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Aberdeen kommentiert Auswirkungen der politischen Unsicherheit Italiens auf die Banken

Andrew Fraser, Head of Financial Credit Research bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Italien die Lage italienischer Banken und erklärt, warum diese nicht alle gleich zu bewerten sind: Aberdeen Standard Investments | 24.05.2018 10:45 Uhr
© Pixabay.com
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„Die italienischen Banken sind zurück auf gewohntem Terrain – Abverkauf von Anleihen über den gesamten Sektor hinweg. Die Zukunft sieht düster aus für weite Teile der Branche: Schon vor den Wahlen war ein substanzieller Teil der regionalen und nationalen Banken nicht wettbewerbsfähig, vergab nicht annähernd genug Kredite und war mit zu vielen Schulden belastet. Zwar zeigte der Rettungsfonds der Regierung irgendwie seine Wirkung, die Bankenrettung der Monte dei Paschi im letzten Jahr war allerdings alles andere als eine Blaupause, an der sich irgendjemand orientieren möchte. Einige der Banken werden nun insolvent gehen, viele werden fusionieren müssen.

Die aktuelle politische Unsicherheit beginnt jetzt einem Sektor zuzusetzen, der ohnehin damit zu kämpfen hat, sich auf den Füßen zu halten. Die Unsicherheit ist dabei sogar so groß, dass es schwer ist, die Auswirkungen auf die Banken im Detail abschätzen zu können. Einerseits könnte es dem notleidenden Kreditmarkt schweren Schaden zufügen, sollten die kürzlich geänderten Insolvenz-Gesetze wieder zurückgedreht werden. Andererseits könnte jede finanzpolitische Lockerung dem Wachstum und damit den Banken helfen. Es könnte aber ebenso die Schuldenstandsquote erhöhen, die bereits so hoch ist, dass sie unter Umständen auf die Banken zurückfallen könnte.

Allerdings sind nicht alle Banken von dieser Untergangsstimmung betroffen. Unicredit und Intesa Sanpaolo haben die Substanz den jüngsten Ausverkauf selbst zu meistern. Außerdem haben beide Schritte in die Wege geleitet, um sich vor dem nächsten Abschwung zu schützen. Zusätzlich zur Abwicklung der Altlasten fauler Kredite, haben sie viel investiert, um ihr Risikomanagement und das Deckungssystem zu verbessern, was sicherstellen sollte, dass sich kürzlich bewilligte Kredite im nächsten ökonomischen Zyklus weitaus besser entwickeln. Irgendwann sollte es an den Märkten anerkannt werden, dass dies gesunde Banken sind, die nicht mit dem Rest des Sektors über einen Kamm geschoren werden sollten.

Diese Abverkaufs-Runde wird voraussichtlich nicht abflauen, bis sich das Fieber in der italienischen Politik ein wenig gesenkt hat – mit Blick auf das Temperament der italienischen Politik könnte das allerdings eine Weile dauern.“

Andrew Fraser, Head of Financial Credit Research, Aberdeen Standard Investments

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