Wir verwenden Cookies um Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

{{ ctaHeadline }}

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Zweimal pro Woche - Kostenlos per E-Mail.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Ein Rätsel, nach dessen Lösung bereits fast zehn Jahre gesucht wird

In seiner neuesten Ausgabe der „Carmignac's Note“ beleuchtet Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees und Managing Director, die derzeitigen makroökonomischen Entwicklungen sowie die aktuelle Anlagestrategie von Carmignac. Carmignac | 15.03.2018 13:17 Uhr
Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees und Managing Director, Carmignac  / ©  Carmignac
Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees und Managing Director, Carmignac / © Carmignac

Anleger sind heute genau wie 2009 mit der großen Schwierigkeit konfrontiert, die Auswirkungen des Beginns eines neuen Liquiditätsumfelds richtig zu interpretieren.

Seit 2009 hat die Unterstützung durch die Zentralbanken die Anleger dazu angeregt, mehr Risiken einzugehen, um ein wenig Rendite mitzunehmen. Nun die Konsequenzen eines Ausstiegs aus dieser Gangart vorherzusehen, ist ebenso heikel wie 2009, als mit ihr begonnen wurde, weil es auch hierfür keinen Präzedenzfall gibt. 

Bisher geht die Konsensmeinung von einem Ausstieg „nach oben“ aus. 

In den USA weckt die Steuerreform Hoffnungen auf mehr Wachstum. Dies lässt sich bereits an den Schätzungen von Wachstum und Inflation für 2018 ablesen lässt, ebenso wie am Wachstum der US-Unternehmensgewinne, das weiter nach oben korrigiert wird (+18,4%). Doch dieser für die Aktienmärkte wohlwollende Konsens wird kurz- und mittelfristig mit zwei verschiedenen Herausforderungen konfrontiert sein. 

Kurzfristig werden die Anleihemärkte weiterhin eine Quelle von Instabilität sein. 

Die Renditen von Staatsanleihen sind mittlerweile in die heikle Phase der Konvergenz in Richtung der Realität der Marktpreise eingetreten. Diese Anpassung wird nicht die Form eines langen, ruhigen Flusses annehmen, da die Märkte bei ihrer Interpretation der Wirtschaftsdynamik, des Wiederaufkeimens der Inflation und der Reaktion der Zentralbanken auf Sicht navigieren. 

Aus der Analyse der amerikanischen Steuerreform geht hervor, dass sie den Finanzierungsbedarf des US-Finanzministeriums aushöhlen wird, und das zu einem Zeitpunkt, zu dem die Fed ihre Bilanzsumme reduziert. Entsprechend wird zu den bedeutendsten Herausforderungen der kommenden Monate gehören, den Nettoeffekt dieser Umwälzung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf die Renditen von Staatsanleihen zu quantifizieren.  

Am Ende dieser Phase der Instabilität stellt sich dann immer noch die Frage nach der künftigen Gangart der Märkte. 

Die seit zehn Jahren kumulierten Ungleichgewichte, insbesondere die hohen Verschuldungsniveaus, werfen bedeutende Fragen der Anpassung auf. Die Erwartung eines Wiederaufkommens der Inflation, die den Wirtschaftsaufschwung begleitet, hat gewiss den Vorteil, die realen Kosten der Schulden zu mindern. 

Unter diesem Gesichtspunkt besteht das Hauptrisiko in der Reaktion der Zentralbanken, falls sie ihre Geldpolitiken übermäßig straffen sollten. Im Moment gehen die Märkte die durchaus rationale Wette ein, dass diese weise genug sind, um die realen Zinsen niedrig oder sogar im negativen Bereich zu lassen. 

Doch die Einstellung oder sogar die Umkehr der Anleihenkaufprogramme der Zentralbanken sind geplant und werfen die Frage nach dem Gleichgewichtspreis für Staatsanleihen auf lange Sicht auf. Dieses Risiko rechtfertigt die Beibehaltung einer äußerst aktiven Verwaltung der modifizierten Duration. 

Doch aus unserer Sicht scheint sich nach der turbulenten Phase ein anderes Szenario abzuzeichnen. 

Der amerikanische Konjunkturzyklus ist bereits sehr weit vorangeschritten. Trotz der Steuerreform deuten die wirtschaftlichen Frühindikatoren auf eine mögliche Abschwächung des Zyklus bis zum Jahresende hin. Auch in China und der Eurozone fielen die letzten Wirtschaftsindikatoren enttäuschend aus. 

Demzufolge ist das Szenario einer Konjunkturschwäche vielleicht eines, das die Märkte heute nicht außer Acht lassen sollten. Wir steuern erneut auf ein Szenario zu, in dem Wachstum rar ist und in dem Aktien von Wachstumsunternehmen mit soliden Bilanzen und hoher Transparenz am besten abschneiden werden. 

Eine leistungsfähige Anlagestrategie wird sich nunmehr auf andere Ansätze stützen müssen als die, die in den vergangenen Jahren gute Dienste geleistet haben. Es wird daher von entscheidender Bedeutung sein, mit der aufkommenden Instabilität der Märkte umgehen zu können und Portfolios für die Umstellung auf eine neue Gangart richtig zu konfigurieren.

Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees und Managing Director, Carmignac 

Erfahren Sie mehr.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Für diesen Suchebgriff konnten wir leider keine Ergebnisse finden!
Fonds auf e-fundresearch.com

Weitere Informationen zu diesem Fonds Kennzahlen per 31.08.2019 / © Morningstar Direct
Bereiche auf e-fundresearch.com
NewsCenter auf e-fundresearch.com
Kontakte auf e-fundresearch.com

{{ contact.email }}

{{ contact.phonenumber }}

{{ contact.secondary_phonenumber }}

{{ contact.address }}

Weitere Informationen im {{ contact.newscenter.title }} Newscenter
Artikel auf e-fundresearch.com