AIFMD II: Die neue Architektur des Liquiditätsmanagements im Asset Management

Die regulatorischen Daumenschrauben für Asset Manager werden angezogen: Mit der AIFMD II hebt die EU das Liquiditätsmanagement von Investmentfonds auf eine neue Stufe. Bis April 2026 müssen Verwalter ihre Instrumentarien fit für Stresssituationen machen. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) stellt nun klar, worauf es bei der Implementierung ankommt. Markets | 30.01.2026 10:53 Uhr
© Canva
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Die Marktturbulenzen der letzten Jahre – vom russischen Angriff auf die Ukraine 2022 bis hin zu Liquiditätsengpässen bei Immobilienfonds – haben die Notwendigkeit robuster Kontrollmechanismen schmerzhaft verdeutlicht. Die FMA nutzt diese Praxisbeispiele in ihrer aktuellen Publikation „Reden wir über Aufsicht“, um die Branche auf die Umsetzung der AIFMD II einzuschwören. Das Ziel ist eindeutig: Die Widerstandsfähigkeit der Fonds stärken und Anleger vor den Folgen von „Fund Runs“ und „Fire Sales“ schützen.

Das neue Instrumentarium: Mehr als nur Suspendierung

War die vorübergehende Aussetzung des Anteilsscheingeschäfts (Suspendierung) bisher oft das Mittel der letzten Wahl, verlangt der neue Rahmen eine deutlich differenziertere Herangehensweise.

  • Zusatzpflicht: A...