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Gröschls Mittwochskommentar: 51/2019

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 18.12.2019 14:48 Uhr
Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto
Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto

"Das war 2019! Zumindest für das Mittwochsmail und uns. Es war mir wie jedes Jahr eine Freude für Sie/Euch geschrieben haben zu dürfen! :-) So nichts Unvorhergesehenes (Unknown Unknowns!) passiert, werde ich mich gerne auch im neuen Jahr (das erste Mal am 9. Jänner) mit mehr oder weniger qualifizierten (je nach Thema ;-)) Analysen und Kommentaren zu Wort melden und hoffe, im besten Fall, ein bisserl zum Nachdenken anregen zu können oder zumindest ein wenig für Unterhaltung zu sorgen. Aber nun, wie versprochen, zum Glaskugerlblick ins Jahr 2020. 

Dem Grundsatz folgend, dass Prognosen immer schwierig sind, das vor allem dann, wenn sie die Zukunft betreffen, erhebe ich natürlich weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch auf hundertprozentige Eintrittswahrscheinlichkeiten! :-)

Trotzdem ein Versuch der Top 10: 

  1. Wir werden uns weiterhin mit DJ Trump und Boris Johnson herumschlagen müssen. Mangels Alternativen erscheint auch eine Wiederwahl von Trump möglich, insbesondere dann wenn er aus dem Impeachment als Sieger hervorgeht, was zwar nicht zu hoffen ist, aber nicht ganz unwahrscheinlich sein dürfte.
  2. Die EZB wird den Leitzinssatz langsam aber stetig gegen Null anheben. Lagarde findet hier als Politikerin einen Zugang, den der Volkswirt Draghi nicht finden konnte, nämlich nicht theory-based zu agieren, sondern Dinge wegen sportlicher Wertlosigkeit aufzugeben. Das Anleihenkaufprogramm geht weiter, Aktien wird die EZB (hoffentlich ;-)) keine kaufen.
  3. Die Probleme im US-Bankensystem (Stichwort Repo Markt) kommen an die Oberfläche und schlagen größere Wellen.
  4. Das Bankensystem der europäischen Peripherie Staaten (Stichwort: Banco Popular di Bari) ist vielleicht doch nicht so stabil wie wir gerne glauben würden.
  5. Die Klima-Gretl wird weiterhin viel zu tun haben! Insbesondere unsere Branche wird das ESG Pferd weiterhin reiten! Zu hoffen bleibt, dass auch die Realpolitik auf den Zug aufspringt!
  6. Die Konjunktur hüben wie drüben ist vielleicht doch nicht so widerstandsfähig, wie der Markt gerne glauben würde. Möglicherweise ist eine alternativlose Assetklasse, in letzter Konsequenz irgendwann dann aber doch nicht der Weisheit letzter Schluss und es findet eine neue Bewertung der Risiken quer über alle Märkte statt. Illiquidität, Intransparenz, aber auch simple Durationsrisken haben in vielen Portfolios Ausmaße erreicht, die wohl an der Grenze der jeweiligen Risikotragfähigkeit liegen dürften.
  7. Valdimir Putin wird seinen Nachfolger bekannt geben. 
  8. China wird unbeeindruckt von jedweder Kritik, genauso weitermachen wie bisher und seine Probleme entweder lösen oder unter den größten aller Teppiche kehren.
  9. Schottland wird versuchen, sich vom Rest des UK zu trennen. Leicht wird man es den Schotten allerdings nicht machen. 
  10. Auch 2020 werden die Leut´ ned gescheiter werden und in einem Gutteil der Welt ihre Zeit damit verbringen herauszufinden, wie sie sich am besten die Schädln einschlagen können! 

Soweit so wenig Neues. Leider! Da die Hoffnung aber bekanntlich erst zuallerletzt stirbt (ob´s bis dahin noch lang dauert? ), gibt’s jetzt noch eine kurze Liste mit  Wünschen an das Christkind! :-) Wenn ich was zu sagen hätt, tät ich mir also wünschen: 

  1. Dass Österreich irgendwann eine handlungsfähige, stabile Regierung bekommt! 
  2. Dass Deutschland irgendwoher vernünftige Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 herbekommt, anfängt seine (infra)strukturellen Probleme zu lösen und erkennt, dass zu Tode gespart auch gestorben ist.
  3. Dass Frau Von der Leyen die EU eint und Transferzahlungen nur mehr an Mitgliedstaaten stattfinden, die sich regelkonform verhalten. Auch eine verkleinerte, dafür stärker integrierte EU muss denkmöglich sein! 
  4. Dass an den Hebeln der Macht weniger volksnahe Menschen sitzen….. (insbesondere in den USA ;-))
  5. Und natürlich freie Liebe, Frieden für die Welt und Klimaneutralität! :-) 

Schau mer mal, dann seh mer schon, sagt der Wiener! Jedenfalls dürfte das nächste Jahr und natürlich auch das neue Jahrzehnt die eine oder andere Herausforderung von uns bereithalten und es steht zu befürchten, dass der Finanzmarkt dabei nicht unser größtes Problem sein wird, wir es also sozusagen mit der Qualität des Underlyings zu tun bekommen werden, dass Derivate zwar liquide bleiben und weiter funktionieren werden, das aber möglicherweise nur mehr eine Randgruppe interessieren könnte…. 

Frohe Weihnachten & und schon jetzt ein von Herzen kommendes Profit Neujahr!"

Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH

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Florian Gröschls obiger Kommentar stellt eine Markteinschätzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und persönlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und/oder Florian Gröschl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.

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