Personelle Kontinuität statt Neuaufstellung: Bei der diesjährigen Generalversammlung von FAM – Frauen im Asset Management haben die Mitglieder den Vorstand nach Ablauf der ersten Funktionsperiode vollständig im Amt bestätigt. Der 2023 in Wien gegründete Verein versteht sich als Plattform für Austausch, Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Asset-Management-Branche und setzt Chancengleichheit sowie Finanzbildung als zentrale Anliegen in den Statuten fest. Für den österreichischen Fondsmarkt ist FAM damit eines der jüngeren, gleichzeitig aber sichtbarsten Branchennetzwerke.
Von der Idee zur Community: drei Jahre Aufbauarbeit
Gegründet wurde die Initiative mit dem Ziel, gegenseitige Unterstützung innerhalb der Finanz- und Investmentbranche zu institutionalisieren. Seither hat FAM eine Reihe von Veranstaltungen organisiert, berufliche wie persönliche Netzwerke aufgebaut und mit dem Projekt „FAM goes School“ auch den Sprung in die Finanzbildung geschafft: Junge Menschen sollen dabei für Kapitalmarktthemen gewonnen werden, ein Punkt, der in Österreich angesichts der vergleichsweise geringen Aktien- und Fondsquote privater Haushalte regelmäßig auf der Agenda von Branchenverbänden steht.
„Wenn ich auf die vergangenen drei Jahre zurückblicke, bin ich unglaublich stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben“, sagt Obfrau Alexandra Frania, im Hauptberuf Sales Director Austria & CEE bei Columbia Threadneedle Investments. Aus einer Idee sei eine Community entstanden, die Menschen verbinde, inspiriere und Veränderungen anstoße, so Frania.
Elf Funktionen, ein unverändertes Team
Der wiedergewählte Vorstand besteht neben Frania aus Sabine Macha als Obfrau-Stellvertreterin, Elisabeth Lucius als Finanzreferentin und Anita Frühwald als deren Stellvertreterin. Die Schriftführung übernimmt weiterhin Martha Bacher, unterstützt von Zohra Asef. Als Vorstandsmitglieder fungieren Sonja Melchart, Tania Schueller und Nicole Weinhengst, die Finanzprüfung liegt bei Sandra Straka und Margit Gludovacz-Knor.
Phase zwei: Sichtbarkeit, Austausch, Diversität
Mit der Wiederwahl startet FAM in die nächste Entwicklungsphase. Inhaltlich bleibt die Stoßrichtung unverändert: Die Sichtbarkeit von Frauen in der Asset-Management-Branche soll weiter gestärkt, der Austausch innerhalb des Sektors gefördert und neue Impulse für Diversität und Chancengleichheit gesetzt werden. „Die vergangenen drei Jahre waren erst der Anfang. Gemeinsam als Team haben wir noch viel vor“, heißt es aus dem Vorstand.
FAM ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein zur Förderung von Diversität, Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Asset-Management-Branche. Er richtet sich an Frauen, die beruflich mit Kapitalmarktinvestments befasst sind, und setzt dabei auf Veranstaltungen, Bildungsinitiativen und Vernetzung innerhalb der Branche. Weitere Informationen: www.frauen-am.at
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