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Barings Asien Newsletter Okt. 2011

Die chinesische Wirtschaft ist nach wie vor von dynamischem Wachstum geprägt, und 2011 hat China nun Japan vom Platz der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft verdrängt. Das Land befindet sich zudem auf dem besten Weg, die USA als größten Produzenten von Fertigwaren abzulösen. Barings | 18.10.2011 13:07 Uhr

Der Ausblick ist weiterhin solide, und jüngsten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds zufolge wird das Wirtschaftswachstum in China für 2011 bei 9,5% und für 2012 bei 9,0% liegen (Quelle: IMF, "World Economic Outlook", September 2011).

Trotz des positiven langfristigen Ausblicks stellten die letzten Monate eine schwierige Phase für risikobehaftete Anlagen wie Aktien dar. Ursache war die zunehmende Besorgnis von Anlegern im Hinblick auf die Stabilität der Weltwirtschaft, insbesondere angesichts der anhaltenden Schuldenkrise in Europa und der Herabstufung von US-Staatsanleihen durch S&P. Zudem haben sich nach wie vor bestehende Inflationssorgen belastend auf chinesische Aktien ausgewirkt, und die chinesischen Entscheidungsträger haben aktiv eine Erhöhung des Leitzinses vorgenommen, um Liquidität abzuschöpfen und das Wachstum in der größten Volkswirtschaft Asiens zu dämpfen. Wir sind grundsätzlich der Auffassung, dass China im Vergleich zu anderen Ländern im Zinserhöhungszyklus bereits weiter fortgeschritten ist, und rechnen mit einem Nachlassen des Inflationsdrucks gegen Ende 2011.

Das Anlegervertrauen wurde indes auch durch die Tatsache in Mitleidenschaft gezogen, dass Zweifel an der Richtigkeit der Bilanzen einer Reihe von in China börsennotierten Gesellschaften aufgekommen sind. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die Behörden die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet haben, um die Liste zugelassener externer Behörden für außerhalb des Landes börsennotierte Unternehmen einzugrenzen. Dies ist unserer Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung, um das Vertrauen wiederherzustellen, und wir gehen davon aus, dass diese Angelegenheit für die Mehrheit der chinesischen Unternehmen kein systemisches Problem darstellt.

Die aktuelle Schwäche chinesischer Aktien stellt unseres Erachtens eine attraktive Gelegenheit für Anleger dar, mit einem niedrigen Einstiegslevel an einer mehrjährigen Wachstumsstory zu partizipieren. Wir sind zudem der Meinung, dass die Wirtschaftsperspektiven für China deutlich besser sind als am Markt derzeit eingepreist. Schwächephasen sehen wir weiterhin als potenzielle Kaufgelegenheiten.

Mit Blick in die Zukunft dürfte die Wirtschaft ihre Antriebskraft unserer Einschätzung nach weniger aus Exporten in langsamer wachsende Industrieländer schöpfen und von steigenden Verbraucherausgaben profitieren, die sich aus einer wachsenden Mittelschicht und anhaltendem Wohlstandszuwachs ergeben, da das Land ein ausgewogenes und nachhaltiges Wachstum fördert. Das langfristige Wachstumspotenzial im Gesundheitssektor schätzen wir positiv ein. Zudem bieten sich unserer Meinung nach eine Reihe attraktiver Anlagegelegenheiten unter Anbietern von Internet- und Telekommunikationsausrüstung. Bestimmte Mobilfunkanbieter sind gut platziert, um von der seit Einführung von 3G-Netzen in ganz China zunehmenden Nutzung von Telekommunikationsdaten zu profitieren. Die Fundamentaldaten des Informationstechnologiesektors stellen sich unseres Erachtens auch angesichts des Wachstumspotenzials des Smartphone-Marktes solide dar. In der jüngsten Verkaufswelle konnten sich relativ defensive Bereiche wie Telekommunikation, Versorgung und Energie zwar recht gut halten, längerfristig bleiben wir jedoch angesichts zunehmenden Wettbewerbs und nach oben begrenzter Tarife vorsichtig.

Im Hinblick auf die Inflation dürften steigende Rohstoffpreise weiterhin ein zentrales Problem bleiben. Allerdings sollte man dabei unbedingt im Auge behalten, dass einer der entscheidenden Inflationstreiber die im Anschluss an die schlechte Sommerernte massiv steigenden Lebensmittelpreise waren. Die Inflationsrate ohne Lebensmittel entwickelt sich relativ moderat, und die Preise dürften sich mit der nächsten Ernte wieder stabilisieren. Im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften befindet sich China im Hinblick auf den Zinserhöhungszyklus in einem fortgeschrittenen Stadium. Unseres Erachtens dürfte die inländische Inflation im 2. und 3. Quartal 2011 ihren Höhepunkt erreichen. Darüber hinaus sehen wir die chinesischen Entscheidungsträger im Falle einer Verschlechterung des Wirtschaftsausblicks mit ausreichenden geldpolitischen und fiskalischen Instrumenten ausgestattet, um Wachstumsförderung zu betreiben und eine sogenannte "harte Landung" abzuwenden.

Mit einem allmählichen Nachlassen des Inflationsdrucks und der Wiederherstellung des Vertrauens an den Aktienmärkten wird das Ertragswachstum unserer Meinung nach wieder zum bestimmenden Faktor am chinesischen Aktienmarkt werden. In diesem Umfeld gehen wir davon aus, dass sich unser Engagement in Unternehmen mit guten Wachstumsperspektiven, soliden Bilanzen und einer guten Marktstellung zur Nutzung steigender Verbraucher- und Infrastrukturausgaben in den nächsten Jahren für Anleger auszahlen wird. Wir sind der festen überzeugung, dass hier angesichts der dynamischen Wirtschaft Chinas mit ihrem enormen Wachtsums- und Transformationspotenzial ansehnliche Gewinne warten.

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