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Wer bezahlt die Covid-19-Krise? Aegon AM sieht Steuerpolitik als eines der größten Risiken für Anleger

Die Steuerpolitik gehört zu den Risiken, die die Renditen in den kommenden Jahren schmälern könnten. Denn die Regierungen müssen die Verbindlichkeiten aus den Schulden der Covid-19-Krise finanzieren. Aegon Asset Management | 22.10.2021 10:00 Uhr
Jacob Vijverberg, Investment Manager, Multi-Asset Investing bei Aegon Asset Management / © e-fundresearch.com / Aegon Asset Management
Jacob Vijverberg, Investment Manager, Multi-Asset Investing bei Aegon Asset Management / © e-fundresearch.com / Aegon Asset Management

Da die Aufmerksamkeit der Märkte auf die beiden Themen Inflation und Verlangsamung des Wirtschaftswachstums gerichtet ist, ist es verständlich, dass die Anleger die Steuerpolitik als Risikofaktor übersehen. Die Steuerproblematik wird jedoch in den kommenden Jahren eines der größten Risiken für die Anleger darstellen, da die Regierungen versuchen werden, die während der Pandemie angehäuften Schulden abzutragen. 

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Verschuldung der Regierungen gestiegen. Die Pandemie hat viele Regierungen dazu veranlasst, die Haushaltsregeln außer Kraft zu setzen - infolgedessen ist der Schuldenberg stark angestiegen. Dieser muss nun abgebaut werden und es stellt sich die Frage, wer dafür aufkommen wird.

Ebenfalls aufgrund der Pandemie waren die Währungsbehörden noch stärker dazu bereit, zusätzliche Staatsschulden aufzunehmen, was zu einem starken Rückgang der Realzinsen geführt hat. Dies stellt außerdem eine implizite Besteuerung dar, da es zu einem Vermögenstransfer von den Gläubigern zu den Schuldnern führt. Diese niedrigen Zinssätze, vor allem in Europa, werden wahrscheinlich die Hauptursache für die Stabilisierung der Schuldenstände sein. 

Für die kommenden Jahre sehen wir eine Reihe von Risiken für Aktien. Eines davon ist eine Erhöhung der Unternehmenssteuern, die in den letzten Jahrzehnten stetig gesunken sind. Die Länder konkurrieren miteinander, indem sie den Unternehmen niedrigere Steuersätze anbieten, um mehr Einnahmen zu erzielen. Im Grunde konkurrieren sie um einen größeren Anteil an einem kleineren Kuchen. 

Irland hat sich kürzlich als letztes Land dem globalen Unternehmenssteuerplan angeschlossen, einem von der OECD ausgehandelten Abkommen für eine globale Reform mit einem Mindeststeuersatz für multinationale Unternehmen. Dies sollte die Verlagerung der Gewinne multinationaler Unternehmen in steuerfreundliche Länder einschränken.

Letztlich werden sich höhere Steuern für Unternehmen negativ auf die Unternehmensgewinne und damit auch auf die Aktienrenditen auswirken. Die Renditen von Aktien werden wahrscheinlich unter den historischen Durchschnittswerten liegen, da die aktuellen Bewertungen hoch sind.

Angesichts des wirtschaftlichen Aufschwungs und des hohen Anteils an margenstarken und wachsenden Technologieunternehmen bieten Aktien immer noch Potenzial für ein ordentliches Gewinnwachstum. Mögliche Erhöhungen der Unternehmenssteuersätze dürften jedoch die Nettoerträge schmälern.

Jacob Vijverberg, Investment Manager, Multi-Asset Investing bei Aegon Asset Management

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