J.P. Morgan-Strategin Ward: „Die USA sind nicht mehr einzigartig – und das ist gut“

Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen markieren globale Aktienindizes neue Höchststände. Karen Ward, Chief Market Strategist EMEA bei J.P. Morgan Asset Management, erläutert, warum die erhöhten Bewertungen nach ihrer Einschätzung rational sind und welche Schlüsse Anleger in einem Umfeld höherer Staats- und Unternehmensausgaben, veränderter Währungsdynamiken und strukturell höherer Inflation ziehen sollten. Markets | 22.05.2026 10:48 Uhr
Karen Ward, Chief Market Strategist EMEA bei J.P. Morgan Asset Management / © e-fundresearch.com / J.P. Morgan Asset Management
Karen Ward, Chief Market Strategist EMEA bei J.P. Morgan Asset Management / © e-fundresearch.com / J.P. Morgan Asset Management

Beim European Media Summit von J.P. Morgan Asset Management ordnete Karen Ward, Chief Market Strategist EMEA, die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten ein und stellte ihre Anlagestrategie für ein Umfeld vor, das durch politische Unsicherheit, anhaltend hohe Staatsausgaben und eine veränderte Inflationsdynamik geprägt ist.

Die Frage, die Ward derzeit nach eigener Auskunft am häufigsten gestellt bekommt, lautet: Sind die Märkte angesichts der politischen Unsicherheit irrational? „Ich glaube, es ist rational, dass die Märkte stark sind, die Credit Spreads eng bleiben und Benchmarks neue Höchststände erreichen, obwohl die Welt politisch chaotisch ist.“, sagte die Strategin in ihrer Keynote.

Den Grund dafür sieht sie in...