Umfrage unter 1.000 deutschen berufstätigen Erwachsenen:
- Top-Finanzziele: Lebensstandard halten, für Notfälle vorsorgen und gut abgesichert in Rente gehen
- Jeder Vierte plant, auch nach Rentenbeginn weiterzuarbeiten
Die Deutschen blicken mit klaren Prioritäten auf ihre finanzielle Zukunft: Laut der aktuellen Fidelity Global Sentiment Survey gehören das Halten des Lebensstandards (95%), die Vorsorge für finanzielle Notfälle und einen komfortablen Ruhestand (je 94%) zu den Top-Finanzzielen deutscher Arbeitnehmer. Doch die Zuversicht, diese Ziele zu erreichen, ist unterschiedlich ausgeprägt: Während über die Hälfte der Befragten (56%) zuversichtlich ist, den aktuellen Lebensstandard halten zu können und ähnlich viele (52%) optimistisch sind, für finanzielle Notfälle vorsorgen zu können, zeigt sich knapp jeder Vierte (24%) skeptisch, einen finanziell auskömmlichen Ruhestand zu erreichen. Das ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Global Sentiment Survey von Fidelity International, die das Marktforschungsinstitut Opinium durchgeführt hat.
Die größten Stressfaktoren für die Befragten sind globale politische Ereignisse: 67% der Befragten geben an, dass diese sie belasten würden. Ebenso stark belasten Sorgen um die steigenden Lebenshaltungskosten (67%), gefolgt von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage (63%). Auch die Sorge, genug für den Ruhestand zu sparen (50%) belastet die Arbeitnehmer.
Arbeiten im Ruhestand – nicht nur aus finanziellen Gründen
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Jeder vierte Deutsche (24%) plant, auch nach Rentenbeginn weiterzuarbeiten, weitere 40% würden es zumindest erwägen. Die Hauptgründe sind nicht zwingend finanzieller Natur: 53% nennen den Wunsch nach Sinn und Zweck, 48% möchten ihre mentale Gesundheit stärken, und 38% wollen soziale Kontakte pflegen.
„Die Ergebnisse zeigen, dass finanzielle Sicherheit für die Deutschen weit mehr bedeutet als nur Geld auf dem Konto. Es geht um Transparenz, Planbarkeit und Stressfreiheit – und darum, im Ruhestand aktiv und sinnstiftend zu bleiben. Arbeitgeber können hier entscheidend unterstützen, etwa mit klaren Informationen, digitalen Planung-Tools und Bildungsangeboten rund um die Altersvorsorge“, sagt Christof Quiring, Leiter betriebliche Vorsorgelösungen bei Fidelity International.

*Anteil der Befragten, die angeben, dass die Themen sie „in gewisser Weise“ und „stark“ belasten
Über die Umfrage
Die Umfrage wurde im Auftrag von Fidelity International vom Marktforschungsinstitut Opinium durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe der erwerbstätigen Privathaushalte in Deutschland wurden 1.000 Deutsche befragt. Die Stichprobe bestand aus Befragten mit den folgenden qualifizierenden Bedingungen: Die Befragten waren zwischen 20 und 75 Jahren alt, sie waren in Vollzeit oder Teilzeit beschäftigt, und ihr Haushalt wies ein Mindesthaushaltseinkommen von 20.000 € auf. Die Erhebung fand zwischen dem 16. September und dem 20. Oktober 2025 statt.
Risikohinweis:
Diese Informationen dürfen ohne vorherige Genehmigung weder vervielfältigt noch weitergegeben werden. Diese Informationen stellen keine Anlageberatung dar, es sei denn, dies wurde ausdrücklich in einer formellen Mitteilung vereinbart.
Fidelity International bezeichnet die Unternehmensgruppe, die die globale Investment-Management-Organisation bildet und Informationen zu Produkten und Dienstleistungen in bestimmten Rechtsordnungen außerhalb Nordamerikas bereitstellt.
Fidelity, Fidelity International, das Fidelity International-Logo und das F-Symbol sind eingetragene Marken von FIL Limited.
Die Wertentwicklung von Anlagen kann schwanken. Frühere Ergebnisse sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge. Prognosen sind ebenfalls nicht garantiert.