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Trotz Höhenflugs: Japans Währung ist nach Ansicht von Kames Capital die „günstigste der Welt“

Japans Währung übertraf in diesem Jahr alle anderen Leitwährungen, und daran wird sich voraussichtlich auch 2018 nichts ändern. Nach Einschätzung der Investmentmanager Sandra Holdsworth und Gareth Gettinby von Kames Capital bleibt die Währung dennoch die „günstigste der Welt“. Aegon Asset Management | 13.04.2018 10:10 Uhr
Gareth Gettinby, Multi-Asset-Spezialist & Sandra Holdsworth, Fixed Income-Spezialistin, Kames Capital / ©  Kames Capital
Gareth Gettinby, Multi-Asset-Spezialist & Sandra Holdsworth, Fixed Income-Spezialistin, Kames Capital / © Kames Capital
Japans Währung übertraf in diesem Jahr alle anderen Leitwährungen, und daran wird sich voraussichtlich auch 2018 nichts ändern. Nach Einschätzung der Investmentmanager Sandra Holdsworth und Gareth Gettinby von Kames Capital bleibt die Währung dennoch die „günstigste der Welt“. 

Auf handelsgewichteter Basis entwickelt sich der Yen seit Anfang Januar nach oben. Bei dieser Methode wird der durchschnittliche Wechselkurs der nationalen Währung gegenüber ausländischen Währungen und dem jeweiligen Anteil jedes Landes am Handel gemessen. 

Ausgehend von unter 90 Zählern Ende 2017 durchbrach er unlängst die Marke von 92 und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai 2017. Die Aufwärtsbewegung bedeutet, dass der USD/Yen-Wechselkurs im Gegenzug von ¥113 im Januar auf ¥105 gesunken ist, während der Euro/Yen-Wechselkurs von ¥137 auf unter ¥130 nachgab.   

Das Research von Kames hat den Yen jedoch gemessen an der Kaufkraftparität und den auf Verhalten bzw. Fundamentaldaten basierenden Gleichgewichtswechselkursen (BEER und FEER) als billigste Währung weltweit identifiziert, während der chinesische Yuan als teuerste Währung ermittelt wurde. 

„Die Analyse der aggregierten Währungswerte, bestehend aus Kaufkraftparität, BEER und FEER ergibt, dass der Yen die günstigste Währung der Welt ist“, so Sandra Holdsworth und Gareth Gettinby.  

„Vor allem die FEER-Bewertung zeigt, dass die japanische Außenhandelsbilanz (d. h. der Leistungsbilanzüberschuss) besonders stark unterbewertet wird. Bei einem Anstieg der Volatilität am Risikomarkt messen die Devisenmärkte diesem Attribut tendenziell größere Bedeutung bei.“  

„Die aktuelle Volatilität ist dem VIX zufolge höher als 2017. Derzeit besteht das Risiko eines Handelskriegs und einer entsprechend protektionistischen Politik, nachdem US-Präsident Trump Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängt hat. Sollten diese Maßnahmen einen breit angelegten Handelskrieg auslösen, dürfte der Yen angesichts dieser Unsicherheit aufwerten.“ 

Aber auch andernfalls deuten die drei Stärken der Währung in Gestalt solider wirtschaftlicher Fundamentaldaten in Japan, attraktiver Bewertungen und günstiger technischer Daten auf weitere neun gute Monate für den Yen hin, so die Manager.  

Die wichtigsten Impulse für die Währung dürften ihrer Einschätzung nach vom Inflationsanstieg in Japan und von den Rekordgewinnen der Unternehmen ausgehen. Dabei dürften die satten Renditen der Unternehmen auch deutliche Lohnerhöhungen bei den Lohnverhandlungen im Frühjahr ermöglichen. 

Günstig wirkt sich außerdem die geplante geldpolitische Straffung durch die japanische Notenbank aus. Vor Kurzem signalisierte der Gouverneur der BoJ Haruhiko Kuroda zum ersten Mal seit Beginn der quantitativen Lockerung 2013 einen Ausstieg aus der Stimulierung.  

Dabei hat der Ausstieg im Verborgenen bereits begonnen, da die Anleihekäufe zwar stabil fortgesetzt wurden, effektiv aber die Ziele der quantitativen Lockerung durch die Politik der „Renditekurvenkontrolle“ unterschritten wurden. 

Wir beobachten einen tendenziell steilen Aufwertungsdruck auf Währungen, wenn die Zentralbanken zu einer Normalisierung ihrer Politik übergehen, wie letztes Jahr beim Euro gesehen“, so Holdsworth und Gettinby.   

Technisch erscheint der Yen ebenfalls besonders attraktiv, fügen die Manager hinzu. So haben die jüngsten Kapitalrückführungen japanischer Anleger dem Yen nach oben verholfen. 

„Diese Rückflüsse werden voraussichtlich bis zum Geschäftsjahresende in Japan anhalten. „Wir gehen daher davon aus, dass die Währung 2018 weiter aufwerten wird. 

„Es gibt durchaus Parallelen zwischen den Treibern für den Euro 2017 und der aktuellen Entwicklung des Yen. Damals verzeichnete die Einheitswährung nach der Frankreichwahl gegenüber dem Dollar eine Rally, die von soliden Wirtschaftsdaten, der Auflösung von Short-Positionen und einer veränderten Rhetorik der EZB in Richtung Normalisierung geschürt wurde.“  

Sandra Holdsworth, Fixed Income-Spezialistin & Gareth Gettinby, Multi-Asset-Spezialist, Kames Capital

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