State Street-Stratege Hentov: „Venezuela ist der erste Dominostein einer neuen Weltordnung“

Das Jahr 2026 beginnt mit einem geopolitischen Paukenschlag, der die Weltkarte neu zeichnet. Während die Festnahme von Nicolás Maduro die Schlagzeilen dominiert, stellen sich Investoren nur eine Frage: Ist das der Moment, in dem die Marktstabilität kippt? Im Exklusiv-Interview mit e-fundresearch.com analysiert Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management, warum der Ölpreis derzeit das kleinste Problem ist und weshalb der „Venezuela-Schock“ den Weg für einen Ukraine-Waffenstillstand ebnen könnte. Markets | 09.01.2026 10:40 Uhr
Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management / © e-fundresearch.com / State Street
Elliot Hentov, Chief Macro Policy Strategist bei State Street Investment Management / © e-fundresearch.com / State Street

Ein Jahresauftakt der Extreme

Die Bilder vom ersten Januarwochenende 2026 markieren das Ende einer Ära in Südamerika. Doch wer eine panische Flucht aus Risiko-Assets erwartete, wurde enttäuscht. Für Elliot Hentov ist das Ereignis zwar von „enormer geopolitischer Tragweite“, doch die kurzfristige Marktreaktion bewertet er nüchtern: „Kurzfristig betrachtet ist die Bedeutung für Investoren – so kontraintuitiv es klingen mag – eher marginal. Das gilt sogar für den Ölmarkt.“

State Street Investment Management Stratege Elliot Hentov im e-fundresearch.com Video-Interview