Wir verwenden Cookies um Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

{{ ctaHeadline }}

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Zweimal pro Woche - Kostenlos per E-Mail.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Chart der Woche: Stürmische Zeiten

DWS "Chart der Woche": Warum das Verarbeitende Gewerbe in den Mittelpunkt der aktuellen Handelsstreitigkeiten gerückt ist. DWS | 17.05.2019 11:19 Uhr
© Pixabay.com
© Pixabay.com
zum Vergrößern bitte auf den Chart klicken
zum Vergrößern bitte auf den Chart klicken

Erinnern Sie sich noch an die späten 90er Jahre? Auf dem Höhepunkt des Hype um die New Economy, wurde das verarbeitende Gewerbe als "Old Economy" verspottet. Das Festhalten an der Industrie schien angesichts der Konkurrenz durch Billiglohnländer aussichtslos. Zehn Jahre später, nach der Finanzkrise, begannen viele Länder wieder, ihre Bemühungen um die Reindustrialisierung zu verstärken. Heute, im aktuellen Handelsstreit, liegt der Schwerpunkt auf Industriegütern. Koreanische Geschirrspüler, kanadischer Stahl und chinesische Solarmodule gehörten zu den ersten Produkten, die mit Strafzöllen belegt wurden. In den kommenden Monaten könnten deutsche Autos zu den nächsten Zielen von Donald Trumps gehören.

Wie wichtig ist die Fertigung heute? Unser "Chart der Woche" enthält einige aufschlussreiche Antworten. Es zeigt sich, dass der Anteil der Produktionstätigkeit am gesamten Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Land zu Land sehr unterschiedlich ist. Sollte sich der globale Handelskonflikt verschärfen, hätten Länder mit einem höheren Industrieanteil natürlich mehr zu verlieren. Daher ist China sehr verwundbar, und das gilt auch für Deutschland. Die deutsche Abhängigkeit hat in den letzten Jahren sogar zugenommen, entgegen dem globalen Trend.

Was steckt hinter diesem globalen Trend eines sinkenden Industrie-Anteils am BIP in den meisten Ländern? Und was erklärt die erneute Besessenheit vieler Handelskrieger mit dem Verarbeitenden Gewerbe? Die beiden Fragen sind recht eng miteinander verbunden. Etwa zwei Jahrhunderte Wirtschaftsgeschichte legen nahe, dass die Industrie vor allem ein Opfer des eigenen Erfolgs geworden ist. Produktivitätssteigerung ist tendenziell einfacher zu realisieren, wenn es darum geht, Dinge zu erzeugen, als persönliche Dienstleistungen anzubieten. (Denken Sie an Fließbänder, verglichen mit Frisören.) Mit der Zeit schrumpft daher der Anteil der Arbeitsplätze und der Wertschöpfung in der Fertigung tendenziell.

Das hat sich als politisch brisant erwiesen. Die Fließbänder boten lange solide Arbeitsplätze und zahlten gute Löhne für Generationen von relativ gering qualifizierten Arbeitnehmern. Hinzu kommt, dass Waren tendenziell einfacher zu zählen und zu besteuern sind. So ist es vielleicht kein Wunder, dass die US-Regierung es für politisch vorteilhaft hält, ausländische Waren mit Zöllen zu belegen. Das Problem ist, dass auch anderswo viele politische Entscheidungsträger die Produktion innerhalb ihrer eigenen Grenzen wiederbeleben wollen. Leider ist es unwahrscheinlich, dass das für die Weltwirtschaft insgesamt gut funktionieren wird.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Für diesen Suchebgriff konnten wir leider keine Ergebnisse finden!
Fonds auf e-fundresearch.com

Weitere Informationen zu diesem Fonds Kennzahlen per 31.08.2019 / © Morningstar Direct
Bereiche auf e-fundresearch.com
NewsCenter auf e-fundresearch.com
Kontakte auf e-fundresearch.com

{{ contact.email }}

{{ contact.phonenumber }}

{{ contact.secondary_phonenumber }}

{{ contact.address }}

Weitere Informationen im {{ contact.newscenter.title }} Newscenter
Artikel auf e-fundresearch.com