Experten-Stimmen zur Fed-Sitzung: Warshs Kurs bleibt das große Fragezeichen

Die US-Notenbank steht vor ihrer Sitzung am 28. und 29. Juli, und die Einschätzungen der Marktteilnehmer gehen ungewöhnlich weit auseinander. Sieben Kapitalmarktexperten großer Asset Manager haben ihre Einschätzungen zur bevorstehenden FOMC-Entscheidung vorgelegt. Einig sind sie sich in einem zentralen Punkt: Die Fed dürfte den Leitzins in dieser Woche unverändert lassen. Uneinig sind sie sich darüber, was danach kommt, und genau das macht die Sitzung unter dem neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh zu einem Sonderfall. Markets | 28.07.2026 12:00 Uhr
Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac; François Rimeu, Chief Strategist bei Crédit Mutuel Asset Management; Blerina Uruci, US-Chefvolkswirtin bei T. Rowe Price; Eric Winograd, Chief US Economist bei AllianceBernstein; Paolo Zanghieri, Senior Economist bei Generali Investments; Robert Sockin, Chief US Economist bei PGIM; Jenny Zeng, CIO Fixed Income bei AllianzGI / © e-fundresearch.com / Carmignac / Crédit Mutuel Asset Management / T. Rowe Price / AllianceBernstein / Generali Investments / PGIM / AllianzGI
Kevin Thozet, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac; François Rimeu, Chief Strategist bei Crédit Mutuel Asset Management; Blerina Uruci, US-Chefvolkswirtin bei T. Rowe Price; Eric Winograd, Chief US Economist bei AllianceBernstein; Paolo Zanghieri, Senior Economist bei Generali Investments; Robert Sockin, Chief US Economist bei PGIM; Jenny Zeng, CIO Fixed Income bei AllianzGI / © e-fundresearch.com / Carmignac / Crédit Mutuel Asset Management / T. Rowe Price / AllianceBernstein / Generali Investments / PGIM / AllianzGI

AI-generierte Zusammenfassung

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Sieben Ökonomen von AllianzGI, PGIM, AllianceBernstein, T. Rowe Price, Generali Investments, Carmignac und Crédit Mutuel AM erwarten für die FOMC-Sitzung am 28. und 29. Juli übereinstimmend eine Zinspause bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Uneinig sind sie sich beim weiteren Kurs: Die Prognosen reichen von unveränderten Zinsen über eine bis hin zu drei weiteren Erhöhungen bis Jahresende beziehungsweise bis April 2027. Als Belastungsfaktoren für die Inflation gelten durchgängig die Ölpreise und die Lage am Golf, KI-bedingte Engpässe bei Halbleitern und Elektronikkomponenten, neue Zölle sowie ein angespannter Arbeitsmarkt. Ein wiederkehrendes Thema ist zudem die fehlende Forward Guidance von Fed-Chef Kevin Warsh, die laut mehreren Experten die Marktvolatilität zusätzlich befeuert. Als nächster möglicher Wendepunkt gilt die Sitzung im September, die von einer aktualisierten Summary of Economic Projections begleitet wird.