Wir verwenden Cookies um Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

{{ ctaHeadline }}

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Zweimal pro Woche - Kostenlos per E-Mail.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Globale Fidelity Studie: Neue Technologien in der Finanzindustrie

Knapp drei Viertel der institutionellen Investoren weltweit erwarten, dass der technologische Fortschritt die Finanzindustrie bis 2025 umgestalten wird. Allerdings hat nur ein Zehntel bereits jetzt künstliche Intelligenz vollständig in ihre Prozesse integriert – so die Ergebnisse einer globalen Studie von Fidelity. Fidelity International | 12.10.2018 10:03 Uhr
Paras Anand, Leiter Asset Management, Asia Pacific, Fidelity International / © Fidelity International
Paras Anand, Leiter Asset Management, Asia Pacific, Fidelity International / © Fidelity International
Institutionelle Investoren weltweit erwarten eine technologisch initiierte Umgestaltung der Finanzindustrie bis zum Jahr 2025, obwohl ein Großteil im Umgang mit neuen Technologien erst am Anfang steht. zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Fidelity Global Institutional Investor Survey. 

Die Fidelity Global Institutional Survey ist die größte Umfrage ihrer Art und hat 905 Institutionen mit einem Gesamtveranlagungsvolumen von 29 Billionen US$ in 25 Ländern befragt. Die Investoren gehen davon aus, dass mit dem Fortschritt der neuen Technologien Entscheidungen schneller, effizienter und präziser fallen werden. Global gesehen glauben 62 % der Befragten, dass Handelsalgorithmen und ausgefeilte, quantitative Modelle die Märkte noch effizienter machen. 80 % sind überzeugt, dass die Blockchain und ähnliche Technologien die Industrie komplett umkrempeln werden.

Künstliche Intelligenz wird dabei einen starken Effekt auf die Industrie haben. Viele der Befragten gehen davon aus, dass sie zukünftig KI in mehreren Bereichen einsetzen werden und nennen dabei die Optimierung der Vermögensallokation (69 %), die Bereiche Monitoring, Evaluierung, Portfolio-Performance und Risikomanagement (67 %) und sogar die Verwaltung von Kundenportfolios ohne Asset Manager (39 %). 

Vollständig in ihre Investmentprozesse integriert ist KI jedoch nur bei ca. 10 % der Befragten. Fast zwei Drittel (66 %) gaben an, KI bisher nicht zu nutzen. Das Interesse, künftig von KI zu profitieren und diese einzusetzen, ist jedoch vorhanden. 

Positive Transformation mit Risiken 

Paras Anand, Leiter Asset Management, Asia Pacific bei Fidelity International, betont: „Die technologische Entwicklung schreitet weiter rasch voran und stellt Investment Teams gewaltige Mengen an Daten zur Verfügung. Die Auswirkung auf die Vermögensallokation und die Portfolios werden tiefgreifend sein und die Industrie in vielen Fällen positiv transformieren.“ 

„Allerdings sollte man der Datenanalyse und den Algorithmen nicht blind vertrauen“, so Anand weiter. „Allein der Einsatz künstlicher Intelligenz reicht nicht aus, um gute Anlageentscheidungen zu treffen. Mehr Daten erhöhen das Risiko, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und wertvolle Erkenntnisse im Datengetöse untergehen. Sorgsam eingesetzt, können Investoren künstliche Intelligenz hingegen nutzen, um ihre Prozesse zu verbessern.“ 

Mensch gegen Maschine 

Die Analyse von Fidelity zeigt auf, dass sich institutionelle Investoren bei der Frage, wie das Match „Mensch gegen Maschine“ ausgehen wird, uneinig sind. Mehr als die Hälfte glaubt zwar, dass die Technologie traditionelle Investmentaufgaben ersetzen wird. Andererseits betonen viele die anhaltende Bedeutung des menschlichen Faktors und die Mehrheit (60 Prozent) ist sich sicher, dass KI eher zum Entstehen neuer Aufgabengebiete und Aufwertung bereits bestehender Tätigkeiten führen wird, anstatt diese zu ersetzen.

Zudem sind für institutionelle Anleger nach wie vor die Expertise und Markteinschätzungen ihrer Investmentpartner wichtig – vor allem mit Blick auf die Marktpsychologie, neue Anlagechancen und -strategien sowie Problemlösungen. 

Paras Anand abschließend: „Die neuen Technologien nutzbar zu machen, ist eine Herausforderung für die gesamte Industrie. Jene Asset Manager, die ihren Kunden beim Verstehen der neuen Technologien mit Expertise und partnerschaftlicher Zusammenarbeit helfen, werden den größten Mehrwert schaffen.“ 

zum Vergrößern bitte auf den Chart klicken
zum Vergrößern bitte auf den Chart klicken

Fidelity Institutional Asset Management befragte für die Fidelity Global Institutional Investor Survey 2018 905 institutionelle Anleger in 25 Ländern, darunter Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften und Finanzinstitute. Das verwaltete Vermögen der Teilnehmer summiert sich auf über 29 Billionen US-Dollar. 

Die Befragungen erfolgten in Zusammenarbeit mit Strategic Insight, Inc. in Nordamerika und FT Remark, einer Tochtergesellschaft der Financial Times, in den übrigen Regionen. Vorstandsmitglieder beantworteten den Fragebogen dabei online oder per Telefon.  

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Für diesen Suchebgriff konnten wir leider keine Ergebnisse finden!
Bereiche auf e-fundresearch.com
Artikel auf e-fundresearch.com