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Aberdeen Standard Kommentar: Von Abe initiierte Strukturen in Japan dürften Bestand haben

Mit dem Rücktritt des Premierministers Shinzo Abe aufgrund gesundheitlicher Probleme geht eine Ära der Stabilität in Japan zu Ende, die siebeneinhalb Jahre andauerte und von einer Wiederbelebung des Unternehmenssektors und der Wirtschaft als Ganzes geprägt war. „Blickt man auf die wichtigen, von Abe durchgeführten Reformen zurück, so stellt die Förderung der Corporate Governance die bedeutendste Initiative für japanische Aktienanleger dar“, schreibt Kwok Chern-Yeh, Head of Japanese Equities bei Aberdeen Standard Investments in einem aktuellen Kommentar. Aberdeen Standard Investments | 07.09.2020 10:28 Uhr
Kwok Chern-Yeh, Head of Japanese Equities bei Aberdeen Standard Investments / © Aberdeen Standard Investments
Kwok Chern-Yeh, Head of Japanese Equities bei Aberdeen Standard Investments / © Aberdeen Standard Investments

Angesichts der Unsicherheiten in Bezug auf die künftige politische Ausrichtung bestehe die Sorge, dass Abenomics – das während der Amtszeit Abes verfolgte, charakteristische geld- und fiskalpolitische Programm – sich schon bald dem Ende neigen könnte. Der Aktienmarkt gebe infolge der Meldungen zum Rücktritt nach, und der Yen wertete auf. Es werde mit einem raschen Führungswechsel gerechnet, sodass das nächste Staatsoberhaupt bis zum offiziellen Ende von Abes Amtszeit im September 2021 die Regierungsgeschäfte übernehmen wird. „Mindestens einer der aussichtsreichsten Kandidaten hat von Abes Politik abweichende Ansichten geäußert, was zur Sorge beiträgt, dass Letztere wieder rückgängig gemacht werden könnte“, so Chern-Yeh. Innerhalb der Regierungspartei stehe jedoch kein klarer Nachfolger für Abe fest, obschon eine Reihe von Kandidaten dafür infrage kommt.

Laut den Experten Aberdeen Standard hat die Umsetzung der allerersten Corporate-Governance- und Stewardship-Standards in Japan unter den Unternehmen deutlich das Bewusstsein für die Interessen der Aktionäre geschärft. Die Strukturen, die zu diesem Wandel beigetragen haben, dürften weder rasch noch ohne Weiteres aufgelöst werden. „Wir gehen davon aus, dass sich der Rücktritt Abes nur begrenzt auf die Fundamentaldaten unserer Engagements auswirken wird“, schreibt Chern-Yeh. „Tatsache ist, dass eine wachsende Zahl japanischer Unternehmen nun weniger stark von politischen Entscheidungen zur Binnenwirtschaft betroffen ist, denn viele von ihnen haben ihren Blick auf der Suche nach Wachstum auf das Ausland gerichtet und ihre Geschäftstätigkeit weg von einem zunehmend gesättigten Heimatmarkt diversifiziert.“

Von größerer Bedeutung für die Aktienerträge in Japan sei die Verfassung der Weltwirtschaft, die Fähigkeit der Unternehmen, Risiken und Chancen ihrer Aktivitäten in ein Gleichgewicht zu bringen, sowie die Nachhaltigkeit der Governance-Verbesserungen. Chern Yeh: „Darüber hinaus haben sich diese Unternehmen selbst in den von höherer Unsicherheit geprägten Zeiten vor der Amtszeit Abes gut behauptet, und ihr Ausblick hängt nicht von einer günstigen Innenpolitik oder Regulierung ab. Unsere Engagements weisen auf mittlere bis lange Sicht weiterhin gutes Potenzial auf.“

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