Hohe Wahrscheinlichkeit der Stagflation

„Die Leitindikatoren zeigen jetzt deutlicher in Richtung Stagflation als letzten Monat. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns noch in der Überhitzung befinden ist auf 26 % gefallen, während die Wahrscheinlichkeit der Stagflation mit nun 37 % klar überwiegt", so Trevor Greetham von Fidelity. Markets | 30.11.2007 09:30 Uhr
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"Die Investment-Uhr wandert somit in die nächste, für Aktien ungünstigere Phase und ich bin insgesamt pessimistischer mit Blick auf das Wachstum der globalen Wirtschaft", so Greetham weiter.

Leitindikatoren im Fokus

Trevor Greetham betrachtet insbesondere zwei Leitindikatoren, um die Lage der globalen Wirtschaft zu bestimmen: Inflation und Wachstum. Nachfolgend die aktuelle Einschätzung der beiden Indikatoren:

Inflation

  • Inflation der G7-Staaten bewegt sich über dem rollierenden 12-Monats-Durchschnitt
  • Weiterhin hohe Energiepreise und zunehmender Lohndruck
  • Geopolitische Spannungen halten an

Wachstum

  • Deutliche Hinweise auf ein sich weiter verlangsamendes globales Wirtschaftswachstum
  • Schwächere Indikatoren insbesondere für die USA und Japan: Der schwache Dollar exportiert diese Schwäche zudem in andere Regionen
  • Arbeitslosenquote der G7-Staaten erstmals seit 2003 über dem rollierenden 12-Monats-Durchschnitt

Aktuelle Ausrichtung des Fidelity Multi Asset Strategic Fund

„Der Eintritt der Investment-Uhr in die Phase der Stagflation erfordert einen etwas defensiveren Charakter meines Portfolios als in den Vormonaten. Meine Positionen in Aktien und Immobilienaktien habe ich entsprechend etwas verringert und bin nun in beiden Anlageklassen untergewichtet. Eine leichte Übergewichtung weisen dafür Rohstoffe und Geldmarktpapiere auf, während ich bei Anleihen eine neutrale Position gewählt habe. Bei den Branchen favorisiere ich wie im Vormonat Industrie-, Technologie- und Telekommunikationstitel. Konsum- und Finanzwerte bleiben hingegen auch weiterhin untergewichtet“, so Greetham abschließend.

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