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AXA IM: Inflationsindexierte Anleihen gewinnen an Attraktivität

Die Entwicklung der offiziell gemessenen Inflationsraten und der sogenannten Kerninflation, also der Teuerung ohne Berücksichtigung von Energie- und Lebensmittelpreisen, klaffte in den vergangenen Jahren deutlich auseinander. „Trotz eines robusten Wirtschaftswachstums, ist die Kerninflation nur sehr moderat gestiegen“, erläutert Jonathan Baltora, Senior Portfolio Manager bei AXA Investment Managers (AXA IM). „Angesichts fallender Ölpreise sollte die Kennzahl in diesem Jahr aber an Relevanz gewinnen.“ AXA Investment Managers | 05.02.2019 10:17 Uhr
Jonathan Baltora, Senior Portfolio Manager, AXA Investment Managers / © AXA IM
Jonathan Baltora, Senior Portfolio Manager, AXA Investment Managers / © AXA IM
Seit dem Jahr 2016 hatten vor allem steigende Ölpreise zu einem Anstieg der Inflationsraten auf länger nicht mehr gesehene Niveaus beigetragen. Dies könnte sich nun ändern, prognostiziert der Experte: „Wir erwarten, dass beispielsweise die US-Inflationsrate bis zum Sommer auf 1,5 Prozent fallen könnte, bevor sie sich wieder bis auf 2 Prozent erholt. Und obwohl erwartet wird, dass dies lediglich ein kurzfristiger Rückgang sein wird, könnte er auf die Stimmung der Marktteilnehmer drücken.“ Parallel zu diesem Rückgang erwartet Baltora aber einen Anstieg der Kerninflation. „Die Handelskonflikte sind inzwischen in der wirtschaftlichen Realität angekommen, und als Folge von Importzöllen wird ein Anstieg der US-Kerninflation um 0,2 bis 0,5 Prozentpunkte prognostiziert“, so der Portfoliomanager. Das hat auch Konsequenzen für Investoren. Für Baltora bestehen diese vor allem in einem Attraktivitätsgewinn von inflationsindexierten Anleihen: „Wenn die tatsächliche Inflation sich oberhalb der aktuellen Breakeven-Inflationsraten hält, können Anleger mit diesen Titeln höhere Renditen erzielen als mit klassischen, nominalen Staatsanleihen. Dies könnte, im Einklang mit einem sich verlangsamenden Wirtschaftswachstum zu niedrigeren realen Renditen führen und somit Potenzial für Kapitalgewinne bieten.“

Unter den Anleihen aus entwickelten Volkswirtschaften bevorzugt Baltora aktuell inflationsindexierte US-Papiere (TIPS). „Die Federal Reserve hat seit 2015 regelmäßig die Zinsen erhöht. Wir gehen nun davon aus, dass es 2019 eine Pause bei den Erhöhungen geben wird, und haben TIPS daher in unseren Portfolios übergewichtet.“ In der Eurozone bevorzugt Baltora inflationsindexierte Bundesanleihen. Trotz ihres momentan sehr niedrigen Renditeniveaus sind sie seiner Ansicht nach angesichts enttäuschender Wachstumszahlen in der Währungsunion attraktiver als andere, höher rentierliche Emissionen.

Erfahren Sie mehr zum Thema Inflation: https://banken.axa-im.de/inflation

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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