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Heute investieren. Für Veränderungen morgen. Mit ESG etwas bewegen.

Europäische Aktien und Schwellenländeranleihen sind bei Aberdeen Standard Investments (ASI) zwei Bereiche, die unseren ESG-Ansatz versinnbildlichen. Im Rahmen einer sechsteiligen, mit diesem Artikel beginnenden Serie befassen wir uns näher mit den Ansichten, Prozessen und Portfolios der jeweiligen Teams und zeigen auf, was dies für unsere Kunden bedeutet. Wir hoffen, dass Sie durch die Lektüre aufschlussreiche Einblicke gewinnen. Aberdeen Standard Investments | 19.10.2020 10:07 Uhr
© Photo by Casey Horner on Unsplash
© Photo by Casey Horner on Unsplash

Die Durchführung tiefgreifender fundamentaler Anlageanalysen ist seit jeher fest in unserem Anlageprozess verankert. Daher stellt die Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und Governance-Erwägungen (ESG-Aspekte) eine Selbstverständlichkeit für uns dar. Diese Vorgehensweise hat sich bei uns über die letzten 30 Jahre hinweg etabliert und wurde stetig weiterentwickelt. Die weitreichenden Folgen der Covid-19-Pandemie haben die Bedeutung dieser Faktoren in einem Anlagekontext noch stärker hervorgehoben (Beispiele hierzu finden sich am Ende dieses Beitrags).

Warum ist ESG von Belang?

Bei verantwortungsbewusstem Anlagen geht es darum, Kunden Mehrwert zu bieten. Unser diesbezüglicher Ansatz teilt sich in zwei Bereiche auf. Zum einen kommen im Rahmen des Anlageprozesses ESG-Faktoren zum Einsatz, anhand derer die besten Anlagen ausgewählt werden. Zu diesem Zweck berücksichtigen wir ESG-Aspekte sowohl bei unserem Research und Analysen sowie auch allen unseren Anlageentscheidungen. Darüber hinaus verwalten wir auch spezielle Fonds für nachhaltige Anlagen. Diese Portfolios verfolgen strengere Nachhaltigkeits- oder Ethik-Grundsätze, streben eine positive Wirkung (Impact) an oder legen den Fokus auf ein bestimmtes ESG-Thema. Den zweiten Bereich stellt Active Ownership dar. Dies bezeichnet für uns die Art und Weise, wie wir Engagements verwalten – wir nennen dies Stewardship. Dazu zählt unter anderem, wie wir uns bei den Unternehmen, in die wir investieren, engagieren, wie wir unsere Stimmrechte ausüben, Due-Diligence-Prüfungen durchführen oder auch mit politischen Entscheidungsträgern in einen Dialog zu Themen wie ESG und Stewardship treten. Kurz gesagt stellt gutes Stewardship sicher, dass wir als Investoren umsichtig und verantwortungsbewusst auftreten.

Ein einheitlicher Ansatz

Während sich die Art und Weise, wie wir ESG-Faktoren in unsere Prozesse integrieren, von Anlageklasse zu Anlageklasse , unterscheidet, so bleiben die zugrunde liegenden

Prinzipien doch dieselben. Dabei stehen Stewardship und ESG-Erwägungen im Mittelpunkt.

Unser Anlageprozesses

· Wir berücksichtigen und bewerten ESG-Faktoren im Rahmen unseres Anlageprozesses, um das beste langfristige Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen

Unsere Anlagetätigkeit

· Als Verwalter und Investoren ergreifen wir aktiv Maßnahmen, um den Wert des Vermögens unserer Kunden zu schützen und zu steigern

Unsere Kundenerfahrung

· Wir legen klar fest, wie wir bei der Umsetzung unserer Stewardship- und ESG-Grundsätze im Interesse unserer Kunden handeln. Zudem berichten wir transparent über unsere Maßnahmen zur Erfüllung dieser Interessen

Unser Einfluss auf Unternehmen

· Wir tragen aktiv zur Förderung politischer, regulatorischer und branchenbezogener Standards bei, um eine bessere Zukunft für unsere Kunden, die Umwelt und die breite Gesellschaft zu schaffen

Was bedeutet dies für die finanzielle Performance?

Unser ESG-Ansatz hat sich im Laufe der Zeit und im Zuge unserer Bestrebungen, diesen in unsere Anlageprozesse zu integrieren, weiterentwickelt. Daher kann es mitunter schwierig sein, eine direkte Verbindung zwischen der finanziellen Performance und dieser Vorgehensweise abzuleiten und aufzuzeigen. Ein Aspekt, von dem wir indes stark überzeugt sind, betrifft die Tatsache, dass der ESG-Ansatz die Abwärtsrisiken von Anlagen verringert. Dies erscheint uns logisch. Versteht ein Unternehmen die ESG-Risiken, denen es sich gegenübersieht, ist es unserer Ansicht nach auch besser in der Lage, diese Risiken zu steuern. Überdies ist es auch besser positioniert, um sich die Gelegenheiten zunutze zu machen, die sich aus der effektiven Steuerung dieser Risiken ergeben. Aus diesem Grund werden alle Fondsmanager beim Ausfüllen unserer standardisierten Vorlage für die Analyse von Anlagen gebeten,

· die ESG-Risiken der Anlage in Betracht zu ziehen,

· zu bewerten, wie gut diese gesteuert werden, und

· Probleme oder Meilensteine zu benennen, die in Gesprächen mit der Unternehmensleitung diskutiert werden sollten.

Die Bedeutung aktiven Engagements

Bei ASI haben wir das Glück, über umfassendes und weit verbreitetes ESG- und Stewardship-Know-how zu verfügen. Das beginnt mit zentralen Ressourcen, auf die alle Anlageteams zugreifen können. Diese Ressourcen sind in die Bereiche Research, Engagement-Aktivitäten und Stimmrechtsausübungen unterteilt. Darüber hinaus verfügen wir – was recht einzigartig ist – über engagierte ESG-Experten, die sich auf unsere regionalen Anlageteams verteilen. Sie erfüllen eine Reihe von Funktionen, darunter fundamentale Analysen, Due-Diligence-Prüfungen sowie Engagement-Aktivitäten vor Ort. Sie führen überdies wichtige direkte Gespräche mit Kunden, die uns ein vollständiges Verständnis ihrer Bedürfnisse ermöglichen.

Unseres Erachtens sollten Anleger nie die Bedeutung von Engagement-Aktivitäten unterschätzen. Tatsächlich bestehen zahlreiche Belege für die Vorteile anhaltender und konstruktiver Engagements für langfristige Anlagen. Beispielsweise konnte das European Corporate Governance Institute Belege dafür sammeln, dass erfolgreiche Engagement-Aktivitäten das Exposure eines Unternehmens gegenüber Abwärtsrisiken senken.[1] Indes unterteilt die PRI die Wertschöpfung durch Engagementaktivitäten in die Kategorien kommunikativ (Austausch von Informationen), lernend (Produktion und Verbreitung von Informationen) und politisch (Erzielung politischer Vorteile).[2] Für uns sind Engagement-Aktivitäten schlichtweg ein Zeichen für den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Vermögen unserer Kunden. Unseres Erachtens steigert dies im Laufe der Zeit die Qualität sowie oftmals auch den Wert der zugrunde liegenden Anlagen.

Erfüllung der sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden

Neben ESG-Integration und starkem Stewardship bieten wir auch eine Reihe von Portfolios für nachhaltige Anlagen. Diese sind dahingehend konzipiert, den vielschichtigen und sich wandelnden ESG-Präferenzen unserer Kunden gerecht zu werden.

Dabei muss zwischen der Integration von ESG-Faktoren und unserer Fonds-Palette für nachhaltige Anlagen unterschieden werden. Erstere berücksichtigen wir in all unseren Entscheidungsprozessen. Bei Letzteren kommen indes verschiedene nachhaltige Anlagepraktiken zum Einsatz, darunter Screening, thematische Anlagen und die Nutzung unseres internen ESG-Bewertungssystems. Daher unterteilen wir unsere Anlegerbasis in folgende vier Gruppen:

· Substanz- (Value-) Anleger

· nachhaltige Anleger

· thematische Anleger

· Impact-Anleger.

Wir verfügen über eine Palette an bestehenden und in der Entwicklung befindlichen Strategien, welche die verschiedenen Anforderungen dieser Anlegergruppen erfüllen. Weitere Informationen hierzu finden sich weiter unten sowie auf unserer Webseite.

ESG bei europäischen Aktien und Schwellenländeranleihen

Unser 15-köpfiges Team für europäische Aktien berücksichtigt ESG-Erwägungen und Engagement-Aktivitäten bei seinen täglichen Entscheidungen. Grund hierfür ist die Ansicht des Teams, dass ESG-Faktoren für die finanzielle Bewertung relevant sind und sich auf die Wertentwicklung eines Unternehmens auswirken können. Das Verständnis der ESG-bezogenen Risiken und Chancen stellt daher neben anderen Finanzkennzahlen einen wesentlichen Bestandteil seines Research dar. Vereinfacht ausgedrückt sind wir der Auffassung, dass die Integration von ESG-Faktoren dazu beiträgt, Risiken zu mindern, Chancen zu nutzen und die langfristigen Erträge zu steigern.

Der Begriff „Schwellenmärkte“ kaschiert unter Umständen die deutlichen Unterschiede in der Art und Weise, wie einzelne Länder und Volkswirtschaften regiert werden. Dazu zählt auch die Widerstandsfähigkeit bestimmter Anleihenemittenten. Dies bringt uns zu unserem Team für Schwellenländeranleihen. Dieses setzt sich aus rund 50 Anlageexperten zusammen, die der Meinung sind, dass Unternehmen mit robusten ESG-Merkmalen am besten positioniert sind, um starke, risikobereinigte, langfristige Erträge für Anleihenanleger zu erzielen. Daher stellt das Team ESG-Erwägungen in den Mittelpunkt all seiner Entscheidungen. Dies bedeutet auch, dass das Team Unternehmen und Länder über das gesamte umfangreiche und vielschichtige Schwellenmarktuniversum hinweg miteinander vergleichen kann.  

Ausblick

In den nächsten zwölf Wochen möchten wir Ihnen unseren ESG-Ansatz näher darlegen, insbesondere in Hinblick auf unsere Teams für europäische Aktien und Schwellenländeranleihen. Im nächsten Beitrag gehen wir näher auf zwei unserer Anlagen ein, die unser Vorgehen verdeutlichen sollen. Die erste betrifft Georgia Capital, ein Unternehmen aus den Frontier Markets. Die zweite ist ein italienisches Versorgungsunternehmen – Enel.

Die Unternehmensauswahl soll lediglich den hier beschriebenen Anlageverwaltungsstil veranschaulichen und stellt weder eine Anlageempfehlung noch einen Hinweis auf die künftige Wertentwicklung dar.

[1] ESG Shareholder Engagement and Downside Risk – European Corporate Governance Institute: Hoepner, Oikonomou, Sautner, Starks, Zhou (April 2020)
[2] HOW ESG ENGAGEMENT CREATES VALUE FOR INVESTORS AND COMPANIES - PRI, 2020

Covid 19 ESG and the human factor

Covid 19 and the environment - a ray of light

Investing for a better future - the importance of governance during the Covid 19 crisis

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