Lange Zeit wirkte die Debatte „Aktiv vs. Passiv“ wie ein einseitiges Gefecht zugunsten der ETF-Industrie. Doch die Marktdynamik des Jahres 2025 hat das Spielfeld nivelliert. Laut der Scope-Analyse von rund 2.000 aktiven Fonds konnten im vergangenen Jahr 571 Produkte ihre Benchmark nach Kosten übertreffen. Die durchschnittliche Outperformance-Quote stieg damit auf rund 30% – ein Zuwachs von zehn Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. In einem Umfeld, das vom „Sell America“-Trend, geopolitischen Spannungen und drastischen Kurswechseln in der Fiskalpolitik geprägt war, zahlte sich aktive Flexibilität wieder aus.
Die Alpha-Hotspots: Wo sich Stock-Picking 2025 auszahlte