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Union Investment Chefvolkswirt: "Teillockdown wird die deutsche Wirtschaft weniger treffen als im Frühjahr"

Union Investment | 30.10.2020 11:09 Uhr
Jörg Zeuner, Chefvolkswirt, Union Investment / © Union Investment
Jörg Zeuner, Chefvolkswirt, Union Investment / © Union Investment

"Die deutsche Wirtschaft hat im dritten Quartal eine starke Gegenbewegung nach dem Einbruch im Frühjahr hingelegt. Gegenüber dem Vorquartal stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 8,2 Prozent. Das dürfte nun aber das vorläufige Ende des Aufschwungs sein. Denn der angekündigte Teil-Lockdown wird zu einem neuen, deutlichen Dämpfer führen. Die Ungewissheit, ob sich das Pandemiegeschehen in den Griff bekommen lässt, ist hoch. Direkt betroffen von den Einschränkungen sind zwar nur rund drei Prozent der Wertschöpfung in Deutschland, also Branchen wie Restaurants, Hotels oder Freizeitanbieter. Doch Investitionen und Konsumfreude bleiben vorerst unter Druck, solange nicht klar ist, ob die Eindämmungsmaßnahmen Erfolg zeigen. Die nächsten Monate werden somit schwierig bleiben und im Schlussquartal ist mit einem spürbaren Rückgang des BIP zu rechnen.

Trotz der Einschränkungen gibt aber Gründe für mehr Zuversicht. Denn anders als im Frühjahr bleiben weite Teile der Wirtschaft wie das verarbeitende Gewerbe oder der Einzelhandel offen. Der Rückschlag dürfte dadurch klar geringer ausfallen als im zweiten Quartal. Begrüßenswert ist auch, dass die staatlichen Unterstützungshilfen für besonders betroffene Branchen nun zielgerichteter sind. Die Hilfen orientieren sich am Umsatz und nicht an den Fixkosten, was es in vielen Fällen realistischer macht, die Existenz abzusichern und die wirtschaftlichen Folgekosten zu mindern."

Jörg Zeuner, Chefvolkswirt, Union Investment

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