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DWS drängt IFRS zur Einführung eines kohärenten ESG-Reporting-Standards

DWS | 12.01.2021 09:48 Uhr
© Pexels
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Als Reaktion auf das „Konsultationspapier zur Nachhaltigkeitsberichterstattung" hat die DWS einen Kommentar an die Trustees der IFRS geschrieben und drängt auf einen kohärenten ESG-Berichtsstandard, der über klimabezogene Daten hinausgeht und auf doppelter Wesentlichkeit basiert. Dies bedeutet, dass nicht nur Informationen darüber offengelegt werden, wie sich Nachhaltigkeitsthemen auf Unternehmen auswirken, sondern auch, wie Unternehmen die Gesellschaft und die Umwelt beeinflussen.

In dem Brief der DWS an die IFRS warnt Francesco Curto, Head of Research, dass das derzeitige ESG-Rahmenwerk die Investoren bereits im Stich lässt, da viele von ihnen eine zunehmende Offenlegung darüber fordern, wie ihr Kapital verwendet wird; die Branche steht jedoch vor großen Herausforderungen, diese Informationen zu liefern. Heute sind Investoren zunehmend daran interessiert, die Auswirkungen zu bewerten, die das Kapital auf die Welt hat (Inside-Out), anstatt nur die Auswirkungen zu bewerten, die externe Effekte im Zusammenhang mit dem Thema Nachhaltigkeit auf ein Unternehmen haben (Outside-In), ein Ansatz, der bis 2019 eher üblich war. Darüber hinaus zeigt eine aktuelle Studie der DWS, dass ohne einen globalen ESG-Accounting-Standard nach ESG-Grundsätzen investieren einen Teil der Investmentgemeinschaft überfordern wird.

Curto erklärt: „Aktieninvestitionen sollten langfristig angelegt sein, aber langfristig handelnde Investoren und die Menschheit stehen vor vielen dringenden Herausforderungen, weil die Rechnungslegungsstandards nicht mit der Zeit Schritt gehalten haben."  Deshalb fordert die DWS die IFRS zum dringenden Handeln auf.

Konkret:

·Empfehlen wir, sich von Anfang an auf die Berichterstattung über die doppelte Wesentlichkeit von Nachhaltigkeit zu konzentrieren. Dies ist angesichts der Forderungen von Investoren und Kunden unerlässlich.

·Meinen wir, dass die nichtfinanzielle Berichterstattung vollständig prüfbar sein muss und das Management zur Rechenschaft gezogen werden muss. Die nicht-finanzielle Berichterstattung ist genauso wichtig wie die finanzielle, weshalb ein gradueller Ansatz wahrscheinlich scheitern wird.

·Argumentieren wir, dass die Grenze zwischen finanzieller und nicht-finanzieller Berichterstattung bereits verschwommen ist und eine Nicht-Berichterstattung bedeutet, dass die vom IASB in Artikel 2 seiner Satzung definierten Ziele nicht erreicht werden.

Marco Ferber, Head of Integrated Reporting DWS, kommentiert: „In der Berichterstattung kommen alle Unternehmensleistungen und -aktivitäten zusammen. Es wird immer mehr zum Konsens, dass die nichtfinanzielle Berichterstattung genauso wichtig ist wie die Finanzberichterstattung und deshalb auch vollständig überprüfbar sein muss und das Management zur Rechenschaft gezogen werden muss."

Alle Details und Empfehlungen können in den vollständigen Kommentaren der DWS (laufende Nummer 503 und Nummer 528) nachgelesen werden, die auf der IFRS-Website öffentlich zugänglich sind.

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