Wir verwenden Cookies um Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

{{ ctaHeadline }}

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Zweimal pro Woche - Kostenlos per E-Mail.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Aberdeen Standard zu den US-Sanktionen gegen Iran

Robert Minter, Investment Strategist bei Aberdeen Standard Investments, kommentiert die US-Sanktionen gegen Iran und die Auswirkungen auf den Ölpreis: Aberdeen Standard Investments | 07.08.2018 09:44 Uhr
Robert Minter, Investment Strategist, Aberdeen Standard Investments / © Aberdeen Standard Investments
Robert Minter, Investment Strategist, Aberdeen Standard Investments / © Aberdeen Standard Investments
„Präsident Donald Trumps Art zu verhandeln, hat das ohnehin schon komplexe Umfeld für Investoren noch komplexer gemacht. Die schroffe Kommunikation des US-Präsidenten kann auch bei grundlegenden Themen Verwirrung stiften. Trotz der starken Rhetorik sind die tatsächlichen Zölle der USA gegen China im Vergleich zu denen, die angekündigt wurden, allerdings relativ unscheinbar. Der Krieg der Worte zwischen Trump und dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani hat jedoch eine andere Tonart, da dieser den Kern der langjährigen Auseinandersetzung in der Region zu treffen scheint. Aus diesem und weiteren Gründen hat der Ölmarkt die Drohungen ernster genommen. Die Sanktionen gegen Iran im November haben die Befürchtung ausgelöst, der Ölpreis könnte das wirtschaftlich erträgliche Maß übersteigen. Dies erinnert uns an ölgetriebene Konjunkturabschwächungen der Vergangenheit.

Wir sind allerdings der Überzeugung, dass dies nicht der Beginn einer weiteren Phase von Preiserhöhungen ist, denn in den vergangenen zwölf Monaten ist der Ölpreis bereits um mehr als 60 Prozent gestiegen. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass die Sanktionen mit hoher Wahrscheinlichkeit im November nicht in Kraft treten werden. Denn die beiden Akteure, die am meisten zu verlieren haben, wenn 2,5 Millionen bpd (Barrel pro Tag) iranische Exporte vom Markt genommen werden, sind die Präsidenten der USA und des Iran selbst. Sie sind auch diejenigen, die in der besten Position sind, dieses Ergebnis zu kontrollieren oder zu ändern. Sollten die Sanktionen dennoch greifen, stehen dem Iran Mittel und Wege zur Verfügung, die Exporte fortzusetzen. Im schlimmsten Fall erwarten wir einen Rückgang von nur 500.000 bpd, zumal China den Kurs kaum mittragen wird.

Darüber hinaus ist es unwahrscheinlich, dass die Nachfrage nach Öl zu jedem Preis anhalten wird, da der Anstieg der letzten 12 Monate bereits Anzeichen von Stress hervorgerufen hat. Und auch mit Blick auf die Angebotsseite erscheint eine Preiserhöhung nicht wahrscheinlich: Die OPEC- und Nicht-OPEC-Produzenten haben sich darauf geeinigt, die Produktion zu erhöhen, um etwaige Produktionsausfälle unter dem zulässigen Zielwert auszugleichen.

Insgesamt glauben wir, dass externe Kräfte den Ölpreis über den konjunkturell gerechtfertigten Preis getrieben haben und dass sich der Ölpreis in absehbarer Zukunft bei einer Spanne zwischen 60-70 US-Dollar pro Barrel einpendeln wird. Ein Niveau, das den notwendigen Profit abwirft, um die Kapitalallokation für Exploration und Produktion zu gewährleisten, aber dabei nicht die Nachfrage gefährdet.“

Robert Minter, Investment Strategist, Aberdeen Standard Investments

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Für diesen Suchebgriff konnten wir leider keine Ergebnisse finden!
Bereiche auf e-fundresearch.com
Artikel auf e-fundresearch.com