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Indien wieder auf „Kaufen“, wenn das nahe Ende des Schwarzmarktes die Wirtschaft beflügelt?

Der jüngste Schlag der indischen Regierung gegen die Schattenwirtschaft könnte dem Land zu einer Erholung verhelfen und Chancen für Aktienanleger bescheren, so Euan Weir, Fondsmanager für internationale Aktien bei Kames Capital. Aegon Asset Management | 04.01.2017 07:07 Uhr
Euan Weir, Fondsmanager, Kames Capital / ©  Kames Capital
Euan Weir, Fondsmanager, Kames Capital / © Kames Capital
Am 8. November hat die Regierung 86% aller umlaufenden Bargeldnoten aus dem Verkehr gezogen und die alten 500- und 1000-Rupien-Scheine (mit einem Wert von ca. 6 £ bzw. 12 £) über Nacht für ungültig erklärt. Mit diesem radikalen Schritt soll die Schattenwirtschaft, die vermutlich sage und schreibe 40% der Gesamtwirtschaft des Landes ausmacht, reguliert und besteuert werden. Trotz des Ansturms auf die Banken waren die Schlangen vor den Instituten in Städten geordnet. Die Mehrheit der Inder ist offensichtlich bereit, die Entscheidung der Regierung als erforderliche Langfristmaßnahme zu akzeptieren.

Die Märkte quittierten den Schritt mit Kursverlusten, indische Aktien und die Rupie brachen dramatisch ein, da Anleger über Dauer und Umfang des konjunkturellen Luftlochs spekulierten. Der indischen Regulierungsbehörde zufolge zogen ausländische Investoren im November Kapital im Wert von 2,6 Mrd. USD aus indischen Aktien ab.

Dennoch sind die Sorgen der Anleger nach Ansicht von Weir möglicherweise unbegründet. Nach seiner Auffassung wird die indische Wirtschaft kurzfristig zwar leiden, langfristig könnte diese Maßnahme zur Korruptionsbekämpfung jedoch erhebliche Gewinne bescheren.

Weir ist vor kurzem nach Indien gereist, wo er über 30 Unternehmen besucht hat. Diese gaben an, sie begrüßten die Entwertung der Banknoten ungeachtet der immensen Auswirkungen auf die Umsätze, die bei Verbrauchsgütern und im Automobilsektor bereits zu spüren seien, und trotz des großen administrativen Aufwands für die Geldhäuser.

„Es gibt eine heimliche Angst vor Unruhen, wenn nichts mehr geht“, so Weir. „Die Konsensmeinung geht jedoch von einem ein- bis zweimonatigen Liquiditätsengpass aus, gefolgt von einer drei- bis sechsmonatigen Phase der wirtschaftlichen Erholung.“

Der Haushaltsentwurf im Januar dürfte nach Einschätzung von Weir dann eine Flut von Stimulierungsmaßnahmen enthalten, darunter Infrastrukturausgaben und möglicherweise Einkommensteuersenkungen. Sobald diese Veränderungen ihre Wirkung entfalten, dürften einige Sektoren attraktiver werden.

„Zuvor haben wir unsere Positionen in Indien aus Bewertungsgründen reduziert, da wir davon ausgingen, dass die meisten Positivmeldungen wie Zinssenkungen und die neue Mehrwertsteuer bereits eingepreist waren“, erläutert Weir.

„Auf kurze Sicht dürfte der Kurswechsel Indien belasten. Wir sind jedoch überzeugt, dass es vor allem im Konsum-, Infrastruktur- und Bankensektor Kaufgelegenheiten geben wird, sobald sich die Lage beruhigt hat.“

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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