Seite hat, wenn es ihm (dem Markt nämlich) passt und nicht umgekehrt. Dabei ist es ein Bisserl so wie mit dem Internet: der Markt vergisst nicht. (zumindest nicht so schnell ;-)) Lügen, Drohungen und nicht umgesetzte Ankündigungen werden zwar bereitwillig eskomptiert (Hope-Investing) aber nur einmal und nur kurzfristig. Folgen die Taten nicht oder entsprechen die Ergebnisse nicht, dann nehmen wir das übel. Tendieren Revolutionen dazu ihre Kinder zu fressen, wohnen dem Finanzmarkt auch gewisse intrinsische Selbstreinigungskräfte innen, die einmal losgelassen, durchaus Systeme zu Fall bringen können.

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Vielleicht ist die Bottom-Line des Funktionierens der Demokratien westlicher Prägung, dass am Ende des Tages, wenn das Volk in seiner Funktion als Richtungsgebender Souverän versagt, der Finanzmarkt die Rolle des allerletzten Korrektivs übernimmt und das System zum Neustart zwingt.

Im Prinzip war es genau das, was wir 2008 gesehen haben, nur, dass sich das Finanzsystem dabei selbst in Frage gestellt hat. Diesmal könnten es die Regierungen in den USA, GB, Deutschland etc. sein, die hinterfragt werden. Dass die nächste große Krise ihren Ursprung nicht im Finanzsystem haben wird, behaupten wir ja schon länger…. Man darf also gespannt sein wie es weiter geht. Zu glauben, dass wir gegenwärtig außerhalb der gewohnten Boom-Bust Zyklen (oder wie meine Großmutter gesagt hat: je höher, desto platsch!) operieren, dürfte sich als illusorisch erweisen.

Was gibt´s sonst Neues? China und Russland kämpfen weiterhin mit internen Problem, die gewaltsam, ohne internationales Medien Echo zu lösen, schwer werden dürfte. Was passiert, wenn chinesische Panzer, mit all den damit verbundenen Implikationen,  auf den Straßen von Hong Kong unterwegs sind, möchte ich mir aktuell lieber nicht vorstellen…. 

Ein ganz blöder Schmäh zur Epstein´schen Privatinsel tät mir noch einfallen, aber der ist wohl zu weit jenseitig…. Drum hier Schluss! :-)

Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH

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Florian Gröschls obiger Kommentar stellt eine Markteinschätzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und persönlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und/oder Florian Gröschl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.

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