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DWS Multi-Asset Chef Christian Hille über langfristige Geldanlage

Die Frage nach dem richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt beschäftigt Anleger seit jeher. Sind die Kurse nicht schon wieder zu weit enteilt, um noch zu kaufen? Oder gilt es, bereits jetzt die Notbremse zu ziehen, um nach den ersten zehn Prozent nicht noch weiteres Geld zu verlieren? Einer Studie des DWS Global Research Institute zufolge handelt es sich dabei jedoch um weitgehend unbegründete Sorgen. DWS | 04.02.2019 10:05 Uhr
Christian Hille, Global Head of Multi-Asset, DWS / © Stefan Gröpper Photography
Christian Hille, Global Head of Multi-Asset, DWS / © Stefan Gröpper Photography
„Unsere Untersuchung mit dem Titel ‚Multi-Asset Long View‘ kommt zu dem Ergebnis, dass der Einstiegszeitpunkt bei langfristigen Kapitalanlagen nahezu irrelevant ist“, sagt Christian Hille, Global Head of Multi-Asset bei der DWS.

Langfristig erhält der Anleger die Risikoprämie einer Anlageklasse

Dies zeigt beispielsweise der Blick auf zwei theoretische Anlagen am US-Aktienmarkt, der durch die Total-Return-Variante des S&P-500-Index repräsentiert werden soll. Der erste Kauf findet Ende April 2000 herum statt, einem Zeitpunkt, zu dem US-Aktien so teuer waren, wie sie es bis gegen Ende 2007 nicht mehr sein sollten. Auf solch hohem Bewertungsniveau einzusteigen, müsste eigentlich eine schlechte Anlageentscheidung gewesen sein. Und tatsächlich: Auf Sicht von fünf Jahren ist ein Minus von vier Prozent p.a. die Folge, binnen zehn Jahren liegt der Verlust immerhin noch bei durchschnittlich knapp einem Prozent (siehe Abbildung).

zum Vergrößern bitte auf Chart klicken
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Doch wie hat sich ein Investment entwickelt, das zwölf Monate später zu deutlich niedrigeren Kursen getätigt wurde? Mit einem Zuwachs von gut zwei Prozent p.a. erweist sich der spätere Einstiegszeitpunkt auf Sicht von fünf und zehn Jahren als die weitaus bessere Wahl. Bei einem Anlagehorizont von 15 Jahren ist der Einstiegszeitpunkt hingegen weitgehend irrelevant für die Wertentwicklung. Selbst ein Anleger, der auf dem Hoch gekauft hat, kann sich über einen jährlichen Zuwachs von 3,7 Prozent freuen.

„Über einen langen Investmenthorizont hinweg spiegelt die Wertentwicklung die fundamentalen Rahmenbedingungen wider. Für den Anleger bedeutet das, dass er weitgehend unabhängig vom Einstiegszeitpunkt die Risikoprämie einer Anlageklasse erhält. Das sehen wir am Beispiel der US-Börsen, das gilt aber auch für alle anderen Aktienmärkte und Anlageklassen“, erklärt Hille.

Zur vollständigen Studie

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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