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DWS-Experte Müller über Gold: "Auch 2021 aussichtsreich"

Globale Wachstumsrisiken & niedrige Realrenditen: Johannes Müller, Head of Macro Research bei der DWS, sieht auch mit Blick auf 2021 einige gewichtige Argumente für Gold. DWS | 22.10.2020 10:21 Uhr
Johannes Müller, Head of Macro Research, DWS / © DWS
Johannes Müller, Head of Macro Research, DWS / © DWS

Globale Wachstumsrisiken sowie niedrige Realrenditen bleiben gewichtige Argumente für Gold

Auch wenn Palladium das einzige Edelmetall war, das im September eine positive Rendite aufweisen konnte, so hat Gold nicht nur den konservativen Investoren in diesem außergewöhnlichen Jahr viel Freude bereitet. Mit gut 25 Prozent Wertsteigerung seit Anfang Januar hat das meistens als Inflationsschutz und diversifizierendes Instrument und weniger als Renditeträger eingesetzte Edelmetall gute Dienste geleistet.

Steigende Inflationserwartungen treiben

Doch nicht nur auf Jahressicht, sondern auch mit Blick auf das vergangene Quartal hat sich das gelbe Edelmetall achtbar geschlagen. Noch im August konnte Gold auf einen Rekordpreis von 2075 US-Dollar je Feinunze zulegen. Steigende Inflationserwartungen haben diese Entwicklung begünstigt. Zuletzt jedoch hat Gold ein wenig geschwächelt, wozu neben wieder etwas höheren Realrenditen auch der stärkere Dollar beigetragen haben dürfte. Aber auch anderen Edelmetallen hat der stärkere Dollar zugesetzt, beispielsweise Silber und Platin. Für Platin wird jedoch eine Erholung erwartet, da die Covid-19-Pandemie weite Teile der Produktion in Südafrika beeinträchtigt, wo 75 Prozent des globalen Angebots gefördert werden. Erneute Lockdown-Maßnahmen bedeuten eine Zunahme der Konjunkturrisiken, was das Interesse von Investoren für Gold anregen dürfte. ETCs, also börsengehandelte Indexfonds, verzeichnen gerade starke Zuflüsse und die Volumina von Gold-ETCs befinden sich momentan auf einem Allzeithoch.

Auch anhaltend niedrige Zinsen unterstützen

Klare Signale der US-Notenbank und anderer Zentralbanken rund um den Globus, dass die Zinsen auf lange Zeit extrem niedrig oder sogar negativ bleiben werden, verringern die Opportunitätskosten von Gold. Besonders die US-Federal Reserve hat sich de facto festgelegt, dass sie die Zinsen bis 2023 nicht anzuheben gedenkt. Sie hat zudem verlautbart, dass die Zentralbank ab sofort gewillt ist, die Inflation für Waren und Dienstleistung nach einer Phase unterhalb des Zwei-Prozent-Ziels auch einige Zeit über zwei Prozent zu tolerieren, ohne gleich an der Zinsschraube zu drehen. Dies kommt vor allem der Rolle von Gold als Absicherungsinstrument gegen Inflation zugute. Die Unsicherheit über das Ergebnis der US-Wahlen, den Brexit sowie der globale Handelskonflikt stärken die Rolle von Gold als „Krisenwährung". Zusätzlich unterstützen die schwindenden Hoffnungen auf eine Einigung im US-Kongress auf ein zweites Stimulus-Paket das gelbe Edelmetall.

2100 Dollar je Unze im Blick

Bis September 2021 wird daher einen Anstieg des Goldpreises auf 2100 US-Dollar je Unze erwartet. Langfristig bleiben globale Wachstumsrisiken sowie niedrige Realrenditen, gepaart mit der bekannten Diversifikationsfunktion gewichtige Argumente für Edelmetalle im Allgemeinen und Gold im Besonderen.

Johannes Müller, Head of Macro Research, DWS

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