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Erste Asset Management: "Nachhaltiges Fondsvolumen wächst deutlich zweistellig"

Die Erste Asset Management, die Kapitalanlagegesellschaft der Erste Bank und Sparkasse, blickt auf ein überdurchschnittlich gutes Anlagejahr zurück. Dank der überaus positiven Entwicklung nahezu aller Anlageklassen und erfreulicher Neuzuflüsse hat sich das Anlagevolumen von 58,5 Mrd. Euro zum Ultimo 2018 auf 63,7 Mrd. Euro (per 31.10.2019) gesteigert. Überdurchschnittlich - konkret doppelt so stark - waren dabei Nachhaltigkeitsstrategien nachgefragt. Markets | 27.11.2019 13:17 Uhr
v.l. Gerold Permoser, Chief Investment Officer und Heinz Bednar, Geschäftsführer, Erste Asset Management / © Samuel Kreuz, Copyright Erste Asset Management
v.l. Gerold Permoser, Chief Investment Officer und Heinz Bednar, Geschäftsführer, Erste Asset Management / © Samuel Kreuz, Copyright Erste Asset Management

Nachhaltiges Fondsvolumen wächst deutlich zweistellig

Besonders stark fiel das prozentuelle Plus beim Volumen der Nachhaltigkeitsfonds aus: Waren es zu Jahresbeginn noch 5,4 Mrd. Euro, so kletterte das nach ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) verwaltete Volumen Ende Oktober auf 6,2 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 16,8% entspricht. Mit insgesamt 15 nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds ist die Erste AM im Nachhaltigkeitsbereich Marktführerin in Österreich.  

„Wir nehmen eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Nachhaltigkeit ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt. Nachhaltigkeit ist in unseren Augen kein Schlagwort, sondern entspricht unserer Überzeugung, dass ökologische und soziale Faktoren für unsere KundInnen langfristig eine bessere Performance bringen“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste AM.  

Milde Erholung des globalen Wirtschaftswachstums

„Eine milde Erholung der Weltwirtschaft 2020 ist wahrscheinlicher geworden“, betont Anlagechef (Chief Investment Officer) Gerold Permoser. Seit etlichen Monaten werde von einer möglichen Abflachung der Weltwirtschaft gesprochen. „Einzelne Wirtschaftsindikatoren weisen darauf hin, dass die Weltkonjunktur nicht mehr ganz so rund läuft, aber von einer Rezession sind wir weit entfernt“, so Permoser. Der private Konsum und die niedrige Arbeitslosigkeit stützen die Weltwirtschaft. Die Inflation verharre auf einem niedrigen Niveau und sei „unter Kontrolle“. 

Die Börsen gelten gemeinhin als Vorlaufindikator für wirtschaftliche Entwicklungen und sind gerade nahe neuer Allzeit-Hochs bzw. haben diese übersprungen. Dagegen sind die Kurse der kreditsicheren Staatsanleihen nach ihrem Allzeit-Hoch Anfang September gefallen. Um einer Konjunkturabflachung vorzubeugen haben die internationalen Notenbanken neuerlich die Geld- und Zinspolitik gelockert. 

Permoser: „Die Börsen spiegeln die Zuversicht über den weiteren Konjunkturverlauf wider. Die Zuversicht überwiegt die Unsicherheiten, und das ist gut für die Kapitalmärkte.“ 

Deeskalation im Handelsstreit USA-China

Die Aussicht auf eine Übereinkunft im Konflikt zwischen den USA und China hat zugenommen. Diese wird zwar voraussichtlich nicht alle Konfliktbereiche (Handel, Technologie, Finanzen, Währung, Patentschutz) betreffen, aber immerhin könnten sich die beiden Länder auf einen „Waffenstillstand“ einigen. Als belastend Themen stellen sich für Erste Asset Management der schwache Automobilsektor und damit verbunden eine „maue“ Geschäftslage im verarbeitenden Gewerbe dar, die der zyklischen Entwicklung geschuldet seien. 

Bullenmärkte enden in der Regel in einem Feuerwerk

Auch 2020 sei die Erzielung positiver Renditen im Niedrigzinsumfeld die größte Herausforderung für Investoren. Die Aussicht auf eine Erholung der Weltkonjunktur und die moderate Bewertung in Relation zu den Unternehmensgewinnen machen Aktien auch 2020 zu einem attraktiven Anlageinstrument. Das Ertragspotenzial von Dividende plus Gewinnwachstum liege zwischen 6 und 8 Prozent. Die Alternativen zu Aktien und Aktienfonds seien „überschaubar“, unterstreicht Heinz Bednar.  

Dass der Aktienbullenmarkt nun schon seit über einem Jahrzehnt anhält, sei Tatsache und habe den AnlegerInnen im Laufe der Jahre überdurchschnittliche Gewinne beschert. „Wir sind trotz der mehr als zehnjährigen Hausse positiv gestimmt, was eine Fortsetzung des Aufwärtstrends 2020 betrifft. Die positiven Signale überwiegen“, so Bednar. 

Asiatische Aktien besonders chancenreich

Im Aktiensegment sehen die Fondsmanager von Erste Asset Management Werte aus Asien als besonders aussichtsreich ein, aber auch die Börsen der USA, Europas, Japans und der Schwellenländer Zentral- und  Osteuropas sollten nicht enttäuschen. Bei den Branchen liegt der Fokus auf Rohstoffaktien, Industrie- und Konsumwerten sowie Finanzwerten. Neben Aktien sehen die Experten der Erste Asset Management höher rentierenden Unternehmensanleihen im Euro-Raum und in den USA sowie Anleihen der Schwellenländer in Hart- und Lokalwährung als attraktive Anlageklassen. 

 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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