Reziproke Zölle erschüttern US-Bruttoinlandsprodukt - Asien leidet, Lateinamerika bleibt verschont

Carmignac | 03.04.2025 14:58 Uhr
Raphaël Gallardo, Chefvolkswirt bei Carmignac / © e-fundresearch.com / Carmignac
Raphaël Gallardo, Chefvolkswirt bei Carmignac / © e-fundresearch.com / Carmignac

„Am Tag der Befreiung hat die US-Regierung allen Exporteuren ab Ende der Woche Zölle in Höhe von mindestens 10 Prozent auferlegt, für einige Handelspartner sogar deutlich mehr. Besonders betroffen sind asiatische Länder (Taiwan, Japan, Südkorea, Indien, Indonesien, Vietnam), während lateinamerikanische Länder weit weniger betroffen sind, da sie offenbar auf der Liste der ‚guten Akteure‘ stehen.

Präsident Trump hat erklärt, dass diese Zölle dynamisch sind und unweigerlich gesenkt werden, wenn die Länder Zugeständnisse machen und ihre eigenen tarifären und nichttarifären Hemmnisse für US-Exporte abbauen.

Wir schätzen, dass dieser neue Schock den durchschnittlichen US-Zollsatz um mehr als 18 Prozent auf 31 Prozent erhöhen würde, was am oberen Ende der Markterwartungen liegt. Ein solcher Schock könnte das US-BIP um weitere 1,5 Prozent sinken und die Kerninflation um mehr als 1 Prozent steigen lassen.

Damit steht die US-Wirtschaft in diesem Jahr am Rande einer Rezession, und die Inflation wird sich wieder beschleunigen. Und das, bevor die nächste Welle sektoraler Zölle auf Chips, Pharmazeutika, Kupfer, Holz und Schifffahrtsdienstleistungen kommt, die Trump erneut in Aussicht gestellt hat.“

Von Raphaël Gallardo, Chefvolkswirt bei Carmignac

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