UBS-AM: Wie Anleger Thema „Umwelt“ im Portfolio optimal ein- und umsetzen

UBS | 14.06.2022 17:15 Uhr
Aleksandar Ivanovic, Global Head Client Coverage & Beate Meyer, Head of Wholesale Central Europe & Reiner Hübner, Head Portfoliomanagement & Institutional Client Coverage Germany, UBS AM / © UBS AM
Aleksandar Ivanovic, Global Head Client Coverage & Beate Meyer, Head of Wholesale Central Europe & Reiner Hübner, Head Portfoliomanagement & Institutional Client Coverage Germany, UBS AM / © UBS AM

Die Abkürzung ESG (Environmental, Social, Governance) steht für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Während sich beim Thema „Umwelt“ ein breites Themenfeld etabliert hat, haben sich auch der S- und G-Faktor in den letzten Jahren weiterentwickelt. Aleksandar Ivanovic, Global Head Client Coverage, Head Switzerland and EMEA bei UBS Asset Management, sieht unter den Themen „Social“ und „Governance“ mehrere Aspekte vereint: „Sie berücksichtigen beispielsweise die Einhaltung der Menschenrechte bei den Lieferketten, die sozialen Aspekte des Personalmanagements, langfristig ausgerichtete Vergütungsstrukturen oder die Diversität der Belegschaft.“ Dennoch bleiben, laut Ivanovic, mehr denn je Anlagelösungen gefragt, die zu Energieeffizienz, CO2-Einsparungen und Klimaschutz beitragen.

Klima-Allokation im Portfolio

„Klimabewusste Strategien ermöglichen es Anlegern, ihre Aktien- oder Anleiheportfolios auf eine klimafreundliche Zukunft auszurichten. Dabei kommen drei Elemente für die Portfoliokonstruktion zum Tragen: Reduktion der von CO2-Risiken betroffenen Positionen, verstärktes Engagement in Anlagen mit klimabezogenen Innovationen und Lösungen sowie Ausrichtung des Portfolios auf den gewählten Kurs in Richtung einer Eingrenzung der Erderwärmung.

Der Aufbau der Infrastruktur zur Stromspeicherung ist eine weitere Herausforderung, die von Anlegern finanziert wird. Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien, zum Beispiel aus Sonne oder Wind, ist absolut zentral für eine klimafreundliche, zukunftsfähige Energieversorgung. Der größte Nachteil sind jedoch die Produktionslücken in Zeiten mit wenig Sonne oder Wind. Der Schlüssel zur Lösung dieses Problems sind mehr und bessere Speicher­kapazitäten für Strom aus erneuerbarer Energie, und dieser Bereich wächst sehr stark.“

ESG Nachfrage bei Wholesale und institutionellen Kunden

Beate Meyer, Head of Wholesale Central Europe, kennt die Bedürfnisse europäischer Anleger aus dem Intermediär-Bereich und sieht eine klar steigende Nachfrage an ESG Produkten: „Die Mittelzuflüsse in ESG orientierten Fonds sind in den letzten zwei Jahren stark gestiegen. Derzeit werden in Deutschland 31% der „Assets under Management“ in Publikumsfonds nach ESG Kriterien (Art 8/9) gemanagt. Tendenz steigend. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland hier unterhalb des Durchschnitts, der bei 40% liegt. Das größte gesellschaftliche Thema heißt „Energiewende und Klimawandel.“

Auch Reiner Hübner, Head Portfoliomanagement & Institutional Client Coverage Germany,sieht eine wachsende Nachfrage auf Seiten institutioneller Kunden – und das bereits bevor ESG Investments „en vogue“ waren. Mit Blick auf den institutionellen Markt führt er aus: „Institutionelle Kunden fragen in der Regel maßgeschneiderte ESG-Lösungen an, wobei Umwelt und Soziales, also Energieeffizienz, CO2-Einsparungen und Klimaschutz sowie die Einhaltung der Menschenrechte, die sozialen Aspekte des Personalmanagements, langfristig ausgerichtete Vergütungsstrukturen oder die Diversität der Belegschaft im Vordergrund stehen. Zukünftige Herausforderungen sehen wir vor allem bei der Definition der exakten Ziele sowie deren Umsetzung, da sich das regulatorische Umfeld immer weiterentwickelt und neue Anpassungen vornimmt. Vor allem auch der Umgang mit fehlenden oder unzureichenden Daten ist ein wichtiger Aspekt, der noch verbessert werden muss.“

Aleksandar Ivanovic, Global Head Client Coverage & Beate Meyer, Head of Wholesale Central Europe & Reiner Hübner, Head Portfoliomanagement & Institutional Client Coverage Germany, UBS AM

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