Die KI könnte die beste Lehrkraft sein. Warum macht sie uns dann dümmer?

Bildung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz: Was passiert eigentlich mit jenen Menschen, die mit Hilfe von KI lernen? In der aktuellen Ausgabe des „Augmented Intelligence Investor“ diskutiert das von Panthera koordinierte, multidisziplinäre Autorenteam aus institutioneller Investmentpraxis, Finanzmarktregulierung, Transformationsberatung, kognitiver Neurowissenschaft und der Leitung einer führenden Business School, was der Einsatz von KI für die menschliche Entwicklung bedeutet. Die Antwort ist älter als vermutet und dringlicher als erwartet. Markets | 20.08.2026 08:41 Uhr
Michelle Sisto und Leonardo Fabbri / © e-fundresearch.com / The Augmented Intelligence Investor
Michelle Sisto und Leonardo Fabbri / © e-fundresearch.com / The Augmented Intelligence Investor

Im Zentrum des KI-gestützten Lernens steht ein Paradox, dem die Begeisterung rund um Educational Tech (EdTech) bislang nicht angemessen Rechnung getragen hat.

Die KI könnte der leistungsfähigste personalisierte Tutor der Geschichte sein. Sie kann Lernende aller Art, Studierende, Analysten, Führungskräfte, wie Investoren, durch komplexe Inhalte führen: genau auf ihrem jeweiligen Niveau, in ihrer Sprache und jederzeit abrufbar. Viele Bildungseinrichtungen arbeiten mit Hochdruck an Einführung solcher KI-Lehrkräfte. Doch das Erste, was Menschen häufig tun, sobald sie KI einsetzen, ist: Sie hören auf zu denken.

Nicht im übertragenen Sinne. Ganz wörtlich. Sie delegieren das Denken, übernehmen das Ergebnis und gehen zur nächsten Aufgabe über. Michelle Sisto, die die Strategie zur Integration von KI...