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Chancen und Grenzen von „verantwortungsvollen“ Anlagen...

...oder die Möglichkeit, mit traditioneller Vermögensverwaltung zur Verringerung der CO2-Emissionen beizutragen. Markets | 17.05.2021 10:00 Uhr
Advertorial

„Man kann alles Schritt für Schritt erreichen.“ Ray Dalio 

Seit über 20 Jahren entwickeln und verwalten wir Anlagestrategien. Dabei haben wir viele Modeerscheinungen miterlebt: Wir haben ihre Erfolge gemessen und sind oftmals Zeugen ihres Scheiterns geworden. Denn brillante Ideen, auch wenn sie wohlmeinenden Absichten entspringen, führen nicht zwangsläufig zu einer dauerhaften Wertsteigerung in wirtschaftlicher Hinsicht und an der Börse.

Traditionelle Fondsmanager haben aber in erster Linie die Aufgabe, entsprechend dem jeweiligen Mandat die Wertentwicklung der ihnen anvertrauten Anlagen zu maximieren und zugleich die Risiken zu minimieren. Dazu müssen sie eine einfache wirtschaftliche Tatsache berücksichtigen: Langfristig fällt die Entwicklung der Finanzmärkte mit der Wertschöpfung der Unternehmen zusammen. Aus diesem Grunde müssen Vermögensverwalter zu vertretbaren Preisen in diejenigen Unternehmen investieren, die den höchsten Wert schaffen oder schaffen werden. In dieser Hinsicht führt der Einstieg in ein Unternehmen mit außergewöhnlichem Marketingkonzept, aber ohne echtes Wertschöpfungspotenzial selten zu Vermögenswachstum. Dementsprechend halten wir beispielsweise Investitionen in Windenergieanlagen oder Solarzellen ohne Prüfung des Verhältnisses von Installations- und Wartungskosten zum Verkaufspreis von Strom nicht für eine gute Verwaltung von Spareinlagen.

Die nicht finanzielle Analyse (ESG; Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) hat auch eine wirtschaftliche und damit die Aktienmärkte betreffende Dimension. So riskiert ein Unternehmen, das seine Mitarbeitenden, Lieferanten oder Kunden schlecht behandelt oder den an der Fabrik vorbeifließenden Fluss verschmutzt, Skandale und kostspielige Gerichtsverfahren. Ein Unternehmen hingegen, das sich mit positiver Dynamik umgibt, steigert seine Attraktivität, zieht die besseren Talente an, gewinnt neue Kunden und erhöht seinen Markenwert. Wir sind von der Bedeutung der ESG-Kriterien überzeugt, und wir sind uns der ökologischen und sozialen Herausforderungen für die Menschheit bewusst. Daher sind ESG-Überlegungen schon seit mehreren Jahren Bestandteil unserer traditionellen Anlageverwaltung. Wir wollen jedoch auch realistisch bleiben.

Tatsächlich zeigt ein Blick in die Geschichte, dass ökologische Absichten bei Geldanlagen bislang der Wertentwicklung und somit den Anlegern schaden konnten. Hinter vielen Erfolgen in der Wirtschaft und an der Börse verbirgt sich eine dunkle Seite. Im Gegensatz dazu bietet die Einbeziehung von ESG-Erwägungen in jüngerer Zeit die Möglichkeit, die Wertentwicklung von europäischen Aktienfonds zu steigern: Die Aktienauswahl hat sich verbessert, und ESG-Fonds profitieren von starken Investitionsflüssen. In den Vereinigten Staaten, wo der ESG-Gedanke weniger Zuspruch erhält, geschieht das Gegenteil: Die Börsengewinner der letzten Monate, die den gesamten Markt praktisch im Alleingang in neue Höhen getrieben haben, schneiden bei den ESG-Kriterien nicht besonders gut ab! Es ist unwahrscheinlich, dass zukünftige US-amerikanische Rentner/-innen in einen streng an ESG-Kriterien ausgerichteten Fonds investieren und somit bei der Wertentwicklung auf zig Prozentpunkte durch GAFAM verzichten würden.

Das nicht finanzielle Rating von Unternehmen soll den – insbesondere ökologischen – Herausforderungen Rechnung tragen, denen sich die Menschheit weltweit gegenübersieht. Das ESG-Konzept ist aber immer noch relativ instabil: Der gleiche Emittent kann von dem einen ESG-Experten sehr gut, von dem anderen hingegen sehr schlecht bewertet werden – je nachdem, wie beide die aktuelle Situation des Unternehmens und die vergangenen oder zukünftigen Verbesserungsmaßnahmen und Ähnliches einschätzen. Eine Standardisierung dieser Ansätze scheint uns notwendig und unausweichlich.

Als systematische Anlageverwalter, die die „Unbestechlichkeit“ von Zahlen schätzen, sehen wir eine andere, objektivere Möglichkeit, unserer Vermögensverwaltung eine starke ESG-Dimension zu verleihen: indem wir die CO2-Emissionen von Unternehmen messen und kompensieren. Über den CO2-Emissionshandel können wir transparent beschließen, mit der Zahlung einiger Basispunkte die indirekte Wirkung von Geldanlagen auf die Treibhausgasemissionen zu neutralisieren. Diese Kompensation lässt sich sogar mit einem Zusatznutzen finanzieren, etwa durch Projekte, die gleichzeitig die Armut bekämpfen oder die biologische Vielfalt fördern.

Vor diesem Hintergrund haben wir beschlossen, für unseren Fonds VIA Smart Equity Europe spezifische CO2-neutrale Einheiten einzuführen. Da die Kompensation gemeinsam getragen werden muss, zahlen die Anleger eine geringfügig höhere Verwaltungsgebühr (+0,05 %), und wir verringern unsere Marge um einen entsprechenden (oder sogar etwas höheren) Betrag. Auf diese Weise tun wir weiterhin alles dafür, die langfristigen Sparanlagen unserer Kunden zu maximieren, und tragen gleichzeitig – in bescheidenem Maße, aber äußerst objektiv – dazu bei, eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit zu lösen.

VIA AM arbeitet mit Judo Cares zusammen, einem auf die CO2-Kompensation spezialisierten Anbieter, wobei die über 15-jährige Erfahrung der Geschäftspartner in diesem Bereich eine solide Grundlage bildet. Die unabhängige Positionierung ermöglicht den Zugang zu vielen unterschiedlichen Projekten sowie eine neutrale Auswahl der besten Lösungen.

Eric Sturdza Investments ist die weltweite Vertriebsgesellschaft des VIA AM SICAV. Weitere Informationen zum VIA AM SICAV erhalten Sie auf der Website https://www.via-am.com/.

Rechtliche Hinweise: Der vorliegende Beitrag wurde von Veritas Investment Associates Asset Management (VIA AM) veröffentlicht. Er enthält Einschätzungen und statistische Daten, die VIA AM zum Zeitpunkt der Veröffentlichung angesichts des vorherrschenden wirtschaftlichen und finanziellen Umfelds für rechtmäßig und korrekt hält. Der Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und ist nicht Teil eines Angebots oder einer Aufforderung zur Zeichnung oder zum Kauf von Finanzinstrumenten. Er bildet weder vollständig noch in Teilen die Grundlage eines Vertrags oder einer Verpflichtung jeglicher Art.

VIA AM stellt den Beitrag bereit, ohne die Situation der Anleger zu kennen. Vor der Zeichnung sollten die Anleger prüfen, in welchen Ländern der im vorliegenden Beitrag genannte Fonds registriert ist. 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Advertorial um eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen handelt. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer dieser Sonderwerbeform. Alle Advertorials stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.
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