Die drei Dilemmata der Investmentbranche im KI-Zeitalter

Die größte Herausforderung der Investmentbranche ist derzeit nicht künstliche Intelligenz. Es ist die Frage, wie wir trotz künstlicher Intelligenz bessere Entscheidungen treffen. In unserer neuen Kolumne rund um „Augmented Intelligence Investing“ beleuchtet ein von Panthera koordiniertes, multidisziplinäres Autorenteam aus Wissenschaft, Technologie, Regulierung und Investmentpraxis, wie KI Entscheidungsprozesse im Investmentmanagement verändert und welche Rolle menschliches Urteilsvermögen künftig spielt. Markets | 22.07.2026 12:31 Uhr
Dr. Markus Schuller und Patrick Wierckx, / © e-fundresearch.com / The Augmented Intelligence Investor
Dr. Markus Schuller und Patrick Wierckx, / © e-fundresearch.com / The Augmented Intelligence Investor

Mehr Daten, mehr Rechenleistung, mehr künstliche Intelligenz: Für die Investmentbranche ist das noch kein Fortschritt, solange sich die Qualität der Entscheidungen nicht verbessert. Dr. Markus Schuller und Patrick Wierckx von Panthera zeigen in ihrem Gastbeitrag für e-fundresearch.com, warum der Einsatz von KI im Asset Management drei strukturelle Dilemmata offenlegt, die weit über Technologie hinausreichen und Investmenthäuser vor grundlegende organisatorische Fragen stellen.

Betroffen sind laut den Autoren die Verantwortung von Führungskräften für Entscheidungen, die zunehmend auf Systemen basieren, die sie kaum noch unabhängig prüfen können, die Frage, wem Erfolg künftig zugeschrieben wird, wenn Mensch und Maschine gemeinsam Research erstellen, und unser grundsätzliches Verständnis davon, was Large Language Models tatsächlich leisten können und was nicht...