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Mit Qualitätsaktien für alle Eventualitäten gerüstet | Jan Sobotta im Interview

"Bei unserer Strategie handelt es sich um ein Mehrfaktorenmodell, welches bereits seit 2005 sehr gut funktioniert", meint Jan Sobotta, Leiter Sales Ausland bei Swisscanto Asset Management International S.A. in Frankfurt zum Swisscanto (LU) Equity Fund Systematic Selection International AT EUR (ISIN LU0644935669). Swisscanto Invest | 20.11.2018 09:47 Uhr
Jan Sobotta, Leiter Sales Ausland, Swisscanto Asset Management International S.A. / © Swisscanto Invest
Jan Sobotta, Leiter Sales Ausland, Swisscanto Asset Management International S.A. / © Swisscanto Invest

Schauen wir zunächst auf die aktuelle Lage an den Börsen: die Wall Street feierte dieses Jahr bereits Allzeithochs, während es beispielsweise beim DAX eher Zurückhaltung gibt. Wie erklären Sie sich diese Asymmetrie?

Jan Sobotta: Ich denke das hat viel mit dem gegenwärtigen Verhalten von Herrn Trump anderen Nationen gegenüber zu tun. Er verteufelt alle Staaten, die vermeintlich auf Kosten der Amerikaner ihre Wirtschaft stärken. China ist hier ganz aggressiv angegangen und mit Strafzöllen belegt worden. Da ist es nur verständlich, dass die deutschen Aktienkurse ebenfalls nachgeben, da auch das Exportgeschäft einen Großteil der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands ausmacht. Insofern ist es gut, dass Deutschland Teil der EU ist, in die um die 60 Prozent der deutschen Exporte fließen.

Nahezu folgerichtig sind US-Aktien in Ihrem Systematic Selection International-Fonds übergewichtet. Welche Branchen sind hier besonders spannend?

Jan Sobotta: Bei unserer Strategie handelt es sich um ein Mehrfaktorenmodell, welches bereits seit 2005 sehr gut funktioniert. In dem Modell setzen wir die Sektoren des MSCI World neutral um, um keine unnötigen Wetten einzugehen. Insofern kann ich Ihnen keinen Sektor nennen, den wir hier herausstellen würden, da jeder Sektor identisch mit dem MSCI World abgebildet wird.

Auffällig dabei: so genannte Substanzaktien liegen in allen Regionen hinter dem Gesamtmarkt zurück. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Jan Sobotta: Die letzten Jahre sind insbesondere die Technologietitel aus dem Silicon Valley der USA sehr gut gelaufen und haben den Markt lange Zeit als Growth-Titel dominiert. Dabei haben sie jedoch auch Kurs-Gewinn-Verhältnisse von 30 und sogar darüber aufgebaut. Das muss nicht bedrohlich sein, sollte Anleger jedoch zumindest nachdenklich stimmen. Value-Aktien haben mit KGVs um 12 hier eine deutlich geringere Bewertung und müssten unserer Auffassung nach über die kommende Zeit die attraktivere Wahl sein.

Umso wichtiger ist es daher, die Einflussfaktoren bei der Aktienauswahl genau zu prüfen. Welche stehen bei Ihnen ganz oben auf der Agenda?

Jan Sobotta: Qualität, Momentum und Bewertung kommen hier zum Einsatz. An Value (Bewertung) halten wir aus den eben genannten Gründen fest, Momentum bleibt aus unserer Sicht ebenfalls ein wichtiges Kriterium, also auf aktuelle Trends am Markt zu setzen. Wir schauen jedoch inzwischen mehr auf Qualitätsaktien, da die Märkte insgesamt eher teuer geworden sind. So fühlen wir uns für alle Eventualitäten gut gerüstet.

Abschließend die Frage, warum wurde der Name des Fonds jüngst um den Zusatz «Systematic» erweitert?

Jan Sobotta: Wir haben gerade neue Fonds aufgelegt, die diesen systematischen Ansatz mit nachhaltigen Kriterien verbinden. Diese sind mit dem Zusatz Systematic gekennzeichnet. Im Sinne der Transparenz gegenüber den Investoren haben wir entsprechend den Swisscanto (LU) Equity Fund Systematic Selection International umbenannt. Anleger wissen nun, dass alle Fonds mit diesem Zusatz unser erfolgreiches quantitatives Modell im Investmentprozess nutzen.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Sobotta!

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