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Osteuropäische Märkte profitieren vom globalen Umfeld

Die osteuropäischen Aktienmärkte legten im Juni ordentlich zu. Alle wichtigen Märkte der Region schnitten im Vergleich zu anderen Emerging Markets gut ab. Das globale Umfeld war hier zuträglich, da die Handelsspannungen zwischen den USA und China während des G20-Gipfels in Osaka etwas abflauten. Dazu kommt, dass die Konjunktur weiterhin gedämpft bleibt, was die wichtigsten Zentralbanken zum Anlass nahmen, um geldpolitischen Anpassungsmaßnahmen das Wort zu reden. Fiera Capital | 24.07.2019 13:00 Uhr
© Pixabay
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In den USA blieben bei der Junisitzung des zuständigen FOMC-Ausschusses die Leitzinsen zwar erst einmal unverändert, aber in der abgegebenen Erklärung wurde praktisch eine Zinssenkung im Juli versprochen. Ganz ähnlich bekräftigte auch die Europäische Zentralbank ihre expansive Geldpolitik und deutete weitere Anreize als realistische Möglichkeit an, was dazu führte, dass die Renditen bei globalen Anleihen nach unten purzelten. Am besten schnitt die Türkei ab, auch aufgrund von Aufwind durch das Ergebnis der Neuwahl in Istanbul und weil es Hinweise darauf gibt, dass die Spannungen mit den USA entschärft werden könnten. Auch Russland entwickelte sich stark. Hier half eine Senkung des Leitzinses und unterstützende Maßnahmen für Öl, nachdem Wladimir Putin mit dem saudischen Kronprinzen Mohammad Bin Salman vereinbarte, die gegenwärtigen Einschränkungen bei der Erdölförderung um weitere sechs bis neun Monate zu verlängern.

KAZ Minerals, das kasachische Kupferunternehmen, war diesen Monat der Top-Performer im Portfolio. Das lag zum Teil an der Erholung der Kupferpreise. Außerdem gelang es dem Unternehmen, sich eine Kreditfazilität für weitere Expansionspläne zu einem akzeptablen Zinskurs zu sichern. Auch der Textileinzelhändler Mavi entwickelte sich gut, da der Kommentar des Unternehmens zum laufenden Handelsumfeld nach einem schwachen ersten Quartal gut beim Markt ankam. Steigende flächenbereinigte Umsatzzahlen, mehr Transaktionen im Vergleich zum ersten Quartal und ein unveränderter Unternehmensausblick für 2019, trotz des schwachen Jahresbeginns, all das schaffte Mut. Und schlussendlich stieg auch Polymetal im Kurs, dessen Beteiligung wir erst kürzlich nach einem Gespräch mit dem Unternehmen aufstockten. Der Kursanstieg war kurioserweise auf eine verspätete Reaktion auf den höheren Goldpreis zurückzuführen.

Der Heimkreditanbieter IPF war der größte Nachzügler im Portfolio, da die Aktie fiel, nachdem das polnische Kabinett ganz plötzlich entschied, die Obergrenze für Nichtzinskosten bei Konsumentenkrediten vor den im Oktober anstehenden Wahlen zu senken, was sich signifikant auf die Rentabilität des größten Marktes von IPF auswirkt. Bisher sind etwaige Änderungen nur in einer Entwurfsfassung vorhanden, was bedeutet, dass es im Gesetzgebungsverfahren noch zu Verwässerungen kommen könnte. Aber wie das nun mal bei derartigen Unbekannten so ist, preisen die Märkte erst einmal das schlimmstmögliche Ergebnis ein. Obwohl es IPF mit einem gesunden makroökonomischen Umfeld auf den Märkten, wo das Unternehmen geschäftstätig ist, zu tun hat, wurde es von einer Serie von aufsichtsbehördlichen Rückschlägen getroffen, deren Motivation aus Wahlversprechungen herrührte. Deshalb haben wir auch vorgemerkt, schlussendlich irgendwann aus dem Papier auszusteigen, und es stellt im Moment auch die kleinste Position im Fonds dar.

Gazprom legte nach dem deutlichen Anstieg des Ölpreises im Vormonat noch weiter zu, was die relative Performance des Fonds belastete, da wir im Vergleich zum Index bei dem Ölgiganten untergewichtet sind. Wir eröffneten ja erst Anfang dieses Jahres eine Beteiligung an Gazprom, nachdem wir den Titel einige Jahre überhaupt nicht hielten. Wir wiederholen noch einmal, wie wir die Situation einschätzen: wir sind uns zwar bewusst, dass sich die Aussichten auf gute Renditen für Aktionäre von Gazprom verbessert haben, die Chancen bei anderen Öl- und Gasunternehmen in Russland dagegen deutlicher zu sehen und die Risiken geringer sind; was das Wachstum angeht, z.B. NOVATEK, oder aber, was Dividenden angeht, etwa LUKOIL.

Den Blick nach vorne gerichtet und mit der Unterstützung des Ölpreises, erwarten wir, dass sich Russland aufgrund von guten Fundamentalwerten und geldpolitischen Maßnahmen, da die Zentralbank ja weiter die Zinsen senkt, weiterhin gut entwickeln wird. Die Türkei müsste zwar vom besseren Außenumfeld profitieren, aber politische Reformen bleiben nach wie vor der zentrale Aspekt, um eine länger andauernde Neubewertung zu bewirken. Mitteleuropa steht schlussendlich weiterhin im Kräftefeld eines Tauziehens: einerseits belastet die Flaute in der Eurozone, andererseits gibt es in vielen Märkten gute heimische Aussichten und potentielle politische Anpassungsmaßnahmen.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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